Sag uns, was los ist:

(ots) /- Am Dienstagnachmittag kam es in der Gärtnerstraße in Halstenbek zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Im Kreuzungsbereich Gärtnerstraße / Seemoorweg stieß ein unbeladener LKW mit einem PKW zusammen. Ein 49-jähriger würde dabei in seinem PKW eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt. Die Feuerwehr Halstenbek öffnete den PKW mit hydraulischem Rettungsgerät und befreite so den Fahrer aus seiner Zwangslage. Nach notfallmedizinischer Erstversorgung wurde der lebensgefährlich verletzte Patient in ein Hamburger Krankenhaus transportiert. Um 14:35 Uhr wurden die Halstenbeker Einsatzkräfte um Zugführer und Einsatzleiter Torsten Seck in die Gärtnerstraße in Halstenbek alarmiert. Mit insgesamt 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften rückte die Halstenbeker Feuerwehr zum Einsatzort in der Gärtnerstraße, Ecke Seemoorweg aus. An der Einsatzstelle war es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem unbeladenen LKW gekommen. Der PKW wurde in der Folge über die Kreuzung geschleudert und kam über einem Mauervorsprung, in einem Zaun zum Stehen. Der Fahrer des PKW wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen aber nicht eingeklemmt. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst befreite die Feuerwehr Halstenbek den Patienten unter Zuhilfenahme von hydraulischem Rettungsgerät. Danach konnte der Rettungsdienst die Person zur weiteren Betreuung übernehmen und verbrachte den lebensgefährlich verletzten PKW-Fahrer in ein Hamburger Krankenhaus. Durch die Einsatzkräfte wurden ausgetretene Betriebsstoffe abgebunden und aufgenommen. Als weiterer Einsatzschwerpunkt musste ein großer Sichtschutz durch die Einsatzkräfte zum Einsatzgebracht werden. Dieser schütze die verunfallte Person vor den Blicken Schaulustiger. Diese nahmen den Sichtschutz jedoch teilweise zum Anlass ihren eigenen Standort um 5 Meter zur Seite zu verlagern, um weiter unbehinderte Sicht auf das Unfallwrack zu erhalten. Erst nach mehrfacher Aufforderung verließen einzelne Personen die Einsatzstelle. Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen, sodass seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden können. Der LKW-Fahrer wurde leicht verletzt und konnte nach Rettungsdienstlicher Begutachtung an der Einsatzstelle verbleiben.
mehr 
(ots) /- Wedel - Der umgekippte Baukran ist aus dem Wohn- und Geschäftshaus entfernt wurden. Das Gebäude ist soweit gesichert worden. Alle Einsatzkräfte konnten aus dem Einsatz entlassen werden. Alle Bewohner sind bei Freunden und Verwandten oder durch die Stadt Wedel untergebracht worden. Das Gebäude ist bis zum jetzigen Zeitpunkt für Unbewohnbar erklärt worden. Für den Freitagvormittag ist eine Begehung mit einem Bausachverständigen geplant. Die gesperrte B431 ist wieder freigegeben. Die Bergungsarbeiten des verunfallten Schnelleinsatzkrans konnten in der Nacht zu Freitag abgeschlossen werden. Dafür musste durch Feuerwehr und THW der verunfallte Kran zunächst umfangreich gesichert werden. Erst danach konnte mit dem Zerlegen des Kranes begonnen werden. in einem ersten Schritt wurde der Ausleger, der den Dachgiebel beim Fallen durchschlagen hat, mit einem Plasmaschneider vom restlichen Kran getrennt. Dieses Teil des verunfallten Kranes wurde durch den Kran des THW's geborgen. Um den Rest des Kranes sicher aus seiner umgekippten Lage zu befreien wurde mittels eines Telekranes einer Elmshorner Firma und des THW Kranes in einem sogenannten Parallelhub der verbliebene Teil des Schnelleinsatzkrans aus dem Gebäude rausgehoben und ebenerdig abgesetzt. Das teilzerstörte Dach wurde gegen Witterungseinflüsse mit einer Plane gesichert. Das gesamte Gebäude wurde mit einem Bauzaun gegen unbefugtem Betreten gesichert. Nachdem dann alle Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen haben, konnte die Sperrung der B431 dann auch wieder aufgehoben werden. Für den Freitagvormittag ist eine Begehung mit einem Bausachverständigen geplant. Der soll sich ein umfassendes Bild vom Zustand des Hauses machen um entscheiden zu können in wie weit das Haus noch bewohnbar ist. Die 18 Bewohner des Hauses wurden direkt an der Einsatzstelle durch eine Betreuungsgruppe des DRK Wedel betreut und verpflegt. Auch den anschließenden Transport zu den Unterbringungsmöglichkeiten der Stadt Wedel wurde durch das DRK realisiert. Das THW aus Pinneberg hat während des Einsatzes noch seine Fachgruppe Höhenrettung nachgeführt. So konnten alle Arbeiten im absturzgefährdeten Bereich sicher durchgeführt werden. Das DRK versorgte während der gesamten Einsatzdauer die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Auch bei diesem Einsatz hat sich wieder gezeigt das gemeinsame Übungen unter den Hilfsorganisationen das Zusammenarbeiten im Einsatzfall positiv beeinflusst. Gemeinsam mit Feuerwehr und THW sowie DRK konnte diese anspruchsvolle Einsatzlage sicher abgearbeitet werden. Zu Schadenshöhe und Ursache des Unglücks können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Kräfte: FF Wedel: 54 mit 9 Fahrzeugen THW Pinneberg: 22 mit 6 Fahrzeuge DRK Wedel: 13 mit 4 Fahrzeugen Rettungsdienst 1 RTW in Bereitstellung KFV Pinneberg: 6 mit 3 Fahrzeugen Polizei: 4 mit zwei Fahrzeugen Bauhof Stadt Wedel: 7 Mann mit 4 Fahrzeugen Stadtverwaltung Wedel: 6 mit 2 Fahrzeugen Zeiten: 14:55Uhr Alarm für die FF Wedel 17:06Uhr Alarm für das THW Pinneberg 18:38Uhr Alarm DRK Wedel - Betreuung 22:11Uhr Alarm für die THW Pinneberg FG Höhenrettung Einsatzleiter: stv. Wehrführer Uwe Brandt
mehr