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(ots) Im Alter von nur 50 Jahren ist am Freitag vergangener Woche der Paderborner Fotograf Marc Köppelmann verstorben. Er erlag den Folgen einer schweren Krebserkrankung, an der er seit zwei Jahren litt. Marc war der letzte Spross der seit 1851 in Paderborn ansässigen Fotografendynastie Köppelmann. Anders als sein Vater Hanns, der 1984 starb, ließ ihn die Fotografie jedoch zunächst kalt. Nach Ende seiner Schulzeit in der Realschule Schloß Neuhaus faszinierte ihn zunächst die rasch aufstrebende Computertechnik. Erst mit dem Aufkommen digitaler Kameras Ende der 90er Jahre schlugen bei ihm die Fotografengene der Köppelmanns durch. Rasch entdeckte er seine Liebe für die Sportfotografie. Erneut erwarb er sich selbst das Wissen und eignete sich die notwendige Technik an. Von da an war er ständiger Gast auf Sportplätzen, Reitanlagen und in Sporthallen. Besonders angetan war er von Baseball und American Football. In den Folgejahren wurde er zum steten Wegbegleiter der Paderborn Baskets und des SC Paderborn. Es gab kaum ein Heimspiel, bei dem er nicht am Spielfeldrand mit seinen Kameras zu finden war. Deshalb verwundert es kaum, dass sich vor dem Anpfiff zum jüngsten Bundesligaspiel gegen Bayern München am Samstag die Zuschauer in der Benteler-Arena im Gedenken an Marc Köppelmann von ihren Plätzen erhoben. Ab 2005 entdeckte er sein Herz für die Arbeit von Feuerwehr und Polizei. Fast rund um die Uhr war er seitdem, ausgerüstet mit Meldeempfänger, Einsatzstiefel und Warnüberwurf, in seinem geräumigen Geländewagen im Blaulichtmilieu unterwegs und begleitete die Einsatzkräfte in Stadt und Kreis bei ihren oft schwierigen Einsätzen mit der Kamera. In 14 Jahren entstand so eine umfassende Einsatzdokumentation, in der tausende Feuerwehrleute, Angehörige der Rettungsdienste und des THW sowie Polizisten sich und ihre Einsätze wiederfanden. Marc war allen Einsatzkräften bekannt, und so gab es für ihn keine Absperrungen. Kam man mit Marc an einen Einsatzort, hieß es aus allen Ecken "Hallo, Marc". Seine Hilfsbereitschaft war legendär. Kein Wunsch, und war noch so abwegig, wurde von ihm abgeschlagen. Für die unermüdliche Unterstützung der Feuerwehren wurde er 2011 mit der Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren (VdF) im Kreis Paderborn ausgezeichnet. "Seine Bilder werden in Erinnerung bleiben", sagt Elmar Keuter, Kreisbrandmeister und VdF-Vorsitzender im Kreis Paderborn. In der Region gehörte er zu den Pionieren der Luftfotografie mit Drohnen. Und selbst als eine unplanmäßig in einem Getreidefeld vermisste Drohne Opfer eines Mähdreschers wurde, verlor er seinen Humor nicht.
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(ots) Im Alter von nur 50 Jahren ist am Freitag vergangener Woche der Paderborner Fotograf Marc Köppelmann verstorben. Er erlag den Folgen einer schweren Krebserkrankung, an der er seit zwei Jahren litt. Marc war der letzte Spross der seit 1851 in Paderborn ansässigen Fotografendynastie Köppelmann. Anders als sein Vater Hanns, der 1984 starb, ließ ihn die Fotografie jedoch zunächst kalt. Nach Ende seiner Schulzeit in der Realschule Schloß Neuhaus faszinierte ihn zunächst die rasch aufstrebende Computertechnik. Erst mit dem Aufkommen digitaler Kameras Ende der 90er Jahre schlugen bei ihm die Fotografengene der Köppelmanns durch. Rasch entdeckte er seine Liebe für die Sportfotografie. Erneut erwarb er sich selbst das Wissen und eignete sich die notwendige Technik an. Von da an war er ständiger Gast auf Sportplätzen, Reitanlagen und in Sporthallen. Besonders angetan war er von Baseball und American Football. In den Folgejahren wurde er zum steten Wegbegleiter der Paderborn Baskets und des SC Paderborn. Es gab kaum ein Heimspiel, bei dem er nicht am Spielfeldrand mit seinen Kameras zu finden war. Deshalb verwundert es kaum, dass sich vor dem Anpfiff zum jüngsten Bundesligaspiel gegen Bayern München am Samstag die Zuschauer in der Benteler-Arena im Gedenken an Marc Köppelmann von ihren Plätzen erhoben. Ab 2005 entdeckte er sein Herz für die Arbeit von Feuerwehr und Polizei. Fast rund um die Uhr war er seitdem, ausgerüstet mit Meldeempfänger, Einsatzstiefel und Warnüberwurf, in seinem geräumigen Geländewagen im Blaulichtmilieu unterwegs und begleitete die Einsatzkräfte in Stadt und Kreis bei ihren oft schwierigen Einsätzen mit der Kamera. In 14 Jahren entstand so eine umfassende Einsatzdokumentation, in der tausende Feuerwehrleute, Angehörige der Rettungsdienste und des THW sowie Polizisten sich und ihre Einsätze wiederfanden. Marc war allen Einsatzkräften bekannt, und so gab es für ihn keine Absperrungen. Kam man mit Marc an einen Einsatzort, hieß es aus allen Ecken "Hallo, Marc". Seine Hilfsbereitschaft war legendär. Kein Wunsch, und war noch so abwegig, wurde von ihm abgeschlagen. Für die unermüdliche Unterstützung der Feuerwehren wurde er 2011 mit der Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren (VdF) im Kreis Paderborn ausgezeichnet. "Seine Bilder werden in Erinnerung bleiben", sagt Elmar Keuter, Kreisbrandmeister und VdF-Vorsitzender im Kreis Paderborn. In der Region gehörte er zu den Pionieren der Luftfotografie mit Drohnen. Und selbst als eine unplanmäßig in einem Getreidefeld vermisste Drohne Opfer eines Mähdreschers wurde, verlor er seinen Humor nicht.
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