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80 Jahre und kein bisschen leise

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80 Jahre und kein bisschen leise

Erika Pluhar im Rösrather Schloss

Der Rundblick Rösrath sprach mit Ingrid Ittel-Fernau und Monika Kampmann vom Rösrather Kulturverein.

Liebe Ingrid Ittel-Fernau, liebe Monika Kampmann, im September hatte der Kulturverein ein besonderes Highlight. Bitte erzählen Sie doch davon!

Ja das finden wir auch! Es war schon etwas ganz besonderes, dass Erika Pluhar bei uns im Bergischen Saal im Schloss ein Programm gestaltete.

Wie schafft Frau es einem solchen internationalen Star nach Rösrath zu bekommen?

Das hat Jahre gedauert. Wir hatten Erika Pluhar vor 5 Jahren bei Pütz-Roth erlebt; die Karten waren in wenigen Tagen ausverkauft. Also wussten wir, dass auch in unserer Region großes Interesse an ihrer Person besteht.

Nach der Veranstaltung sprachen wir mit ihr, freuten uns sehr über freundliche, ja herzliche Zuwendung und ihre Zusage kommen zu wollen; doch die Bedingungen waren für den Kulturverein nicht zu leisten. In einer Kooperation mit dem Senftöpfchen-Theater Köln hat es in diesem Jahr geklappt.

Wie war denn der Abend angelegt?

Am Anfang stand ein Interview von Ingrid mit Erika Pluhar über ihr Leben und ihre Karriere.

Früh begann sie bereits am Wiener Burgtheater als Schauspielerin. Später machte sie sich im gesammten deutschsprachigen Raum mit ihren Film- und Fernsehauftritten einen großen Namen. Mit 40 begann sie dann musikalisch zu arbeiten und wurde Interpretin ihrer eigenen Lieder. Gleichzeitig entstanden regelmäßig eigene Bücher. Mit 60 Jahren zog sie sich aus dem Beruf der reinen Schauspielerei zurück. Ab dann arbeitete sie filmisch und produzierte in Eigenregie ihre Tonträger und ging mit Konzerten und Lesungen auf Reisen. Sie gibt als Schriftstellerin weiter Bücher heraus, die ihr eine treue Leserschaft gesichert haben.

Am 28. Februar diesen Jahres ist Erika Pluhar 80 Jahre alt geworden und wir feierten im Rahmen unserer Veranstaltung ihren Geburtstag noch gebührend.

Ihr Programm bestand aus Lesungen aus ihren Büchern: Bei ihren Liedern wurde sie von Roland Guggenbichler am Klavier in sehr einfühlsamer Weise begleitet.

In der Pause gab es doch dann noch eine Besonderheit?

Dort erfolgte der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Rösrath. Der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Bachmann begleitete den offiziellen Akt.

Nach der Pause ging es dann hochinteressant weiter im Programm.

Das Publikum ließ Erika Pluhar und Roland Guggenbichler erst nach mehreren Zugaben und nach lang anhaltenden "standing ovation" von der Bühne.

Wir danken für dieses Gespräch.

(mrs)

Ort
Veröffentlicht
11. Oktober 2019, 04:46
Autor
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