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Stephan König gewinnt Gold und Bronze bei Deutschen Seniorenmeisterschaften TV Rheinbach-Leichtathletik Die diesjährigen Deutschen Einzel-Seniorenmeisterschaften fanden im thüringischen Leinefelde-Worbis statt. Stephan König vom TV Rheinbach startete am ersten Tag bei starkem Dauerregen, etwas entfernter vorbeiziehende Gewitter und 15 Grad über 100 m Hürden. Mit 15,73 Sekunden fehlten nur 2 Hunderstel Sekunden zu Silber. Gold ging in 15,35 Sekunden an den früheren Hürdenspezialisten Helge Bormann vom SV Friedrichsfehn, der Anfang der 90er Jahre neben Florian Schwarthoff zu den besten Hürdenläufern Deutschlands zählte. König konnte mit der Bronzemedaille und der gelaufenen Zeit sehr zufrieden sein. Einen Tag später hieß es um 5 Uhr aufstehen, schließlich wurde der Lauf über 400 Meter Hürden bereits um kurz nach 9 Uhr gestartet. Die Hürdenhöhe der 10 Hürden im Abstand von 35 Metern beträgt 84 cm. Die Rahmenbedingungen waren wie am Vortag nicht optimal: 13 Grad und leichter Wind. König hatte sich für einen Rhythmus von 23 Schritten bis zur ersten Hürde und dann jeweils 17 Schritte zwischen den einzelnen Hürden entschieden. Im letzten Jahr war er das Rennen im 15er Rhythmus sehr schnell angegangen. Bis zur zehnten Hürde lag König gleich auf mit Klaus Heuchemer von der LG Seligenstadt, doch "hinten raus" hatte König auch durch eine gute Renneinteilung das bessere Stehvermögen und konnte das Rennen knapp mit 3 Zehntel Sekunden Vorsprung gewinnen. Am Ende standen 62,85 Sekunden für König zu Buche, ein neuer Landesrekord und der dritte Titel über 400m Hürden in den letzten vier Jahren. Nun bereitet sich König auf die kommenden Europameisterschaften vor, die in Caorle/Venedig stattfinden werden. Dort ist er für den Zehnkampf gemeldet und möchte von 35 gemeldeten Athleten einen Platz unter den besten 15 in Europa erreichen.
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