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Schulfest in der Regenbogenschule Wildbergerhütte

Schulfest in der Regenbogenschule Wildbergerhütte

Ein besonderes Highlight war die Einweihung des neuen Rutschenhäuschens

Kurz vor den Sommerferien veranstaltete die Regenbogenschule ihr traditionelles Sommerfest. Dieses Jahr lautete das Motto "Lesen" und dazu gab es eine ganze Reihe spielerischer Aktionen.

In seiner Begrüßungsansprache freute sich Schulleiter Alexander Blum vor allem über die vielfältigen Angebote, die das Thema Lesen auch handlungsorientiert erfahrbar machen. Neben einer Leserallye, in der die Schüler aus der Bücherei gestohlene Buchstaben auf dem gesamten Schulgelände wiederfinden mussten, konnten Bücherwürmer, Handperlenketten und auch Lesezeichen gebastelt werden. Es gab ein Farbenmonster, das die Kinder mit bunten Säckchen füttern mussten, nachdem sie zuvor gelesen hatten, welche Farbe zu welchem Gefühl gehört und beim Zusammenstellen eines Obstsalates konnten die Schüler allerlei Informatives über die Herkunft und die Besonderheiten der einzelnen Obstsorten erfahren.

Susanne Maaß begrüßte die Gäste bei strahlendem Sonnenschein und freute sich, das neue Rutschenhäuschen als lebendigen und lebensnahen Ort auf dem Spielplatz der Schule seiner Bestimmung übergeben zu dürfen. Sie erinnerte an den voriges Jahr verstorbenen ehemaligen Schulleiter, Ratsherren und stellvertretenden Bürgermeister Hans-Otto Gries, der für die ganze Schulfamilie immer ein offenes Ohr gehabt hatte und dieses Spielgerät gerne selbst realisiert hätte. Ganz besonders dankte sie Monika Gries, die im Sinne ihres Mannes anstelle von Blumen und Kränzen um Spenden gebeten hatte, dank derer das Rutschenhäuschen jetzt gebaut werden konnte. Besonderen Applaus erntete Susanne Maaß, als sie die Rutsche mit den Kindern in einer ersten gemeinsamen Rutschpartie einweihte. Alexander Blum bescheinigte den Schülern in diesem Zusammenhang ein hohes Maß an Disziplin und Achtung, da sie der Verlockung widerstanden hatten, das Häuschen vor der Eröffnung zu benutzen.

Eine Besonderheit erwartete die Gäste auch im Klassenraum der 3/4c, wo ein Indianertipi aufgebaut war und die Kinder ein Lederstirnband mit einem bunten Federschmuck basteln konnten. Anschließend krabbelten die jungen Indianer in das Tipi, wo ihnen Tatjana Dyck die Abenteuer von Minitou vorlas. Ein paar Räume weiter startete die Finalrunde des Lesewettbewerbs, wo jahrgangsstufenweise die Klassenbesten gegeneinander antraten.

Richtig knifflig wurde es auf dem Schulhof am Stand der Offenen Ganztagsschule, wo nicht nur Lesekünste, sondern auch Naturkenntnisse gefragt waren. Hier musste rund dreißig Küchen- und Wiesenkräuter, Baumzweige und Getreideähren in nummerierten Vasen richtig in eine Bestimmungsliste eingetragen werden. Dabei kamen auch manche Eltern ganz schön ins Schwitzen. Entspannung und Musikgenuss gab es danach im Foyer, wo die Schüler beim Jekits-Konzert unter der Leitung von Wolfgang Roloff ihr Können gesanglich und instrumental unter Beweis stellten. Begleitet wurden sie dabei von Martin Schulte am Akkordeon.

Ein origineller Höhepunkt der Veranstaltung waren die beiden Theateraufführungen der Klasse 1/2c unter der Leitung von Fritzi Steinseifer. Mit vielen Kuscheltieren spielten die Kinder die Geschichte vom Löwen nach, der nicht schreiben konnte. Um seiner Angebeteten einen Brief zu schreiben, musste er daher seine afrikanischen Mitbewohner um Hilfe bitten. Doch der Affe lobte seine Bananen, die Giraffe leckere Blätter und der Mistkäfer pries einen tollen Dunghaufen an. Da meinte der Löwe ganz verzweifelt "Das hätte ich doch nie geschrieben!" und bewies damit, wie wichtig es ist, selber lesen und schreiben zu können.

Alexander Blum zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz auf das Sommerfest: "Ich freue mich über mein engagiertes Kollegium, das gemeinsam mit den Eltern diese Veranstaltung überhaupt erst möglich macht! Ganz besonders dankbar bin ich der Familie Gries und auch der Gemeinde Reichshof, ohne die es das neue Rutschenhäuschen nicht geben würde."

mk

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
20. Juli 2018, 07:25
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