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(ots) Am Sonntag, 27. Oktober 2019, findet ein landesweiter Aktionstag zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls im Rahmen der Kampagne "Riegel vor! Sicher ist sicherer!" statt. Die Polizei Recklinghausen beteiligt sich an diesem Aktionstag mit einem Informationsstand im Zeitraum von 14 bis 22 Uhr im fußläufigen Bereich der Heilig-Geist-Straße vor dem Dienstgebäude des Kriminalkommissariats Kriminalprävention und Opferschutz. Hier beraten die Fachleute der Polizei und Handwerker des "Netzwerk Zuhause" Bürgerinnen und Bürger über Möglichkeiten des Einbruchschutzes. Bereits seit zwei Jahren können rückläufige Fallzahlen bei Wohnungseinbrüchen sowohl auf Landesebene als auch im Zuständigkeitsbereich der Polizei Recklinghausen festgestellt werden. Seit dem Jahr 2016 sank die Zahl der angezeigten Wohnungseinbrüche von 2.732 auf 1.396 im Jahr 2018. Dieser Trend setzt sich aller Voraussicht nach auch im Jahr 2019 fort. Trotz der stetig sinkenden Fallzahlen beeinträchtigt der Wohnungseinbruch weiterhin das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Opfer empfinden neben dem zum Teil erheblichen Verlust von materiellen und ideellen Werten häufig das Eindringen von Fremden in ihre persönliche "Intimsphäre Wohnung" auch als psychisch besonders belastend. Aus diesem Grund ist und bleibt die Bekämpfung dieses Delikts weiterhin behördenstrategisches Ziel der Polizei Recklinghausen. Besonderer Bedeutung kommt bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs auch einer gut funktionierenden Nachbarschaft zu. Aus diesem Grunde bittet die Polizei aufmerksame Nachbarn auf verdächtige Personen und Fahrzeuge zu achten und Hinweise unverzüglich über 110 weiterzugeben. Hierbei gilt: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig anrufen! Denn nur wenn verdächtige Beobachtungen auch tatsächlich gemeldet werden, bestehen gute Chancen, die Einbrecher dingfest zu machen. Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen: "Einbrecher nutzen Schwachstellen an Fenstern oder Türen, um in Wohnungen einzudringen. Je besser der Einbruchschutz, desto größer ist die Chance, dass die Täter aufgeben müssen. Das Beratungsangebot der Polizei bietet die Möglichkeit, sich von Fachleuten kostenlos über Möglichkeiten des Einbruchschutzes informieren zu lassen!" Aufmerksame Nachbarn und insbesondere geeigneter Einbruchschutz sorgten dafür, dass immer mehr Einbrecher bei ihren Taten scheitern. Im Jahre 2018 blieb fast jeder zweite Einbruch im Versuchsstadium stecken. Neben dem Beratungsangebot am Aktionstag können Bürgerinnen und Bürger einen persönlichen Termin zu einer individuellen Beratung auch unter der Rufnummer 02361/55-3344 vereinbaren.
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(ots) /- Gewalt an Schulen ist leider kein Einzelfall. Oftmals sind es Schüler, die sich untereinander angreifen und verletzen. Es kommt aber auch vor, dass Lehrer Opfer von Gewalt an Schulen werden. Um dem entgegen zu wirken, fand am 08. Juni 2018 das 6. Netzwerktreffen "Gegen Gewalt und für aktive Sicherheit an Schulen" im "Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung" (ZfsL) in Gelsenkirchen statt. Geladen waren 70 Personen aus NRW sowie die Netzwerkpartner aus der Schweiz, die in den verschiedenen Fachrichtungen für das Thema "Schulsicherheit" zuständig sind. Als neue Partner im Netzwerk konnten die Landespräventionsstelle für Gewalt und Cybergewalt, das LKA NRW sowie Vertreter der Bezirksregierung Münster, der Unfallkasse Münster sowie des Medizinischen Dienstes B·A·D Münster gewonnen werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die neue Broschüre "Gewalt gegen Lehrkräfte", an der das KK KP/O (Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz) Recklinghausen tatkräftig mitgearbeitet hat. Das Polizeipräsidium Recklinghausen wurde bei dem Netzwerktreffen durch Kriminalhauptkommissar Frank Böttcher und Kriminalhauptkommissar Dietmar Schirrmacher vertreten. Die Veranstaltung wurde durch ein Live-Szenario eingeleitet, um einen Eindruck über die aktuelle Vielfältigkeit von Übergriffen, physisch wie auch psychisch, zu vermitteln. Die Beispiele umfassten verbale, körperliche und psychische Gewalt. Neben Beleidigungen und Beschimpfungen spielt auch psychische Gewalt mittlerweile eine große Rolle an Schulen - dazu zählen Ausgrenzung, (Cyber-)Mobbing und Stalking. Dazu kommen dann noch körperliche Gewalt - wie Schläge und Tritte - oder auch Drohungen. Das Redaktionsteam der Broschüre stellte Inhalte, Ziele und Absichten sowie die angesprochenen Zielgruppen (Opfer, Schulleitungen und Multiplikatoren) dar. Einen weiterer Schwerpunkte des Tages bildete die Präsentation des "Berufsspezifischen Interventions- und Sicherheitstrainings" (BIUS), welches bereits vor vielen Jahren durch das KK KP/O Recklinghausen entwickelt und seitdem an den Schulen des Kreises Recklinghausen in Form von Workshops angeboten wird. Die Seminarleitung des ZfsL Gelsenkirchen berichtete über die mittlerweile zehnjährige Kooperation mit dem KK KP/O. Dadurch wurde erreicht, dass viele Lehramtsanwärter/innen schon im Studienseminar mit den Grundzügen des Konflikt- und Krisenmanagements ausgerüstet werden. Abgerundet wurde der Tag durch eine Präsentation des Gütersloher KK KP/O-Beauftragten für Schulsicherheit zu den Themen "Orientierungssystem für Rettungskräftefolgte an Schulen" und "EVA-Alarm" Notfallhandy Konzept. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten vier Workshop-Gruppen, die sich mit der Fortführung und Zukunftsausrichtung der Netzwerktage "Gegen Gewalt und für aktive Sicherheit an Schulen" befassten.
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