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(ots) Stadtgebiet Ratingen, 02.12.2019, 12:00-17:00 Uhr Vier Einsätze beschäftigten bis zum Nachmittag die Feuerwehr. Gegen 07:15 Uhr wurde zunächst ein Verkehrsunfall auf der Autobahn gemeldet, hier war ein aktives Eingreifen der Feuerwehr jedoch glücklicherweise nicht erforderlich. Um 12:00 wurde aufgrund einer gemeldeten Gasausströmung am Beamtengässchen in der Stadtmitte zunächst ein Großeinsatz ausgelöst. Vor Ort eingetroffen, stellten die Einsatzkräfte fest, dass bei Reparaturarbeiten an einer Gasleitung durch das damit beauftragte Fachunternehmen eine größere Undichtigkeit entdeckt worden war. Aus Sicherheitsgründen wurde der Gefahrenbereich zunächst großräumig abgesichert, was auch eine zeitweise Sperrung der Hans-Böckler Str. zur Folge hatte. Nach kurzer Zeit konnte die Gasfreisetzung jedoch provisorisch gestoppt werden. Bis zur endgültigen Beseitigung der Gefahr blieb jedoch über mehrere Stunden ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr vor Ort in Bereitschaft um im Falle einer Entzündung des Gases sofort eingreifen zu können. Für eventuelle Paralleleinsätze verblieben während dieser Zeit Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr auf der Hauptfeuerwache und besetzten ein Löschfahrzeug. Diese, bei langwierigen Einsätzen routinemäßige Wachbesetzung bewährte sich gegen 16:30 Uhr als ein Notruf aus Ratingen West bei der Leitstelle einging. Laut dem Anrufer sollte sich eine leblose Person in einem verrauchten, möglicherweise brennenden PKW befinden. Neben eine Rettungswagen und dem Notarzt konnte somit auch ein Löschfahrzeug ohne Zeitverzögerung ausrücken. Parallel hierzu lief im Hintergrund eine vorbildliche Rettungskette ab. Der bewußtlose Fahrer des betreffenden Fahrzeuges war zunächst von Passanten aus seinem Fahrzeug gerettet worden und wurde mit telefonischer Unterstützung durch die Rettungsleitstelle auf der Straße reanimiert. Diese Maßnahmen wurden von der kurze Zeit später eingetroffenen Besatzung eines Polizeifahrzeuges weitergeführt bis der Rettungsdienst eintraf. Ein Brand an dem Fahrzeug konnte nicht festgestellt werden, jedoch eine deutlicher Schmorgeruch und leichte Rauchentwicklung. Die genauen Umstände des Geschehens werden derzeit durch die Polizei ermittelt. Quasi nebenbei musste, ebenfalls in Ratingen Mitte, gegen 14:45 Uhr noch eine kleinere Ölspur beseitigt werden. Rückfragen bitte an: Feuerwehr Ratingen Markus Meyer Telefon: 02102 / 550 - 37 777 E-Mail: Markus.meyer@ratingen.de www.feuerwehr-ratingen.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70701/4456798 OTS: Feuerwehr Ratingen Original-Content von: Feuerwehr Ratingen, übermittelt durch news aktuell
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(ots) Wie die Ratinger Feuerwehr bereits am gleichen Abend mit eigener Pressemitteilung / ots ( als PDF in Anlage / https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70701/4453654 ) zeitnah berichtete, wurden der Rettungsdienst der Städte Heiligenhaus und Ratingen, am Donnerstagabend des 28.11.2019, um 19.32 Uhr, zunächst zu einem sogenannten internistischen Notfall in ein Mehrfamilienhaus an der Kaiserswerther Straße in Ratingen-Mitte gerufen. Zwei Zeugen hatten dort im Badezimmer einer Wohnung im zweiten Obergeschoss den 57-jährigen Wohnungsmieter leblos aufgefunden. Als erste Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits im Treppenhaus des Gebäudes plötzlich die CO-Meßgeräte des Rettungsdienstes Alarm. Ursache war offenbar eine sehr hohe CO-Konzentration in der Raumluft. Die Einsatzkräfte mussten sich daraufhin sofort zurückziehen. Sofort angeforderte weitere Unterstützungskräfte der Feuerwehr überprüften daraufhin unter Umluft unabhängigem Atemschutz sofort alle Wohnungen des Gebäudes auf verletzte Personen und führten dabei gleichzeitig weitere CO-Messungen durch. Die Gaszufuhr des Mehrfamilienhauses wurde am Haupthahn der Gasleitung abgesperrt. Aufgrund der in allen Räumen des Gebäudes zu hohen CO - Konzentrationen wurden alle Wohnungen einer intensiven maschinellen Belüftung unterzogen, solange bis ein gefahrloses Betreten gewährleistet werden konnte. Insgesamt drei Personen, darunter die zwei Zeugen, wurden mit Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung, zur Kontrolle ihrer Blutwerte, vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die beiden Zeugen verblieben dort vorsorglich zur stationären ärztlichen Behandlung. Die dritte Person, ein Hausbewohner, konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Auch fünf Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr wurden durch das Einatmen relativ hoher CO-Konzentrationen leicht verletzt und wurden ambulant versorgt. Für den 57-jährigen Bewohner der Wohnung im zweiten Obergeschoss kam jedoch jede Hilfe zu spät. Nachdem das Badezimmer, nach den zuvor durchgeführten Belüftungsmaßnahmen betreten wurde, konnte die sofort eingesetzte Notärztin nur noch den Tod des Ratingers feststellen. Die ebenfalls umgehend alarmierte Ratinger Polizei sperrte den Fundort ab. Kriminalisten übernahmen sofort erste Ermittlungen und. Maßnahmen zur Spurensicherung. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet, bei welchem aktuell alle noch nicht genau geklärten Umstände geprüft werden, die zum CO-Gasaustritt, zum Tod des 57-jährigen Ratingers sowie zur Verletzung weiterer Personen führten. Für die gesamte Einsatzdauer von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei, war die innerörtliche Kaiserswerther Straße, zwischen Suitbertusstraße und Hauser Ring für mehrere Stunden gesperrt. Hierdurch kam es aber nur zu geringen Verkehrsstörungen. Der Fahrzeugverkehr wurde von der Polizei um- bzw. abgeleitet. Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an: Kreispolizeibehörde Mettmann - Polizeipressestelle - Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann Telefon: 02104 / 982-1010 Telefax: 02104 / 982-1028 E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de Homepage: https://mettmann.polizei.nrw/ Facebook: http://www.facebook.com/Polizei.NRW.ME Twitter: https://twitter.com/polizeinrwme Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4453722 OTS: Polizei Mettmann Original-Content von: Polizei Mettmann, übermittelt durch news aktuell
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