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(ots) - Eine Trunkenheitsfahrt im Kreis Pinneberg hat ein Ende in einem Straßengraben gefunden. Andere Verkehrssünder konnte die Polizei im Rahmen von Routinekontrollen dingfest machen. Selbst "dingfest gemacht" hatte sich ein 32-Jähriger aus Greifswald, als er in der Nacht zum 1. Mai in Barmstedt seinen Wagen rückwärts in einen Graben setzte und darin feststeckte. Er hatte um kurz vor 4 Uhr einen Abschleppwagen in die Straße Düsterlohe gerufen, statt der Polizei. Dies mit gutem Grund: Er war betrunken. Die Polizei erhielt jedoch Kenntnis davon und war schnell an der Unfallstelle. Ein Atemalkoholtest ergab 1,65 Promille. Eine 46-jährige Elmshornerin war in derselben Nacht um kurz vor 2 Uhr in der Straße Wisch durch eine Elmshorner Polizeistreife gestoppt worden. Sie brachte es auf einen Atemalkoholwert von 2,47 Promille. Ebenfalls feucht-fröhlich in den Mai gefeiert hatte ein 21-jähriger Barmstedter. Auch er setzte sich noch hinter das Steuer seines Wagens. In der Feldstraße in Barmstedt wurde er von der Polizei gestoppt - allgemeine Verkehrskontrolle. Die Beamten nahmen sogleich den Alkoholgeruch wahr, der ihnen entgegenkam. Der 21-Jährige verneinte die Frage nach Alkoholkonsum. Der Test, den der 21-Jährige dann durchführte, sprach jedoch eine andere Sprache und bestätigte den Verdacht der Beamten. Das Ergebnis: 1,39 Promille. Bereits am Freitagabend war ein 43-Jähriger im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes in Ellerbek aufgefallen. Er lenkte mit 1,84 Promille einen BMW, so der Tatvorwurf. Obendrein besitzt der 43-Jährige nach eigenen Angaben keinen Führerschein. Allen Beschuldigten wurden Blutproben entnommen. Einige Führerscheine befinden sich nun an den Ermittlungsakten.
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