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Herzogtum Lauenburg/ 27.08.2014, Mittwoch Aumühle/ Escheburg- Brände

(ots) - In der Nacht zu heute gerieten aus bisher ungeklärter Ursache in Aumühle eine Jagdhütte im Wald und in Escheburg ein Wohnmobil und mehrere Container in Brand. Zunächst musste die Feuerwehr gegen 01.10 Uhr in den Escheburger Weg in Escheburg ausrücken. Dort brannte ein Wohnmobil (Peugeot) in voller Ausdehnung. Als die Feuerwehr auf der Anfahrt zum Brandort war, entdeckten Feuerwehrleute in der nächsten Querstraße, etwa 800 Meter vom ersten Brandort entfernt, in der Straße Am Knollgraben, zwei brennende Papiercontainer und einen Glascontainer. Gegen 02.15 Uhr waren das Wohnmobil und die Container gelöscht. Das Wohnmobil brannte völlig aus. Die Container wurden durch das Feuer ebenfalls erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr musste zum Löschen die Container öffnen. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht genau fest. Gegen 02.30 Uhr ging es dann für drei Freiwillige Feuerwehren und die Polizei zum nächsten Feuer in den Sachsenwald. Anwohner hatten eine brennende Jagdhütte entdeckt. Die Holzhütte stand an der Königsallee (ca. 10 mal 5 Meter groß) im Forstgutbezirk Sachsenwald, ca. 1000 Meter östlich der Landesstraße 314 (zwischen Aumühle und Dassendorf). In der Hütte lagerten Tische, Bänke und Gartenmöbel. Gegen 03.50 Uhr hatte die Wehren das Feuer gelöscht. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis kurz nach 06.00 Uhr heute Morgen an. Die Jagdhütte brannte komplett ab. Auch hier wurde niemand verletzt. Die Schadenshöhe steht ebenfalls noch nicht genau fest. Zeugen hatten kurz vor Ausbruch des Feuers zwei Männer in der Nähe des Brandortes gesehen. Die Männer sollen sich dann mit einer weiteren Person (männlich o. weiblich?), die in der Nähe des Grundstücks in einem Wagen wartete, getroffen haben. Anschließend sollen die drei von der Königsallee aus in Richtung der L 314 davongefahren sein. Die Kriminalpolizei in Geesthacht hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und ermittelt in diesen Fällen wegen des Verdachts der Brandstiftung und der Sachbeschädigung. Sie prüft derzeit, ob diese Brände miteinander in einem Zusammenhang stehen. Die Ermittlungen dauern zurzeit noch an. Die Kriminalpolizei bittet weitere Zeugen, die etwas Näheres zu den drei Personen und dem Wagen (Kennzeichen, Farbe usw.) sagen können, sich dringend mit ihr unter der Rufnummer 04152/ 8003- 0 in Verbindung zu setzen.

Sonja Kurz Pressestelle

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Veröffentlicht
27. August 2014, 09:20
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