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Falscher Pass schützt nicht vor Festnahme - Bundespolizei verhaftet wegen Totschlag Verurteilten

(ots) - Am 26. März 2010 überprüften

Beamte der Bundespolizei einen PKW aus dem Kreis Recklinghausen auf

der Autobahn 57 bei Goch.

Der Beifahrer wies sich mit einem verfälschten türkischen Reisepass

aus. Dies konnte jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass der 38 -

jährige Türke gesucht wurde. Nach Abgleich seiner Fingerabdrücke

stellte sich heraus, dass unter anderen Personalien ein Haftbefehl

gegen ihn vorlag. Die Staatsanwaltschaft Bochum hatte den Haftbefehl

wegen einer offenen Restfreiheitsstrafe von 2516 Tagen erlassen, die

der Mann wegen Totschlags zu verbüßen hatte.

Weiterhin lag eine Ausweisungs- / Abschiebungsverfügung gegen den

Mann von der Ausländerbehörde Recklinghausen vor.

Nach Einleitung von Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung

sowie unerlaubter Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet brachten

die Bundespolizisten den Verhafteten in die Justizvollzugsanstalt

Kleve.

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Veröffentlicht
29. März 2010, 09:01
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