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Overather CDU-Mitglieder bestimmen Bundespolitik

Bus-Transfer zur Aufstellung der Bundestagskandidatur für den Rheinisch-Bergischen Kreis

Nachdem Wolfgang Bosbach das Ende seiner politischen Laufbahn bekannt gegeben hatte, herrscht eine gewisse Unsicherheit, wer die Interessen des Rheinisch-Bergischen Kreises zukünftig verantwortungsvoll in Berlin vertreten wird. Diese Wahl hat natürlich auch direkte Auswirkungen auf die Politik in Overath, was die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kandidaten und ihren Kompetenzen erfordert. Aus der CDU-Kreispartei haben sich hierzu vier Kandidaten bereit erklärt, für eine Kandidatur für den Deutschen Bundestag zu Verfügung zu stehen. Sie sehen sich dieser Aufgabe gewachsen und haben sich bereits über Faltblätter an CDU-Mitglieder aber auch an drei Kreispartei-Abenden interessierten Bürgern und Bürgerinnen persönlich vorgestellt. Auffällig erscheint hierbei die Vielfältigkeit ihres Profils. Während der für den Bergisch-Gladbacher Stadtrat zuständige Diplom-Wirtschaftsinformatiker Christian Buchen seinen Schwerpunkt auf Jugend- und Verkehrspolitik legt, arbeitet Doro Dietsch als Sachbereichsleiterin im Düsseldorfer Landtag und sieht sich besonders für die Bereiche Wirtschaft und Familien verantwortlich. Der Jurist und Vorsitzende der CDU Odenthal, Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein, möchte sich für den Erhalt und die Verteidigung von gesellschaftlichen Werten besonders in Zeiten von Migration und Integration einsetzen, während der ehemalige Bürgermeister von Lindlar und anschließende Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, Dr. Hermann-Josef Tebroke, sein betriebswirtschaftliches Wissen für den Rheinisch-Bergischen Kreis auch auf Bundesebene fruchtbar machen möchte, um in Berlin die besonderen Bedürfnisse der Region bei Unternehmen, Bildung und Familien zu verteidigen. Aufgrund dieser Vielseitigkeit war es der CDU Overath ein besonderes Bedürfnis, das Auswahlverfahren möglichst offen und demokratisch zu gestalten und daher vielen CDU-Mitgliedern die Möglichkeit für die Wahl ihres Favoriten zu geben. Um Hürden bei der Wahrnehmung dieser Verantwortung zu überbrücken, da sich z.B. eine Briefwahl aus rechtlichen Gründen ausschließt, organisierte die CDU Overath einen Bustransfer zum Wahlveranstaltungsort im Bergischen Löwen in Bergisch Gladbach und fragte CDU-Mitglieder telefonisch, ob ein Interesse an der Wahl-Teilnahme bestehe. Am Freitag, den 4. November 2016, wird dieser Bus mit hoffentlich vielen Teilnehmern nicht nur dafür sorgen, dass die CDU Overath mit Vorstand und Fraktion aber auch zusammen mit vielen CDU-Mitgliedern gemeinschaftlich auftritt, sondern auch die wahrscheinlich wichtigste Entscheidung als Kreispartei trifft.

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Veröffentlicht
04. November 2016, 00:00
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