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Reinheim-Spachbrücken: Seniorin lässt falschen Polizeibeamten und Richter abblitzen / Seien Sie fremden Anrufern gegenüber misstrauisch!

(ots) - An die "Falsche" ist ein Telefonbetrüger am Montag (07.09.2015) geraten. Der angebliche Polizeibeamte wollte die 73-jährige Rentnerin in eine haarsträubende Geschichte verwickeln und hatte dabei nur ein Ziel: Die Frau zu verängstigen und Geld zu fordern. Doch zu einer Geldforderung kam es gar nicht, denn die Seniorin ließ den angeblichen Polizeibeamten abblitzen, obwohl dieser ihr sogar mit einer Festnahme gedroht hatte. Unbeeindruckt davon, legte sie einfach auf und verständigte umgehend die Polizei.

Gegen 11.00 Uhr erhielt die 73-Jährige einen Anruf. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Polizeioberkommissar. Dieser teilte ihr mit, dass sie vor einigen Jahren an einem Gewinnspiel teilgenommen habe und jetzt angezeigt wurde. Die Angerufene reagierte absolut richtig. Sie ging nicht auf den Sachverhalt ein und konterte, dass sie an keinem Gewinnspeil teilgenommen habe. Als ihr der falsche Polizist daraufhin drohte, dass er eine Streife zu ihr schicke und sie abholen lässt, tat die Frau das einzig Richtige. Sie legte auf und rief die Polizei.

Bereits eine Woche zuvor hatte auch ein falscher Richter sein Glück bei der Frau versucht. Doch auch auf dieses Gespräch ging die 73-Jährige nicht ein und legte auf.

Damit auch Sie nicht auf Betrüger am Telefon reinfallen, rät die Polizei: Haben Sie ein gesundes Misstrauen gegenüber fremden Anrufern! Prüfen Sie kritisch, ob der geschilderte Sachverhalt überhaupt zutreffen kann. Warum sollten Sie zum Beispiel eine Strafe zahlen müssen, wenn Sie nichts getan haben? Seriöse Anliegen werden schriftlich erledigt und mitgeteilt und nicht am Telefon. Geben Sie keine persönlichen Daten am Telefon preis. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Egal, ob Ihnen gedroht oder etwas versprochen wird, Sie werden aus diesen Fällen immer mit Verlust herausgehen und bleiben auf dem Schaden sitzen. Verständigen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei. Hier wird man Ihnen helfen, den Sachverhalt zu beurteilen und Verhaltenshinweise geben.

Ort
Veröffentlicht
07. September 2015, 13:38
Autor
Rautenberg Media Redaktion