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(ots) - Der Leiter der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/ Friesland, Polizeidirektor Jörn Kreikebaum, begrüßte heute die Spieler und Spielerinnen von insgesamt neun Polizeipuppenbühnen zur Eröffnung des Puppenspielerfestivals in Wilhelmshaven. "Wir freuen uns, dass wieder zahlreiche Polizeipuppenbühnen aus dem gesamten Bundesgebiet den Weg nach Wilhelmshaven gefunden haben. Die Puppenbühnen sind ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Präventionsarbeit, die zeigen, dass Verkehrserziehung und Gewaltprävention auch Spaß machen können", erklärte Kreikebaum bei seiner Eröffnungsrede. Den Anfang machte in diesem Jahr die Polizeipuppenbühne aus Dresden mit ihrer Marionetteninszenierung "Billy und POLDI", die sich der Verkehrserziehung widmet. Die zahlreichen Gäste und Kinder waren sichtlich begeistert von dem großem Engagement und schauspielerischem Talent der Puppenspieler. Die Polizeipuppenbühnen greifen in ihren meist selbstgeschriebenen Aufführungen aktuelle Probleme auf und versuchen, Kinder und Jugendliche auf Gefahren hinzuweisen und vorzubereiten. Neben Stücken zur Verkehrsprävention für Kinder sind zunehmend auch Stücke zur Gewaltprävention für Jugendliche bis hin zur Kriminalprävention für Senioren im Angebot sowie Stücke über die Gefahren des Internets. Die Gelegenheit, das Festival zu besuchen, bietet sich noch bis Sonntagnachmittag. Die neun Polizeipuppenbühnen spielen im Marinearsenal und freuen sich über zahlreiche interessierte Zuschauer. Weiterer Ablaufplan des 23. Festivals der Puppenspieler in Wilhelmshaven Freitag, 03.07.2015 17:00 Uhr Puppenbühne Wesel Samstag, 04.07.2015 11:00 Uhr Puppenbühne Hannover 12:00 Uhr Puppenbühne Düsseldorf 13:00 Uhr Pause 14:00 Uhr Puppenbühne Neumünster 15:00 Uhr Puppenbühne Nürnberg 16:00 Uhr Puppenbühne Lüneburg 17:00 Uhr Puppenbühne Steinfurt Sonntag, 05.07.2015 11:00 Uhr Puppenbühne Wesel 12:00 Uhr Puppenbühne Lüneburg 13:00 Uhr Pause 14:00 Uhr Puppenbühne Nürnberg 15:00 Uhr Puppenbühne Dresden 16:00 Uhr Puppenbühne Düsseldorf 17:00 Uhr Puppenbühne Neumünster
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(ots) - Die Pädagogische Puppenbühne der Polizeidirektion Oldenburg präsentierte am gestrigen Vormittag im Stadttheater in Cuxhaven erstmals ihr neues Puppenstück "Gemeinsam statt einsam". Die Delmenhorster Puppenspieler entwickelten das neue Puppenstück, das auf das Thema Mobbing aufmerksam machen soll. In dem Stück geht es um eine spannende Geschichte über Freundschaft und darüber, wie schön es doch ist, Dinge gemeinsam zu erleben. Polizeivizepräsident Bernd Deutschmann begrüßte die zahlreich erschienenen Besucher des Premierenstücks und betonte in seinem Grußwort, dass "es in der heutigen Zeit einfach nicht mehr sein kann, dass sich Schülerinnen und Schüler nicht mehr zur Schule trauen, weil dort Mobbing, Gewalt und Intoleranz zum Alltag gehören." 100 Kinder der Gorch-Fock-Schule Cuxhaven waren begeistert von der Vorführung. Sie identifizierten sich schnell mit den Puppen und erlebten das Theaterstück als eine eigene Welt. "Die Puppenbühnen leisten eine ganz bedeutsame Arbeit. Insbesondere bei Kindern, die in ihrer eigenen Phantasiewelt leben, können auf diese Art und Weise Themen schnell nähergebracht werden", führte der Polizeivizepräsident aus. Direkt im Anschluss an die Vorführung wurden eine Fragerunde für die Kinder und ein Diskussionsforum für die anwesenden Erwachsenen durchgeführt. Im Verlauf der Woche wird im jeweiligen Klassenverband noch eine Nachbereitung stattfinden, in der die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, ihre Gedanken zu dem Thema Mobbing einzubringen und sich auszutauschen. Die Polizeipuppenbühne besteht in der Polizeidirektion Oldenburg bereits seit dem Jahr 1991 und startete zunächst in Wilhelmshaven. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde im Jahr 2010 in Delmenhorst ein weiterer Standort der Polizeipuppenbühne ins Leben gerufen. Die Delmenhorster Puppenspieler sind in den Bereichen Verden, Osterholz, Diepholz, Delmenhorst, Oldenburg-Land und in Cuxhaven unterwegs. Mit ihren Stücken widmen sie sich den Themen der Verkehrserziehung und der Gewaltprävention und begeistern Zuschauer von jung bis alt. In den Anfangsjahren betätigten sich die Polizeipuppenspieler zunächst im Bereich der Verkehrsprävention für Kinder im Vor- und Grundschulalter. Im Laufe der Zeit wurde das Tätigkeitsfeld erweitert, so runden mittlerweile Stücke zur Gewaltprävention für Jugendliche und zur Verkehrs- und Kriminalprävention für Senioren das vielfältige Programm ab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Ulrike Lünsmann Polizeidirektion Oldenburg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Theodor-Tantzen-Platz 8 26122 Oldenburg Tel.: 0441 / 799-1045 Fax: 0441 / 799-1040 Email: pressestelle@pd-ol.polizei.niedersachsen.de
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