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Ehrenamtliche mit Silbertaler ausgezeichnet

Ehrenamtliche mit Silbertaler ausgezeichnet

Rolf Ospelkaus, Achim Straub und Dietmar Weller sind die Ehrenamtler des Jahres

"Ich finde es großartig, was sie alle leisten und mir liegt viel daran, dieses sehr positive bürgerschaftliche Engagement entsprechend zu würdigen. Menschen wie Sie, die zum Geben bereit sind, sehen nicht nur ein Ich, sondern haben ein Wir im Blick," so Bürgermeister Rüdiger Gennies bei seinem Grußwort anlässlich der Auszeichnung der ehrenamtlich Tätigen in unserer Gemeinde während der letzten Ratssitzung.

Gennies ging auf die sehr wichtige Arbeit des Ehrenamtes in seinem Grußwort ein. "Unsere Gemeinde und wir alle sind auf Menschen angewiesen, die sich einbringen und mitwirken, die ihre Zeit und Energie, ihr Wissen und ihre Fantasie für ihre Mitmenschen und die Gemeinschaft aufwenden. Ohne bürgerschaftliches Engagement ist unser Gemeinwesen kaum vorstellbar", fasste der erste Bürger die Pfeiler des Ehrenamtes zusammen.

Er betonte die hohe Einsatzbereitschaft aller Beteiligten; sei es im Dorf, im Gemeinwesen, im Sport, bei der Feuerwehr oder bei den Kirchen.

Drei Herren waren es in diesem Jahr, die Rüdiger Gennies mit großer Freude in seinen Laudatien lobte:

"*Rolf Ospelkaus aus Hahnbuche ist Gründungsmitglied des Heimatvereins Eckenhagen. In den 90er Jahren krempelte auch er die Ärmel hoch und packte tatkräftig bei der Renovierung des Bauernhofmuseums mit an. Von Hause aus Bänker, behielt er jahrelang die Finanzen im Auge und führte die Kasse.*

Gemeinsam mit Klaus Büser nahm er sich der Instandsetzung und Pflege Kriegsgräber auf dem Friedhof Zöpe in Eckenhagen an und trug seinen Teil dazu bei, dass die Verstorbenen nicht vergessen werden.

Auch trägt die Ausschilderung im Ortskern von Eckenhagen seine Handschrift. Hier war er Initiator und Umsetzer der Beschilderung des "Historischen Rundgangs", der bei Einheimischen und Gästen auf große Begeisterung trifft.

Vorgeschlagen zur heutigen Ehrung wurde er von Thomas Behrendt, der der Dorfgemeinschaft "Im Grund" vorsteht.

Rolf Ospelkaus und seine Frau Carmen empfingen über zwei Jahrzehnte die Fletschenkönigspaare an ihrer Haustür und luden zum Sektempfang ein.

Ob Aufbau oder Abbau der Dorffeste - Rolf Ospelkaus ist vorneweg und IMMER mit dabei. Er packt da an, wo Hilfe benötigt wird, ohne aufdringlich zu sein. Auch seinem Engagement ist es zu verdanken, dass über Jahre die legendären Fletschenfeste überhaupt stattfinden konnten.

Dass die Verkehrsinseln gemäht sind, ist ebenso sein Verdienst, wie auch das gute Aussehen und die Aktualität des Schaukastens. Er sorgt auf seine Weise dafür, "dass Ordnung im Dorf herrscht" - so sind Hahnbuchens Straßenränder nahezu müllfrei. Auch ist er ein starker Befürworter von Tempo 50 bei der Ortsdurchfahrt von Hahnbuche".

Ebenso herzliche Worte fand er für Achim Straub:

"*Achim Straub ist ein Urgestein aus Oberagger.*

Seiner Heimat verbunden, war es für ihn selbstverständlich, sich bereits in seiner Jugend der Ortsgemeinschaft anzuschließen.

Auf eine 34-jährige Vorstandstätigkeit kann Achim Straub zurück blicken. Zum Vorsitzenden wurde er 1984 gewählt und übernahm das Amt für 6 Jahre.

Es folgten 14 Jahre als stellv. Vorsitzender. Die Kasse führte er von 2004 bis 2010. Und ab da stand er für weitere 7 Jahre der Ortsgemeinschaft Oberagger als Vorsitzender wieder vor. Eine Ortsgemeinschaft mit Dorfhaus verlangt nach kreativen und Kassenschonenden Ideen. Und die hatte Achim Straub.

Durch seinen Einsatz wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten am Dorfhaus durchgeführt. Ein neues Dach wurde 1999 verbaut, der Kinderspielplatz wurde 2001 saniert und schon ein Jahr später entstand ein neuer Bolzplatz.

Und wiederum ein Jahr später erhielt der Thekenraum ein neues Gesicht. Ebenso wurde der Saal des Dorfhauses neu gestaltet. Die Umbauten erforderten neben dem geschickten Umgang mit Firmen und Mitgliedern auch jede Menge an freier Zeit, die Achim Straub gerne in "seine" Ortsgemeinschaft investierte. Zur 50-Jahr-Feier des Vereins im Jahr 2009 zeigte Achim Straub einmal mehr sein organisatorisches Geschick und Oberagger erlebte ein beeindruckendes Fest. Auch organisierte er mit sienem Team die legendären Maifeste in Oberagger.

Die Gemeinschaft im Steinaggertal ist ihm aber genauso wichtig. Er ist ein steter Befürworter und Motor für die Zusammenarbeit der Vereine im Steinaggertal und überzeugte auch dort mit einfallsreichen Ideen.

Vorgeschlagen zur heutigen Ehrung wurde er von Thomas von Kossak, dem aktuellen Vorsitzenden der Ortsgemeinschaft Oberagger".

Die Laudatio für Dietmar Weller hier im Wortlaut:

"Die Begriffe "Dietmar Weller" und "Fußball" sind in Reichshof, aber auch darüber hinaus, unweigerlich eng miteinander verbunden.

Der junge Dietmar Weller trat vor 58 Jahren dem SSV Wildbergerhütte bei. Einst als aktiver Torjäger auf Punktejagd, gehörte er zu Oberbergs Fußballelite, denn schnell hatten Auswahltrainer sein besonderes Fußballtalent erkannt, so dass er in verschiedene Auswahlmannschaften berufen wurde. Als er seine eigenen Fußballschuhe an den Nagel hing, trainierte er zahlreiche Mannschaften in angrenzenden Kommunen, behielt aber die Geschicke der Hütter Fußballer im Auge. Er kehrte nach Wildbergerhütte zurück und als Trainer der A-Junioren seines heimischen Vereins gelang ihm ein ganz besonderer Erfolg: unter seiner Führung wurde der Mittelrheinpokal gewonnen.

Der pensionierte Lehrer versteht die Sprache der Jugend und da wundert es nicht, dass die Nachwuchskicker ihm besonders am Herzen liegen.

So war er lange Jahre im Jugendvorstand tätig und war prägend für so manchen jungen Fußballer. Sein sportliches Wissen brachte er auch viele Jahre in den Vorstand des Gemeindesportverbandes Reichshof als Sport- und Jugendwart ein.

Seine Kompetenz und sein Fachwissen waren gefragt, als die beiden Sportvereine fusionierten. Seit 14 Jahren steht er nun an der Spitze des Altvereins SSV Wildbergerhütte und des fusionierten Spiel- und Sportvereines Wildbergerhütte-Odenspiel. Vorgeschlagen zur Ehrung hatte ihn Jürgen Seynsche.

Die Verwirklichung von kleinen und großen Zielen steht als Synonym seiner täglichen Vorstandsarbeit. So konnte mit der Inbetriebnahme des Kunstrasenplatzes im Jahre 2012 ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gehen.

In diesem Jahr möchte er für Hütte einen neuen sportlichen Wurf erreichen, nach dem im vergangenen Jahr die 1. Seniorenmannschaft nur denkbar knapp in der Relegation zum Bergischen Oberhaus gescheitert ist, steht man nun mehr nach Abschluss der Vorrunde auf einem erfolgversprechenden 1. Tabellenplatz".

Mit dem Reichshofer Silbertaler, einer Urkunde, der Ehrenamtskarte und Blumen bedankte sich Bürgermeister Gennies bei den Ehrenamtlichen und ihren Partnerinnen und wünschte sich, dass sich viele Menschen ein Beispiel daran nehmen und somit das Leben aller heller und bunter machen.

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Veröffentlicht
02. März 2018, 06:35
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