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(ots) /- Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ("Flucht") liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle. In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende ungeklärte Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten: --- Haan --- Am Donnerstag, dem 08.08.2019, in der Zeit zwischen 16:00 - 17:00 Uhr, kam es an der Bahnhofstraße in Haan zu einer Verkehrsunfallflucht. Unbekannte beschädigten mit ihrem Fahrzeug den vorderen linken Stoßfänger eines schwarzen Peugeot 206 und entfernten sich dann, ohne eine Regulierung des Schadens einzuleiten. Zum Unfallzeitpunkt stand der beschädigte Pkw in Höhe der Hausnummer 28, am rechten Fahrbahnrand. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Haan, Telefon 02129 / 9328-6480, jederzeit entgegen. --- Hinweise und Tipps der Polizei --- Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht: - Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten Polizeidienststelle (auch über Notruf 110). - Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort. - Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren. Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich sind. - Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf. - Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die Polizei weiter - nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der Polizei Erfolg versprechend. - Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei möglichst viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug (Kennzeichen, Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere Merkmale), zur Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, verbunden mit ihren eigenen Personalien und Erreichbarkeiten.
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(ots) /- Ratingen, 10.08.19 In den letzten 24 Stunden war die Feuerwehr Ratingen oft gefordert. Der Rettungsdienst musste zu insgesamt 58 Einsätzen ausrücken. Der Feuerdienst wurde in 15 Fällen angefordert. Erwähnenswert waren folgende Alarmierungen. Um 7:49 Uhr wurde der Feuerwehr einen Rauchentwicklung aus einer Bunkeranlage gemeldet. Es brannten Papier und Unrat. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Um 12:51 Uhr meldeten Anwohner eines Hochhauses an der Jenaer Straße ausgelöste Rauchwarnmelder. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Kräften aus. Nach einigem Suchen konnten zwei Rauchwarnmelder auf einem Balkon einer in Renovierung befindlichen Wohnung ausgemacht werden. Die Feuerwehr konnte die Suche abbrechen. Um 16:32 Uhr wieder eine Brandmeldung aus einem Hochhaus. Diesmal an der Berliner Straße. Unbekannte Täter hatten in einem Treppenraum Zeitungen und Kleidungsstücke entzündet. Ein Trupp unter Atemschutz konnte den Brand mit einem Kleinlöschgerät bekämpfen. Der Treppenraum wurde mit Hochleistungslüftern belüftet. Auch hier waren mehrere Standorte der Feuerwehr Ratingen im Einsatz. Um 18:55 Uhr eine erneute Meldung über einen Brand. Diesmal aus einer Tiefgarage an der Weimarer Straße. Auch in dieses Fall hatten unbekannte Täter versucht einen Brand zu legen. An einem Anhänger war Plastik entzündet worden. Der Brand konnte jedoch von einem Zeugen schnell gelöscht werden. Die Feuerwehr kontrollierte die Einsatzstelle, musste aber nicht mehr tätig werden. In den Fällen der Brandlegungen ermittelt die Polizei. Weiterhin musste die Feuerwehr auf der Autobahn einen Rettungsdiensteinsatz absichern, mehrere umgestürzte Bäume entfernen, in zwei Fällen Tieren zur Hilfe eilen, zwei Notfalltüröffnungen durchführen und zu einem KFZ-Brand ausrücken. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr durch Standorte aus Mitte, Tiefenbroich, Lintorf und Breitscheid. (J. Neumann)
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