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Felix Seibel und Hannah Neise mit starker Leistung Plätze sechs und sieben bei Junioren-WM Skeleton Sehr zufrieden konnte Stützpunkt-Trainerin Ana-Andreea Constantin mit dem Abschneiden von Hannah Neise (BSC Winterberg) und Felix Seibel (BRC Hallenberg) bei der Skeleton Junioren-WM am Königssee sein: Hannah Neise belegte den siebten Platz, Felix Seibel fuhr auf Rang sechs. Dabei zeigten beide vor allem im zweiten Lauf eine starke Leistung. Die 18-jährige Neise, die jüngste der deutschen Damen am Start, lag nach dem ersten Lauf und nach Fahrfehlern noch auf dem neunten Platz. "Eine kleine Verbesserung am Start und eine saubere, fast eine Sekunde schnellere Fahrt im zweiten Lauf, führten schließlich zu Platz sieben im Gesamtklassement", sagte Ana-Andreea Constantin. Das bestätigte auch der Vergleich der Start- und Laufzeiten: 5,33 und 54,60 Sekunden im ersten sowie 5,31 und 53,68 Sekunden im zweiten Durchgang. Den WM-Titel am Königssee sicherte sich Anna Fernstaedt (Tschechien) vor Kim Meylemans (Belgien). Corinna Leipold (BRC Thüringen) und Susanne Kreher (RBSV Sachsen Oberbärenburg) belegten die Ränge fünf und sechs. Für Neise war es nach Sigulda 2017 die zweite Junioren-WM. Damals belegte sie mit 17 Jahren Platz zehn. Auch für Seibel (21) war es ebenfalls die zweite Teilnahme an einer Junioren-WM. Im letzten Jahr in St. Moritz wurde er Sechster wie auch an diesem Wochenende am Königssee. "Es war ein richtig spannendes Rennen bei den Männern", betonte Constantin. Bereits nach dem ersten Lauf lag Seibel auf dem sechsten Platz. "Im zweiten Lauf hat er sich sowohl am Start als auch in der Bahn verbessert. Leider hat es trotzdem nicht gereicht, um noch weiter nach vorn zu fahren." Die Start- und Laufzeiten von Seibel: 4,85 und 51,60 Sekunden im ersten sowie 4,82 und 51,35 Sekunden im zweiten Durchgang. Junioren-Weltmeister wurde "Startrakete" Felix Keisinger (WSV Königssee) vor Fabian Küchler (RT Suhl).
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Rodel-Doppel verpasst nur knapp das Podest Geueke/Gamm von Enttäuschung bei Heim-WM gut erholt: Als Vierte verpassen sie in Altenberg das Podest nur knapp Nur eine Woche nach der enttäuschend verlaufenen Heim-WM gaben Robin Geueke und David Gamm beim Rennrodel-Weltcup in Altenberg bereits wieder ein ganz anderes Bild ab. Das Doppel vom BSC Winterberg raste auf der anspruchsvollen Bahn im Osterzgebirge bei schwierigen Witterungsverhältnissen mit seifiger Eisoberfläche auf Platz vier und verzeichnete sein zweitbestes Saisonergebnis nach Rang zwei im kanadischen Whistler. Zur Halbzeit lagen der 26-jährige Sportsoldat und der drei Jahre jüngere Bundespolizist sogar auf der Bronzeposition, diese jedoch mussten sie mit der siebtbesten Zeit des zweiten Laufs noch an die Letten Andris Sics/Juris Sics abgeben. Es siegten Thomas Steu/Lorenz Koller (Österreich) vor Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl). Gleich im ersten Durchgang kippten Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) am Starteck um, richteten sich wieder auf und brachten ihren Lauf ins Ziel. Aufgrund des gewaltigen Zeitrückstands, den sie sich dadurch einhandelten, verblieben sie trotz Start- und Laufbestzeit im zweiten Durchgang insgesamt auf Platz 19. "Es tut uns leid für die Tobis. So etwas mussten wir auch schon erfahren", zeigte Gamm Mitgefühl für Wendl/Arlt. Weniger betrüblich fiel Geuekes Analyse des eigenen Auftritts aus. "Man muss nehmen, was man kriegt. Wir sind extrem zufrieden. Leider hat es nicht ganz für das Podest gereicht, wir hatten im zweiten Durchgang zu viele kleine Fehler. Aber wir haben dann doch wieder gezeigt, dass wir vorne mitfahren können." Im Weltcup-Gesamtklassement verbesserten sich die Sauerländer vom siebten auf den sechsten Rang. Die nächste Weltcup-Station ist am kommenden Samstag Oberhof. Das dortige Rennen wird nach dem "Race-in-race-Modus" gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet.
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