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(ots) Die Kreisalarmübung der Jugendfeuerwehren stellte sich auch in diesem Jahr als großer Herausforderung für die Nachwuchskräfte aus dem Neanderland dar. In einem renommierten Ratinger Gewerbebetrieb brach ein Großbrand aus. 12 Mitarbeiter wurden noch innerhalb der Betriebsgebäude vermisst. Ein Szenario, welches schon bei der Meldung erfahrenen Brandschützern allen Respekt abverlangt. Nicht so den Nachwuchsgaranten: Überaus "gechillt" nahmen die rund 200 Jungen und Mädchen aus fast allen Jugendfeuerwehren im Kreis Mettmann die Aufgabe wahr und widmeten sich cool und erfolgreich der Menschenrettung und der Brandbekämpfung. Wie in manchen Realeinsätzen, war auch hier der Mangel an Löschwasser ein großes (bewusst eingespieltes) Problem. Aus dem Gratenpoeter See musste daher das Löschmittel in vielen hundert Metern Schlauch zur Einsatzstelle gepumpt werden. Echte Knochenarbeit, welche die Novizen "null Problemo" erfolgreich absolvierten. Der Organisator und Einsatzleiter Stadtjugendfeuerwehrwart Emanuel Stellet zeigt sich beeindruckt von der tollen Leistung der Jugendfeuerwehren und ist mit Recht stolz sowohl auf seine Schützlinge als auch auf ihre Betreuerinnen und Betreuer, welche die Jungen und Mädchen im zurückliegenden Jahr zu dieser Leistung motivieren konnten. Dankbar ist er aber auch Christiane Altena und ihrer Ortsgruppe Angerland der DLRG, welche die Verletztendarstellung übernommen hat. Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Guido Vogt, der Kreisbrandmeister Torsten Schams und viele andere Leiter der Feuerwehren aus dem Kreis Mettmann ließen es sich nicht nehmen, sich über die Perfomance des Nachwuchses ein eigenes Bild zu machen - sie waren sichtbar beeindruckt vom Potenzial und vor allem der hohen Motivation. Das diese große Übung überhaupt stattfinden konnte, ist dem Ratinger Unternehmer Olaf Tünkers zu verdanken, der seine Maschinenfabrik unbürokratisch zur Verfügung stellte. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren schon Förderer der Feuerwehr Ratingen und seit dem Jahr 2012 auch Träger der Auszeichnung "Partner der Feuerwehr" des Deutschen Feuerwehrverbandes. Der Leiter der Ratinger Feuerwehr René Schubert dankt ihm, allen Betreuern und Helfern sowie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die abschließend noch auf der Hauptfeuer- und Rettungswache Ratingen mit Nudeln mit Bolognese verpflegt wurden. TS/RS
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(ots) Ratingen-Mitte, Marktplatz, 10:00 Uhr, 21.09.19 Zur Woche der Wiederbelebung hatte die Feuerwehr Ratingen am Samstag, den 21.09.19, einen große Aktion am Marktplatz gestartet. Notfallsanitäterinnnen und Notfallsanitäter zeigten wie einfach es ist zu Helfen! Beim Herzstillstand zählt jede Sekunde! Und Helfen ist so einfach! Schon früh sammelten sich Interessierte um die Aktionsfläche an der der Kirche Peter und Paul. Jeder, ob jung oder alt, konnte selbst Hand anlegen um zu sehen, wie leicht es ist effektiv Leben zu retten. An Phantomen wurde die Herzdruckmassage gezeigt, es konnte in einem Wettkampf um die Wette reanimiert werden. Den Siegern winkt ein Tag auf der Hauptfeuer- und Rettungswache Ratingen. Bei Showübungen demonstrierten die Retter das Zusammenspiel des Teams eines Rettungswagens, quasi der Anschluss an eine Laienreanimation! Routiniert wurde das "Opfer" versorgt und ein Leben gerettet. Anziehungspunkt für die Kinder waren natürlich die Fahrzeuge des Rettungsdienstes, die immer umlagert waren. Praktischerweise kamen natürlich die Eltern mit, die umgehend mit in die Aktionen eingebunden wurden. Der Leiter der Berufsfeuerwehr Ratingen, René Schubert, war eine ganze Weile vor Ort und beobachtete mit sichtlicher Zufriedenheit den Ablauf der Veranstaltung. "Ich bin beeindruckt, wie souverän unsere Mitarbeiter ihre umfassenden fachlichen Kenntnisse gewinnbringend an Jung und Alt vermittelt haben. Das ist ein Beleg dafür, dass ein hochwertiger Rettungsdienst ein wesentliches Leistungsmerkmal der Ratinger Feuerwehr ist." so René Schubert. Die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, sowie die Auszubildenden, die dieses Event geplant und durchgeführt hatten waren hoch erfreut über den Zuspruch aus der Bevölkerung. Sebastian Esser, Organisator des Tages, meinte zufrieden " Ohne die Mithilfe unserer Kolleginnen und Kollegen hätten wir das nicht stemmen können! Ich freue mich wirklich sehr, dass so viele Bürger die Chance genutzt haben, sich etwas zeigen zu lassen. Das wird auf jeden Fall wiederholt!" Der Beruf des Notfallsanitäters ist die höchste berufliche, nicht ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Informationen dazu gibt es bei der Feuerwehr Ratingen. (J. Neumann)
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