Sag uns, was los ist:

8. SPD-Standpunkt #### Klimaschutz ist ein Thema für alle! Im Stadtrat wurde Anfang Oktober ein interfraktioneller Antrag zum Klimaschutz in Overath formuliert und einstimmig beschlossen. Vorausgegangen waren drei Anträge von SPD, Grünen und CDU, die unterschiedliche Schwerpunkte setzten, wie man vor Ort konkrete Maßnahmen erarbeiten und umsetzen kann. Gemeinsam haben wir daraus einen Klimaschutzantrag entwickelt, der die wichtigsten Punkte aller drei Anträge vereinigt: Der SPD war besonders wichtig, dass es einen Runden Tisch Klimaschutz geben wird, der sich die Erarbeitung von Konzepten und konkreten Maßnahmen auf die Fahne schreibt, und dass dieser unter möglichst großer Beteiligung der Bürgerschaft arbeitet. Dafür haben wir vorgeschlagen, neben Experten und interessierten Bürger/innen z. B. auch engagierte Schüler/innen unserer weiterführenden Schulen mit an den Tisch zu holen, um so einen Schritt weiter zu gehen, als es bei den Demos von "Fridays for Future" möglich ist: in Overath dürfen auch die aktiv mitarbeiten, die unter den Klimaproblemen der Zukunft am meisten leiden werden, nämlich unsere Kinder und Jugendlichen! Die Grünen wollten erreichen, dass es ein mit dem Konzept des Kreises abgestimmtes örtliches Klimaschutzkonzept geben wird, und der CDU war vor allem wichtig, dass konkrete Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden. Nachdem SPD und Grüne zugestimmt hatten, die nicht mehrheitsfähige Ausrufung des "Klimanotstands" fallen zu lassen, konnten wir uns schnell auf einen Antragstext einigen, der keinen faulen Kompromiss darstellt, sondern alle wichtigen Punkte der drei Anträge miteinander vereinigt. Der einstimmige Beschluss im Stadtrat macht deutlich, dass Klimaschutz dann funktionieren wird, wenn es ein Thema für alle Parteien ist, und nicht nur für eine, die von Anfang an auf ökologische Themen ausgerichtet war. Nur wenn eine große Mehrheit der Menschen versteht, dass radikale Maßnahmen notwendig sein werden, um nachfolgenden Generationen einen bewohnbaren Planeten zu hinterlassen, lässt sich die drohende Katastrophe abwenden oder zumindest abbremsen! Die SPD Overath hat den Runden Tisch Klimaschutz beantragt, und er wird sehr bald seine Arbeit aufnehmen. Die Bürgerbeteiligung, die wir damit erreicht haben, soll dazu beitragen, dass die erarbeiteten Maßnahmen eine große Akzeptanz finden - und dass Menschen, die sich Gedanken zu dem Thema machen, ihre Ideen einbringen können, auf die wir Ratsmitglieder vielleicht alleine nicht gekommen wären. Denn Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und geht weit über das hinaus, was Politik und Parteien alleine leisten können. Gemeinsam und unterstützt durch unseren SPD-Bürgermeister Jörg Weigt stellen wri uns dieser Aufgabe und werden den Klimaschutz zu einem unserer wichtigsten Zukunftsthemen machen! Hans Schlömer
mehr 
Bahnhof Overath jetzt NRW-Wanderbahnhof Rainer Deppe: Overath ist attraktiv Als am letzten Samstag NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst eigens in unsere Stadt kam, wurde uns Anwesenden Overathern wieder einmal deutlich vor Augen geführt, in welch außergewöhnlich attraktiven Stadt wir leben. Gemeinsam mit dem Wanderexperten Manuel Andrack hatte eine Jury aus Verkehrs- und Wanderexperten zuvor entschieden: Overath erhält als 9. Stadt in NRW überhaupt die seltene Auszeichnung "NRW-Wanderbahnhof". Sie wird nur einmal im Jahr vergeben. Als besonders positiv wurden insbesondere die Einbindung des Bahnhofs in die Stadt, die Möglichkeiten, sich mit Proviant zu versorgen, Fahrkarten zu kaufen, einladende Gaststätten zu finden (ein Lob für die Geschäfte und die Gastronomie in unserem Stadtzentrum), die Barrierefreiheit des Bahnhofs und die Nähe zu ausgewiesenen Wanderwegen hervorgehoben. Gerade mal 35 Minuten vom Hauptbahnhof in Köln entfernt ist Overath im 30-Minuten-Takt über 17 Stunden am Tag erreichbar - deutlich häufiger als noch vor Jahren. Dass wir heute so gut angebunden sind und das Bahnhofsumfeld positiv herausragt, ist das Ergebnis kluger Entscheidungen der Verantwortlichen in der Vergangenheit. Etwa 20 Jahre ist es her, dass die Stadt den damals heruntergekommenen Bahnhof kaufte, ihn im Rahmen des sog. 100-Bahnhöfe-Programms des Landes und nach und nach umbaute und zu einem echten Anziehungspunkt entwickelte. Der Umbau des Bahnhofes, barrierefrei, aber auch mit 2 kurzen Querungen, sowohl unter als auch über den Gleisen, ist erst wenige Jahre her. Wie viele notorische Schwarzmaler waren damals unterwegs? Mit etwas Abstand stellt sich nun heraus, dass Bürgermeister, Stadträte, Abgeordnete und Verwaltungen überhaupt nicht falsch, sondern genau richtig lagen. Wie oft wird aus mühsamen Anfängen auf Dauer mehr Positives entwickelt, als Pessimisten jemals für möglich hielten. Ob wir wieder ähnliche Horrorbefürchtungen hören, wenn es darum geht, in Vilkerath einen neuen Bahnhaltepunkt zu schaffen? Auch wenn wir demnächst Mobilstationen für den besseren Umstieg von einem Verkehrsmittel aufs andere errichten? Oder dann, wenn die im Bündnis für die Oberbergische Bahn verfolgten allgemeinen Ziele (Beschleunigung der Züge und stabilere Fahrpläne durch mehr 2-gleisige Streckenabschnitte) irgendwann konkret werden? Zu den geplanten Radwegen im Sülztal und im Aggertal könnten wir ähnliche Erfahrungen beisteuern. Ich jedenfalls plädiere mit meinen politischen Freunden in der CDU dafür, nicht ängstlich im Augenblick zu verharren oder gar stecken zu bleiben, sondern überlegt und weitsichtig die Themen und Entwicklungen in Gang zu setzen und zu halten, die Overath wirklich weiterbringen. Insofern war der Ministerbesuch und die strahlenden Gesichter eine Bestätigung und Ermunterung: Die Zukunft der Stadt und des Landes gehört in die Hände der Mutigen! Herzliche Grüße Ihr Rainer Deppe, Landtagsabgeordneter für den Rheinisch-Bergischen Kreis Autor Hartmut Kohkemper
mehr