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Mobiler Sozialer Dienst feiert 10-jähriges Bestehen

Rhein-Sieg Kreis/ Rheinisch-Bergischer Kreis - Seit zehn Jahren unterstützt der Mobile Soziale Dienst der DRK-Pflegedienste Rhein-Sieg/Rhein-Berg gGmbH hilfebedürftige Menschen bei der Organisation ihres Tagesablaufs. Von Botengängen über Kinderbetreuung bis zur Zubereitung täglicher Mahlzeiten übernehmen die mittlerweile 38 Mitarbeiterinnen alle haushaltsnahen und betreuenden Dienstleitungen.

Mit finanzieller Unterstützung durch die „Landesinitiative zur Förderung von Dienstleitungspools in NRW" starteten die Mobilen Sozialen Dienste im Juli 2005. Im Mittelpunkt dieser Initiative stand der Anspruch, den beruflichen Wiedereinstieg zuvor arbeitsloser Personen und Berufsrückkehrer mit der nachhaltigen Verbesserung der Lebenssituation hilfebedürftiger Menschen zu kombinieren.

Was im Juli 2005 mit nur einem Kunden und zwei Mitarbeiterinnen begann, ist nach zehn Jahren ein kreisübergreifendes Dienstleitungsunternehmen mit 38 Mitarbeiterinnen und rund 280 Kunden im Rhein-Sieg Kreis, Bonn und im südlichen Rheinisch-Bergischen Kreis geworden. Lag der Schwerpunkt der Arbeit damals noch in haushaltsnahen Dienstleistungen, so bildet heute die Betreuung dementiell veränderter Menschen ein zusätzliches Aufgabenfeld. „Alle unsere Mitarbeiter sind mittlerweile speziell für die Betreuung Demenzkranker ausgebildet", erläutert Petra Buckermann, Leiterin der Mobilen Sozialen Dienste, die Flexibilität ihrer Mitarbeiterinnen. „Dennoch legen wir großen Wert auf einen konstanten Einsatz in den Haushalten, um eine Vertrauensbasis zwischen Kunden und Mitarbeiterin aufzubauen."

An Nachfragen mangelt es nicht. Dabei kommt dem MSD die enge Zusammenarbeit mit den DRK-Sozialstationen sehr zu Gute. „Nahezu täglich gehen Anfragen bei uns ein", berichtet stolz Petra Buckermann, die die Mobilen Sozialen Dienste von Beginn an leitet und aufgebaut hat. Bedingt durch bestehende Kooperationsvereinbarungen des DRK mit Pflege- und Krankenkassen zählen diese zum Hauptkundenstamm des Dienstleistungspools. Aber auch Jugend- und Sozialämter und immer mehr Privathaushalte haben die Nützlichkeit des Mobilen Sozialen Dienste erkannt und nehmen das Angebot gerne in Anspruch.

Geschäftsführer Reinhold Feistl blickt daher optimistisch in die Zukunft und freut sich, dass das anfänglich auf zwei Jahre angelegte Projekt zu einer festen Konstante im DRK-Portfolio geworden ist: „Ich bin froh darüber, dass das DRK einen so wichtigen Beitrag zur Versorgung der älteren und hilfebedürften Menschen im Kreisgebiet leisten kann. Durch die Kombination aus ambulanter Pflege, Hausnotruf und Mobilen Sozialen Dienst unterstützen wir ältere Menschen bei einem selbstständigen und selbstbestimmten Leben in den eigenen vier Wänden."

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Veröffentlicht
10. Juli 2015, 00:00
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