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Die Vergangenheit holte Sie ein

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(ots) - Das Wochenende war für die Bundespolizeibeamten im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit einer Vielzahl von Feststellungen zu Ende gegangen. Zwei Personen durften nach der Überprüfung der Reisedokumente nicht weiterreisen und sind jetzt in der Justizvollzugsanstalt Dresden untergebracht.

Die Reise einer 16-Jährigen Bulgarin endete am Freitag im Gewahrsam der Bundespolizeiinspektion Altenberg. Die Insassin eines Fahrzeuges mit bulgarischer Zulassung wurde in den Mittagsstunden durch die Bundespolizeibeamten einer fahndungsmäßigen Überprüfung auf der BAB 17 im Bereich Pirna unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass die Bulgarin durch die Staatsanwaltschaft Essen mit Unterbringungshaftbefehl, wegen gemeinschaftlichen Diebstahles in Nordrhein- Westfalen aus dem Jahr 2010 zur Fahndung ausgeschrieben ist. Nach Haftrichtervorführung wurde die junge Bulgarin der Justiz in Dresden übergeben.

In der Nacht zum Samstag erfolgte die nächste Verhaftung auf der BAB 17 im Bereich "Am Heidenholz". Die Fahnder der Bundespolizei aus Breitenau überprüften Personen in einem Fahrzeug und wenig später war die Reise für einen 37-Jährigen Österreicher zu Ende. Die Gerichte in Berlin und Hannover suchten den Mann bereits. Er wurde wegen Steuerhinterziehung und Unterschlagung in den Jahren 2009 verurteilt und war untergetaucht. Eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 6148 Euro resultierend aus den zwei Vollstreckungshaftbefehlen war noch offen und konnte der Gesuchte auch bei der Bundespolizei nicht begleichen. Die Einlieferung war die Konsequenz für die kriminelle Vergangenheit und er wird wohl die nächsten 160 Tage in der Justizvollzugsanstalt Dresden verbringen müssen.

Ort
Veröffentlicht
17. Oktober 2011, 12:44
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