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Ballettabend in der Alten Kirche Lobberich Unter dem Thema "CREDO - ich glaube" tanzt die Ballettschule Schulz das Glaubensbekenntnis Lobberich (jh). Die Ballettschule Annette Schulz feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen mit der Auftaktveranstaltung "CREDO" in der Alten Kirche in Lobberich. "CREDO - ich glaube" ist eine tänzerische Annäherung an das CREDO, die älteste Zusammenfassung des christlichen Glaubens. Die so oft gehörten und gesprochenen Worte werden übersetzt in ein Gesamtkunstwerk aus Bewegung, Musik, Licht und Poesie. Ausdrucksstark und anrührend wird dem Kern des Credo "cor (Herz) + do (ich gebe)" nachgespürt und alte Wahrheiten mit neuem Sinn gefüllt. Annette Schulz absolvierte eine Ausbildung zur Tänzerin und Pädagogin und leitet die staatlich anerkannte Ballettschule seit 30 Jahren. Sie unterrichtet in ihrer Schule circa 100 Schülerinnen und Schüler im Alter von 4 bis 65 Jahren. Der Tanz "CREDO" bietet völlig unterschiedliche Ansätze, die von religiösen Inhalten bis hin zu weltlichen Themen reichen. Sie nimmt aktuelle Lebensabläufe, wie beispielsweise den täglichen Umgang mit dem Handy in dem Tanz "Den Allmächtigen - Handytanz" auf. "Der größte Gott in unser aller Leben ist nicht Gott, sondern das Handy. Die Tatsache, dass ein durchschnittlicher Mensch sein Handy am Tag circa 2600 Mal anfasst, eine Mutter statistisch gesehen dagegen nur 120-mal ihr Kind berührt, hat mich veranlasst, dieses Thema künstlerisch aufzunehmen und umzusetzen", lächelt die erfahrende Tanzlehrerin. In zweijähriger Vorbereitungszeit hat sie viel zu diesem Thema gelesen und entsprechende Musik ausgewählt. Das Stück wird von 20 Tänzerinnen und einem Tänzer im Alter von 12 bis 65 Jahren getanzt und ist in 29 Szenen gegliedert. Annette Schulz entwickelte dieses moderne Stück und schrieb die Choreografie. Die Texte stammen von Lucia Traut. Für Licht und Technik zeichnet Florian Sterzenbach verantwortlich. Die Premiere findet am 5. April, um 19.00 Uhr, in der Alten Kirche Lobberich statt. Weitere Veranstaltungen am Samstag, 6. April, 18.00 Uhr und Sonntag, 7. April 17.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 15 Euro.
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