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(ots) /- Folgende Einbrüche wurden am 26. und 27. Februar 2019 entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die nachfolgenden Städte: --- Ratingen --- Am Dienstag, dem 26.02.2019, in der Zeit zwischen 10.00 Uhr und 19.00 Uhr, kam es zu einem Tageswohnungseinbruch an der Minoritenstraße in Ratingen-Mitte. Ein oder mehrere bislang unbekannte Straftäter nutzten in dieser Zeit die Abwesenheit der Bewohner, um scheinbar unbemerkt von Nachbarn eine zum rückwärtigen Garten gelegene Terrassentüre eines Einfamilienhauses mit Werkzeuggewalt zu öffnen und als Ein- und Ausstieg zu nutzen. Aus dem dann delikttypisch durchwühlten und durchsuchten Haus verschwand nach ersten Erkenntnissen mindestens persönlicher Schmuck der Geschädigten in noch nicht beziffertem Gesamtwert. Durch den Einbruch entstand aber auch Sachschaden von mehreren hundert Euro. Am Abend des gleichen Tages kam es auch an der Schleiferstraße in Ratingen-Mitte zu einem Einbruch. Offenbar durch die aufgebrochene Balkontüre einer Erdgeschosswohnung gelangten der oder die Einbrecher zwischen 20.20 Uhr und 22.45 Uhr in die Wohnräume der Geschädigten. Aus den durchwühlten Wohnräumen, durchsuchten Schränken und sonstigen Behältnissen verschwand nach ersten Erkenntnissen Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von mehreren hundert Euro. Am noch nächtlich frühen Mittwochmorgen des 27.02.2019, um 04.30 Uhr, kam es zum Einbruch in eine Tankstelle an der Speestraße in Lintorf. Inzwischen gesicherte Aufnahmen einer Raumüberwachung zeigen zwei bisher noch unbekannte männliche Straftäter, welche zur Tatzeit mit einem silbernen Kombi-PKW auf dem Tankstellengelände erschienen. Dort brachen sie gewaltsam die Eingangstür zum Kassenraum auf und räumten darin große Mengen Zigaretten zusammen und verstauten diese in mindestens einem großen Sack. Versuche die Kassen und einen Wertschrank der Tankstelle aufzubrechen schlugen fehl. Weil sie dabei aber einen Einbruchalarm auslösten, verließen die Einbrecher mit der in den PKW verstauten Beute den Tatort. Zeugen wurden durch den Alarm aufmerksam und beobachteten die zwei Täter beim gemeinsamen Einladen der schweren Beute, bevor diese mit dem Tatfahrzeug über die Speestraße in Richtung Konrad-Adenauer-Platz und Krummenweger Straße flüchteten. Der Gesamtwert der umfangreichen Beute kann aktuell noch nicht genauer beziffert werden. Polizeiliche Fahndungsmaßnahmen der Polizei, sofort nach Meldung der Tat, verliefen leider ohne einen schnellen Erfolg. Die zwei Straftäter können wie folgt beschrieben werden: - beide männlich - sportlich schlanke Erscheinungen - beide bekleidet mit schwarzen Hosen - einer trug eine schwarze Jacke und schwarze Turnschuhe mit weißer Sohle - der andere trug eine schwarz-grün gemusterte Jacke und blaue Turnschuhe - beide hatten Kapuzen ihrer Jacken über den Kopf gezogen - bei dem silbernen Tatfahrzeug handelte es sich um einen Kombi, möglicherweise um einen Peugeot älterer Bauart. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 ! --- Haan --- Am Dienstagnachmittag des 26.02.2019, um 15.05 Uhr, kam es zum Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Wilhelmstraße in Haan. Dazu wurde in Abwesenheit der Bewohner eine rückwärtig zum Garten gelegene Terrassentüre mit Werkzeuggewalt aufgebrochen. Obwohl dabei der Alarm einer privaten Meldeeinrichtung ausgelöst wurde, gelang der Komplettdiebstahl eines Kleintresors, in dem sich neben diversen Dokumenten, Papieren und Schlüsseln auch Bargeld und Schmuck der Geschädigten im Wert von mehreren zehntausend Euro befanden. Schon im Zuge erster polizeilicher Ermittlungen nach schneller Tatmeldung ergaben sich erste Hinweise auf zwei verdächtige Personen, die in Tatortnähe gesehen wurden, wie sie einen größeren schwarzen Gegenstand - möglicherweise den gestohlenen Tresor - in einen geparkten PKW verstauten und mit diesem Fahrzeug davonfuhren. Bei diesem PKW soll es sich um einen silbernen Opel Meriva mit amtlichen Kennzeichen aus dem Raum Kassel (KS- ) gehandelt haben. Ermittlungen dazu dauern aktuell intensiv an. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Haan, Telefon 02129 / 9328-6480, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 ! --- Monheim am Rhein --- Am Dienstagnachmittag des 26.02.2019, in der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 14.45 Uhr, trat ein bislang noch unbekannter männlicher Täter die Türe einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Friedenauer Straße in Monheim am Rhein ein. Dabei wurde der Mann von Hausbewohnern bemerkt. Ob der etwa 180 cm große, mit Jeans und dunkler Jacke bekleidete Mann die aufgebrochene Wohnung dann auch tatsächlich betrat, steht aktuell aber noch nicht genau fest. Hinweise auf Diebesgut gibt es bisher nicht. An der Wohnungstüre blieb entsprechender Sachschaden zurück. Der Einbrecher entkam in unbekannte Richtung. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 ! --- Hinweise und Tipps der Polizei --- Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Einbruchschutz: - Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen den Schlüssel stecken. - Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich z. B. bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können, denn: Einbrecher kennen jedes Versteck. - Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie unverzüglich den Schließzylinder aus. - Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren, auch wenn Sie nur kurz weggehen - denn gekippte Fenster sind offene Fenster. - Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen. - Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da. - Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden. - Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie z. B. mit massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern lassen. - Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushüter" bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig betätigen. - Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter. - Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc. - Lassen Sie Wertsachen nicht offen zu Hause herumliegen. - Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.) eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende Gegenstände. - Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (z. B. Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie nur selten brauchen, bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf. - Wenn Sie diese wertvollen Dinge im Haus behalten möchten, bringen Sie sie in einem geprüften Wertbehältnis (z. B. Tresor) unter. Mit der Kampagne "Riegel vor" ( www.riegelvor.nrw.de ) gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben ! Hinweise von Ihnen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für uns wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl Ihrer Hinweise. Auf gute Nachbarschaft ! - Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen "nebenan". Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110. Lassen Sie sich zum eigenen Schutz von Ihrer Polizei beraten. Informationen zur Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung und über geeignete Wertbehältnisse erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann - Telefon 02104 / 982 - 7777. Diese informiert Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten Einbruch hemmenden Produkten sowie zu Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können. Übrigens: Neue oder verbesserte Türen, das Nachrüsten von Fenstern, Gittern oder Rollläden - Maßnahmen, die allein oder zusätzlich dem Einbruchsschutz dienen, werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der NRW-Bank gefördert. Weitere Beratung finden Sie auch im polizeilichen Netzwerk "Zuhause sicher" unter: www.zuhause-sicher.de
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(ots) /- Schon seit Monaten registriert nicht nur die Kreispolizeibehörde Mettmann eine scheinbar ständig anwachsende Anzahl von Anrufen "falscher Polizisten", die sich bei Seniorinnen und Senioren telefonisch melden. Solche Anrufe dienen dazu, die angerufenen Opfer zu verunsichern und zu erschrecken, damit diese bereit sind, ihre Ersparnisse und Wertgegenstände in die vermeintlich "sichere Verwahrung" der oft freundlich, mitunter aber auch sehr bestimmend und einschüchternd wirkenden Anrufer zu übergeben. Tatversuche dieser längst landes- und bundesweit bekannten und verbreiteten Trickbetrugsmasche finden inzwischen beinahe schon täglich und zu jeder denkbaren Tageszeit auch in allen Städten des Kreises Mettmann statt. Deshalb lässt die hiesige Polizei nicht in ihrem fortdauernden Bemühen nach, Seniorinnen und Senioren im Kreis Mettmann vor dieser penetranten Kriminalitätsform intensiv und ständig wiederholt zu warnen. Um die Angesprochenen dabei aber nicht mit zu vielen Ratschläge vollkommen zu überlasten, lauten dabei die zwei wichtigsten Botschaften knapp: Die richtige Polizei ... - ruft niemals mit der Rufnummer 110 bei Ihnen an, - wird niemals Ihre Ersparnisse und Wertgegenstände in Verwahrung nehmen! Während auch am Dienstag, dem 26.02.2019, wieder einmal gleich mehrere vergebliche Tatversuche in verschiedenen Städten des Kreises registriert und angezeigt wurden, waren in einem in der Nacht zum Mittwoch angezeigten Fall aus Ratingen die Täter leider wieder einmal erfolgreich. Opfer wurde eine betagte Seniorin aus Lintorf, die gegen 20.15 Uhr von einem angeblichen Beamten der örtlichen Polizeiwache angerufen wurde. Der Anrufer, der sich als Herr Jansen vorstellte, warnte die ältere Dame eindringlich davor, dass sie in den nächsten Stunden überfallen werden könnte. In einem langen und scheinbar einfühlsamen Telefonat überzeugte der Unbekannte die Ratingerin in geschickter Gesprächsführung dazu, Bargeld und Schmuck, bei einem zeitnah angekündigten Besuch seiner Kollegin, in die Verwahrung der Polizei zu übergeben. Tatsächlich erschien gegen 22.15 Uhr die angekündigte Besucherin an der Wohnung der Geschädigten am Kahlenbergsweg und holte dort das inzwischen bereitgelegte Bargeld und den persönlichen Schmuck der Seniorin im Wert von mehreren zehntausend Euro ab. Mit dieser Beute verschwand die Straftäterin in unbekannte Richtung. Hinweise auf ein benutztes Fahrzeug gibt es bisher nicht. Die Unbekannte wird wie folgt beschrieben: - südeuropäisch wirkende Frau - ca. 30 Jahre alt - ca. 175 cm groß - korpulent wirkende Figur (geschätzte Konfektionsgröße 42) - längere schwarze Haare, die zum Dutt gebunden waren - sprach Deutsch mit unbekanntem Akzent - trug ein blau- oder schwarz-weiß gestreiftes T-Shirt, darüber eine graue Jacke. Die richtige Polizei erhielt erst nach dem Tageswechsel Kenntnis von der Tat. Zu diesem Zeitpunkt eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen erwartungsgemäß ohne einen schnellen Erfolg. Ein Strafverfahren, Maßnahmen zur Spurensicherung und weitere intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei wurden veranlasst. Sachdienliche Hinweise dazu nehmen die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, aber auch jedes andere Polizeidienststelle und der Notruf 110 jederzeit entgegen. -- Hinweise an die Medien -- 1. Auch wenn sich diese polizeilichen Warnmeldungen ständig wiederholen, bitten wir um weitere Berichterstattung mit folgenden Informationen: Trickbetrüger geben sich bei ihren Anrufen als polizeiliche Ermittler aus, um angeblich vor geplanten und unmittelbar bevorstehenden Straftaten von Einbrechern und Räubern zu warnen. Dabei richten sie ihre "Warnungen" vornehmlich an ältere Mitbürger, um diese zu verunsichern und zu erschrecken, damit diese bereit sind, ihre Ersparnisse und Wertgegenstände in die vermeintlich "sichere Verwahrung" der in der Regel freundlich, oft aber auch sehr bestimmend und einschüchternd wirkenden Anrufer zu übergeben. Die Polizei stellt klar: Weder die Polizei, noch andere Amtsträger, rufen Bürgerinnen und Bürger an oder stehen unangemeldet vor Haus- und Wohnungstüren, um über persönliche Geld- und Vermögensverhältnisse zu sprechen oder sogar Wertgegenstände oder Bargeld in Verwahrung zu nehmen! Zur Prävention gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Hinweise: - Seien Sie am Telefon aufmerksam! - Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte, Bekannte oder Amtsträger ausgeben, die Sie als solche nicht zweifelsfrei erkennen. - Geben Sie keine Details zu ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. - Halten Sie nach finanziellen Forderungen unbedingt Rücksprache mit anderen Familienmitgliedern. Rufen Sie Ihre(n) Verwandte(n), Bekannte(n) oder angeblich beteiligte Ämter und Dienststellen unter der Telefonnummer zurück, die Sie auch bei eigenveranlassten Gesprächen üblicher Weise wählen und besprechen Sie die Angelegenheit noch einmal. - Übergeben Sie niemals Geld oder andere Werte ungeprüft und ohne Zeugen an unbekannte Personen. - Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Sie vermuten, dass es ein Telefonbetrüger auf Sie abgesehen hat - Notrufnummer 110. - Wenden Sie sich auch an die Polizei, wenn Sie bereits Opfer geworden sind: die Opferschutzbeauftragten vom Kommissariat Vorbeugung helfen Ihnen gerne. Angehörigen älterer Menschen und potenzieller Opfer wird empfohlen: - Um Ihre älteren Angehörigen zu schützen, sprechen Sie mit ihnen und weisen sie auf die Methoden und verschiedenen Varianten des sog. "Enkeltricks" und "falscher Polizisten" hin. 2. Weitere deliktbezogenen Informationen erhalten Sie auch beim LKA NRW unter: https://polizei.nrw/artikel/betrueger-geben-sich-am-telefon-als-po lizeibeamte-aus
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