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(ots) 24. Oktober 2019 | Kreis Stormarn - 23.10.2019 BAB A1 Todendorf Am 23.10.2019, gegen 16:30 Uhr, ereignete sich auf der BAB 1, in Höhe des Autobahnkreuzes Bargteheide in Fahrtrichtung Süden ein Verkehrsunfall bei dem zwei Personen verletzt wurden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand meldeten etwa ab Autobahnkreuz Lübeck mehrere Verkehrsteilnehmer - unabhängig voneinander- einen dunklen Audi A6 mit aggressiver Fahrweise. Der Audi soll dabei mehrfach unvorhersehbar und unangekündigt die Fahrstreifen gewechselt haben und mindestens eine Verkehrsteilnehmerin konnte einen Unfall nur mit einer Gefahrbremsung verhindern. In Höhe des Autobahnkreuzes Bargteheide touchiert der Audi einen Seat Leon einer 25-jährigen Frau aus Oststeinbek hinten links. Der Seat wird dabei so stark beschädigt, dass die Frau nicht weiterfahren kann. Der Audi fährt trotz starker Schäden weiter, gerät im weiteren Verlauf in die mittlere Schutzplanke und beschädigt auch diese erheblich. Danach fährt der Audi auf dem linken Fahrstreifen weiter und überholt einen auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Renault Megane, eines 47-jährigen Hamburgers. Bei dem Überholvorgang stößt der Audi gegen den Renault. Der Renault wird durch die Wucht des Zusammenstoßes nach rechts von der Fahrbahn geschleudert und schlittert über die Außenschutzplanke in den dahinter befindlichen Graben. Der Renault kommt erst an dem Hinweisschild "1000m Buddikate" zum Stehen. Der Hamburger und die Frau aus Oststeinbek werden aufgrund der Zusammenstöße leicht verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Der Audi setzt seine Fahrt Richtung Hamburg über den Rastplatz Buddikate fort, verlässt die BAB A 1 an der Anschlussstelle Ahrensburg und stoppt dort seine Fahrt. Hier kann er von den eingesetzten Polizeibeamten kontrolliert werden. Im Rahmen der Überprüfung machte der 50-jährige Fahrer aus Ratingen einen eher abwesenden Eindruck. Alkohol und die Einnahme von Betäubungsmittel konnte nicht ausgeschlossen werden. Daraufhin ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an und beschlagnahmten den Führerschein. Es entstand hier ein Gesamtsachschaden von ca. 100.000,- Euro Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die beteiligten Fahrzeuge zur Rekonstruktion des genauen Unfallgeschehens sichergestellt. Des Weiteren wurde zur Klärung der genauen Unfallursache ein Sachverständiger der Dekra hinzugezogen. Das Polizei-Autobahnrevier Bad Oldesloe hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen. Zeugen und Hinweisgeber melden sich bitte beim Polizei-Autobahnrevier in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531/17060.
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