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Jahreswechsel brachte Arbeit für die Feuerwehr Ratingen

(ots) - Ratingen-Stadtgebiet, 00:00 Uhr, 01.01.2011

Der Jahreswechsel in Ratingen brachte aus Sicht der Feuerwehr einiges an Arbeit mit sich. Bis kurz nach Mitternacht konnte kein Anstieg der Einsatztätigkeit verzeichnet werden, dies änderte sich aber wenig später.

Um 00:12 Uhr wurden die Einheiten der Berufsfeuerwehr, die Löschzüge Mitte, Tiefenbroich und die Drehleiter Lintorf zu einem gemeldeten Feuer in einem Hochhaus an der Bergiusstraße alarmiert. Eine verirrte Silvesterrakete setzte die Gardinen einer Wohnung im 5. Obergeschoss in Brand. Der Brand konnte vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte mit einem Feuerlöscher gelöscht werden. Von der Feuerwehr musste die Wohnung kontrolliert und entraucht werden.

Gegen 00:35 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Müllcontainer in der Brandenburger Straße alarmiert. Die Besatzung eines Ein Tanklöschfahrzeuges konnte den Brand mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle bringen.

Nur wenig später, gegen 00:56 Uhr, erfolgte erneut eine Alarmierung zu einem Feuer in einem Hochhaus. Auf dem Balkon eines Hauses an der Jenaer Straße gerieten im 10. Obergeschoss Möbel in Brand. Auch dieser Brand konnte vor dem Übergreifen der Flammen auf die Wohnung von den Einsatzkräften gelöscht werden. Ein Heimrauchmelder hatte Nachbarn auf den Brand aufmerksam gemacht. Im Einsatz waren erneut Kräfte der Berufsfeuerwehr, die Löschzüge Mitte, Tiefenbroich und die Drehleiter vom Standort Lintorf.

Die nächste Brandmeldung erreichte die Feuerwehr Ratingen um 02:04 Uhr. In einem Mehrfamilienhaus an der Broekmannstraße löste ein Rauchmelder im Flur aus und rief die Brandschützer auf den Plan. Der Standort Lintorf und die Berufsfeuerwehr kontrollierten das Gebäude, konnten aber glücklicherweise keinen Brand feststellen.

Zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr verbrachten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Standorte Ratingen-Mitte und Ratingen-Lintorf den Jahreswechsel in den Gerätehäusern. Auf Grund dieser personellen Verstärkung konnte in der heißen Phase der Silvesternacht ein weiterer Rettungswagen besetzt werden. Der Rettungsdienst wurde ab 00:00 Uhr insgesamt 18 mal benötigt. In zwei Fällen war ein Einsatz eines Notarztes notwendig. Meldung über besondere rettungsdienstliche Einsätze liegen uns derzeit nicht vor.

Schwierigkeiten bereitete den Einsatzkräften der dichte Nebel und die teilweise sehr glatten Straßen. (J. Neumann)

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Veröffentlicht
01. Januar 2011, 07:22
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