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(ots) (mb) Zwei vermeintliche taubstumme Frauen (18/21) haben am Mittwoch in Schloß Neuhaus um Spenden gebettelt. Nachdem die Tatverdächtigen aufgeflogen waren, wurde ihr "Fluchtauto" in einen Verkehrsunfall auf der Dubelohstraße verwickelt. Auf dem Parkplatz eines Kaufhauses an der Bentelerstraße kam eine junge osteuropäisch aussehende Frau gegen 18.15 Uhr auf einen Mann zu. Die Frau hielt dem Zeugen (50) einen Zettel mit einem Spendenaufruf für Taubstumme vor und forderte ihn wortlos auf, sich in eine Spendenliste einzutragen. Der Zeuge glaubte der "taubstummen" Spendensammlerin, spendete einen Geldschein und trug sich in die Liste ein. Auf dem Parkplatz entdeckte er eine weitere Frau, die offensichtlich auf die gleiche Weise Spenden sammelte. Als die beiden "Spendensammlerinnen" miteinander redeten, schöpfte der Zeuge Betrugsverdacht und verständigte die Polizei. Die Frauen stiegen in einen BMW mit Duisburger Kennzeichen und fuhren davon. Mit seinem eigenen Wagen folgte der Zeuge dem BMW. Auf der Dubelohstraße bog der Fahrer des "Fluchtautos" auf ein Tankstellengelände ab und wendete. Auf der Flucht vor dem folgenden Zeugen gab der BMW-Fahrer Gas. Er überholte eine Fahrzeugschlange auf der Dubelohstraße und kollidierte an der Kaiser-Heinrich-Straße mit einem abbiegenden Audi. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. Die Polizei traf wenig später am Unfallort ein. Neben dem Verkehrsunfall nahm die Polizei eine Anzeige wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung durch den 22-jährigen BMW-Fahrer auf. Gegen die bereits in ähnlichen Spenden-Betrugsfällen aufgefallenen Mitfahrerinnen (18/21) wird jetzt erneut wegen Betruges ermittelt. Bei den keineswegs taubstummen Tatverdächtigen fanden die Polizisten weitere Bettelzettel und Bargeld. Die Polizei rät zur Vorsicht. Sollten Sie Zweifel haben, ob es sich um eine berechtigte Spendensammlung handelt, sehen Sie von einer Spende ab, tragen Sie sich in keine Liste ein und informieren Sie bitte umgehend die Polizei. Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Paderborn - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Telefon: 05251/306-1320 E-Mail: pressestelle.paderborn@polizei.nrw.de Außerhalb der Bürozeiten: Leitstelle Polizei Paderborn Telefon: 05251/ 306-1222 Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/4525769 OTS: Polizei Paderborn Original-Content von: Polizei Paderborn, übermittelt durch news aktuell
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