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(ots) /- (mb) Am Mittwochabend sind am Rothoborn zwei Männer (39/43) kurz nacheinander von zwei Tätern beraubt worden. Gegen 22.35 Uhr ereignete sich die erste Tat. Ein 39-jähriger Mann ging am Rothoborn in Richtung Michaelstraße. Kurz vor der Michaelstraße kam ihm ein Mann entgegen und bat ihn um eine Zigarette. Plötzlich wurde der 39-Jährige von einem zweiten Täter von hinten angegriffen und ging zu Boden. Das Opfer wurde getreten. Ihm wurden Portmonee, Handy und Zigaretten entwendet. Die Täter flüchteten in unterschiedliche Richtungen. Einer zur Mühlenstraße, der andere auf das Bibliotheksgelände. Das Portmonee ließen sie leer zurück. Der leicht verletzte Mann ging zum Domplatz und bat in einem Lokal um Hilfe. Gegen 22.45 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein. Zu diesem Zeitpunkt schlugen vermutlich die gleichen Täter bereits erneut zu. Tatort war diesmal am Rothoborn der Aufgang zum kleinen Domplatz. Ein 43-jähriger Mann war in Richtung Hathumarstraße unterwegs, als er von einem Fremden nach Zigaretten gefragt wurde. Auch in diesem Fall griff ein weiterer Täter plötzlich von hinten an. Einer der Täter riss dem Opfer das Portmonee aus der Tasche. Das Opfer setzte sich zur Wehr und ging zu Boden. Der 43-jährige rief um Hilfe und folgte den flüchtenden Tätern. Er erreichte die beiden an der Ecke Michaelstraße. Ihm gelang es, einem Täter das gestohlene Portmonee zu entreißen. Daraus fehlte ein geringer Geldbetrag. Die Räuber flüchteten in Richtung Dom. Das Opfer traf kurz darauf auf Polizeibeamte, die wegen des ersten Überfalls eingesetzt waren. Zur Behandlung seiner Verletzungen musste der 43-Jährige ins Krankenhaus. Beide Opfer beschrieben einen Täter als etwa 1,80 Meter groß, schlank, mit kurzen dunkelblonden Haaren und dunkler Kleidung. Einmal wird ein schwarzes T-Shirt ohne erkennbare Aufschriften beschrieben, im anderen Fall ein schwarzer Kapuzenpullover. Ein Opfer berichtete, der Täter habe akzentfrei gesprochen. Der Komplize war auch schwarz gekleidet, hatte aber weiße Sportschuhe an. Die Polizei sucht weitere Zeugen, die Hinweise auf Tatverdächtige geben können. Sachdienliche Hinweise unter Telefon 05251/3060.
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