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(ots) - Die Bundespolizeibeamten aus Altenberg überprüften am Wochenende auf der Bundesautobahn17 Reisende aus europäischen und nichteuropäischen Ländern. Für eine Vielzahl der Reisenden hatten die Kontrollen keine Konsequenzen und sie durften unbehelligt weiterreisen. Jedoch wurden auch Fahrer aus Griechenland, Palästina, Aserbaidschan und Kroatien an den jeweiligen Kontrollorten festgestellt, welche versuchten Personen ohne Reisedokumente nach Deutschland einzuschleusen. Die Fahrer wurden am Kontrollort durch die Einsatzkräfte festgenommen. Die Ermittler fanden heraus, dass die Geschleusten den Fahrern ein Entgeld für die Reise nach Deutschland bezahlten. Nach Abschluss aller polizeilichen notwendigen Maßnahmen durften sie den Polizeigewahrsam in Breitenau verlassen. Die Schleusungshandlungen aller Fahrer wurden wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz zur Anzeige gebracht und sie müssen mit Sanktionen durch die Justiz rechnen. Die geschleusten Personen kamen aus Marokko, Syrien, dem Irak, Aserbaidschan und Serbien. Sofern es sich bei den Geschleusten um Kriegsflüchtlinge handelt, wurden Sie an die Zentrale Aufnahmestelle in Sachsen weitergeleitet. Im Fall der Aserbaidschaner und aller anderen betreibt die Bundespolizei Ihre Rückführung in ihr Heimatland. In Sebnitz stellten die Einsatzkräfte einen Deutschen aus dem Landkreis Bautzen mit 25 Stangen Zigaretten, der unterschiedlichsten Marken, fest. Er hatte die Zigaretten vor der Einreise nach Deutschland in seinem Fahrzeug versteckt. Wegen des Verstoßes gegen die Abgabeordnung wird er sich demnächst zu verantworten haben. Somit endete ein geschäftiges Wochenende für die Altenberger Einsatzkräfte der Bundespolizei im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
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(ots) - Den Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Altenberg war es am Wochenende der 49. Kalenderwoche 2014 gelungen, drei Einschleusungen von Ausländern zu unterbinden und 14 Personen im Polizeigewahrsam zu nehmen. Am 06. Dezember 2014 kurz nach Mitternacht, hatten die Bundespolizeibeamten vom Bundespolizeirevier Breitenau einen Peugeot mit österreichischer Zulassung im Visier. Der Fahrer, ein Russe (53 Jahre), und weitere sieben Syrer (21 bis 29 Jahre) befanden sich im Fahrzeug. Die sieben Insassen konnten keinerlei Dokumente vorzeigen, welche die Einreise nach Deutschland erlaubt. Die Ermittler fanden heraus, dass der Russe die Syrer in Wien abholte und nach Hamburg verbringen wollte. Die Geschleusten stellten begründete Schutzersuchen und durften den Polizeigewahrsam verlassen. Der Russe musste eine erhebliche Sicherheitsleistung in Höhe von 2000 Euro bei der Bundespolizei vorerst hinterlegen und wurde mit Auflagen entlassen. Er wurde wegen Einschleusen von Ausländern beanzeigt und muss mit einem Ermittlungsverfahren rechnen. Weiterhin stellten die Einsatzkräfte in den Nachtstunden am Samstag ein Ungar (37 Jahre), welcher mit einem VW Sharan mit ungarischer Zulassung und weiteren sieben kosovarischen Staatsangehörigen, auf der Bundesautobahn 17 fest. Bei den sieben Personen aus dem Kosovo konnten sich lediglich vier Erwachsene ausweisen. Alle Personen, außer der 37-jährige, planten einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland und durften somit nicht einreisen. Derzeit betreibt die Bundespolizei die Rückführungen der illegalen Migranten in den Kosovo. Der Ungar durfte aufgrund der Gesamtumstände der ersten Ermittlungen weiterreisen. Auch der Ungar wurde wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz beanzeigt. Vier Stunden später stellten die Bundespolizeibeamten noch ein tschechisches Taxi am PWC "Am Heidenholz" fest. Neben dem Taxifahrer und dem Beifahrer, ein 41-jähriger Vietnamese, waren noch drei weitere Vietnamesen im BMW. Drei Vietnamesen hatten Asylkarten von der Slowakei und sollten nach Deutschland eingeschleust werden. Die Männer und die 19-jährige Frau werden in naher Zeit in die Slowakei zurückgeschoben. Somit endete ein geschäftiges Wochenende für die Bundespolizeikräfte entlang der Bundesautobahn 17.
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