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Die 23. Bergmesse am Barbarakreuz wurde sehr gut besucht

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Die 23. Bergmesse am Barbarakreuz wurde sehr gut besucht

Das Barbarakreuz mit einer Höhe von 15 Metern ist den verstorbenen Bergleuten der Grube Lüderich im Sinne ihrer Schutzpatronin, der Heiligen Barbara, gewidmet. Es steht auf der Kante der Schachthalde des Hauptschachts 45 Meter über dem natürlichen Boden und ragt weit in den Himmel über Steinenbrück und Untereschbach. Es wurde am 6. September 1997 von Pfarrer Reimund Fischer und Weihbischof Dr. Klaus Dick unter großer Beteiligung der Bevölkerung eingeweiht und wurde als Symbol des christlichen Glaubens am Rand des Golfplatzes seither zum Wanderziel und zur Pilgerstätte. Im Jahre 2011 richtete Uschi Eschbach mit vielen Mitwirkenden die Mariengrotte am Rande der gleichen Schachthalde ein. Dadurch wurde die Attraktivität dieses von den Bergleuten angeschütteten Hügels noch erhöht. Rund ums Jahr verharren Betende zur Andacht in der Grotte und genießen anschließend die prächtige Fernsicht über das Bergische Land am Barbarakreuz. Die Familie Rolf Henrichs stellt als Eigentümer des Golfplatzes seit 2011, genau wie ihre Vorgänger-Familie Spicher, ihr Grundstück großzügig zur Verfügung. Zwei offizielle Feiern bilden die gut besuchten liturgischen Höhepunkte, die Maiandacht am 1. Mai an der Mariengrotte und die Bergmesse am 2. Sonntag im September am Barbarakreuz. Die diesjährige 23. Bergmesse wurde 22 Jahre nach der Einweihungsmesse wieder von strahlendem Sonnenschein begleitet. An der Pfarrkirche St. Barbara in Steinenbrück startete die Fußprozession mit Pfarrer Fischer und zog über Büchel und Schmitzlöderich zum Kreuz auf der Haldenkante. Eine Delegation der Löschgruppe Steinenbrück der Freiwilligen Feuerwehr Overath unter Leitung des Wehrleiters Jörg Büscher gehörte zu den zahlreichen Besuchern dieses Gottesdienstes unter dem blauen Bergischen Himmel. Bei der Messe wurde Pfarrer Fischer von den Messdienern Chiara Schloissin, Jerome Schloissin und Vivien Wolowski unterstützt.

Hans Döpper übernahm mit der Trompete die klangvolle Mitgestaltung und begleitete den weithin hörbaren Gesang der geübten Gläubigen.

In der Messe trat Jerome nach 8 treuen Dienstjahren als zuverlässiger Messdiener am Altar den Ruhestand an. Da er besonders gut mit dem Weihrauchgefäß umgehen konnte, überreichte ihm Pfarrer Fischer unter dem Beifall der Besucher zum Abschied einen Schlüsselanhänger mit einem Weihrauchgefäß im Kleinformat. Jerome ist zwar ab jetzt im Ruhestand, wird aber in Notsituationen aushelfen. Seine Schwester Chiara, die bisher 4 Dienstjahre dabei ist, wird in den nächsten 4 Jahren auf den Spuren ihres großen Bruders weiterhin den Dienst am Altar leisten.

Siegfried Raimann

Ort
Veröffentlicht
27. September 2019, 04:29
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