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(ots) - 140911-1-pdnms Lkw-Unfall macht Vollsperrung der A 7 erforderlich A 7 / Neumünster / Großenaspe / Am 10.09.2014, gegen 15.49 Uhr, kam auf der A 7, Fahrtrichtung Neumünster, in Höhe Großenaspe ein 29-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelschlepper nach links von der Fahrbahn ab und fuhr in die Mittelschutzplanke. Er war eingeschlafen und verlor so die Kontrolle über den Sattelzug. Auf einer Länge von etwa 60 Metern wurde die Schutzplanke beschädigt. Bei dem Unfall riss ein Tank vom Sattelzug ab und blieb auf der Fahrbahn liegen. Ein Großteil des Tankinhalts, etwa 700 Liter Dieselkraftstoff, ergoss sich auf die Fahrbahn. Gegen 16.05 Uhr wurde die A 7 Richtung Norden vor der Anschlussstelle Großenaspe voll gesperrt was einen Rückstau bis zu 20 Kilometern zur Folge hatte. Der Lkw- Fahrer wurde nicht verletzt. Allerdings zeigten später 2 Verkehrsteilnehmer, die zur Unfallzeit in Richtung Süden, auf der A 7 mit ihren Pkw unterwegs waren, Schäden durch umherfliegende Trümmerteile an. Aufgrund der zu erwartenden langen Vollsperrung wurde der Verkehr z. T. zurückgeführt und zum anderen ergab sich gegen 19.13 Uhr nach Wegschleppen des Sattelzuges die Möglichkeit den restlichen Verkehr über den linken Fahrstreifen abfließen zu lassen. Danach war die A 7 dann bis 24.00 Uhr wegen der Aufräum- und Reinigungsnarbeiten voll gesperrt. Außerdem muss noch Erdreich ausgekoffert werden, da der Kraftstoff neben der Fahrbahn versickerte. Die Schadenshöhe kann zurzeit mit etwa 10.000 - 15.00 Euro beziffert werden. Außerdem kam es im Stau gegen 18.39 Uhr zu einem kleinen Auffahrunfall, bei dem sich die Beteiligten allerdings eigenständig einigten. Und gegen 22.44 Uhr kam es im Ableitungsverkehr Höhe Anschlussstelle Bad Bramstedt zu einem weitern kleinen Unfall mit Blechschäden. Rainer Wetzel
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(ots) - Ein schwerer Unfall in der Latendorfer Straße gestern Abend gegen 21.15 Uhr hat Polizei, Feuerwehr und mehrere Rettungshundestaffeln in außergewöhnlicher Weise gefordert. Es ist zu einem stundenlangen Sucheinsatz nach dem mutmaßlich schwer verletzten Fahrer gekommen. Denn der Fahrer, von dem allein aufgrund des schweren Unfallausmaßes zu vermuten war, dass dieser schwer verletzt sein müsse, lief in den Wald als Ersthelfer eintrafen. Erst Stunden später wurde er gefunden. Der 52-Jährige hatte sich letztlich selbständig zu seiner Wohnanschrift begeben. Diese Halteranschrift hatte die Polizei im regelmäßigen Abstand überprüft. Gegen 4.30 Uhr trafen die Beamten ihn dort schließlich an, nachdem unmittelbar vorher ein Spürhund eine Fährte gefunden und den Weg dorthin genommen hatte. Der Verletzte kann erst kurze Zeit dort gewesen sein. Er wurde von Rettungskräften umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei geht bislang davon aus, dass der 52-jährige Halter allein im Fahrzeug war, den Wagen auch geführt und den Unfall verursacht hat. Ermittlungen zu einem etwaigen Beifahrer oder anderem Fahrer hatten nichts Gegenteiliges ergeben. Hinweise auf Alkohol oder Drogen gibt es keine. Ein Atemalkoholtest ergab 0,0 Promille. Warum der 52-Jährige die Flucht ergriff, ist unklar. Es ist aber denkbar, dass der Schwerverletzte im Zustand von Verwirrtheit oder eines Schocks gehandelt hat. Der Mann war aus Richtung Boostedt in Richtung Latendorf gefahren. Im Bereich der Unfallstelle wurde Rollsplitt aufgebracht und die Geschwindigkeit mit Schildern auf 40 km/h reduziert. Als unfallursächlich wird eine überhöhte Geschwindigkeit angenommen. Die Ermittlungen dazu dauern an. Der Wagen war nach dem Abkommen von der Fahrbahn nach rechts einen Hügel in den angrenzenden Wald hinuntergefahren. Dort kollidierte der sich überschlagende Wagen mit Bäumen. An dem Pkw entstand Totalschaden. Er wurde zunächst für die weiteren Untersuchungen beschlagnahmt.
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