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(ots) /- Bundespolizisten haben Mittwochabend im Hauptbahnhof Oldenburg den Haftbefehl gegen einen 35-Jährigen vollstreckt. Seine ehemalige Fahrlehrerin bezahlte die offene Geldstrafe und ersparte dem Mann damit den Aufenthalt im Gefängnis. Beamte der Bundespolizei hatten den Mann im Hauptbahnhof überprüft, weil er mit dem Zug von Großenkneten nach Oldenburg gefahren war, ohne einen Fahrschein zu besitzen. Vor Ort erfuhren die Beamten zudem, dass der 35-Jährige bereits in einem vorherigen Zug von der Weiterfahrt ausgeschlossen wurde. Er hatte sich aggressiv gegenüber dem Zugpersonal verhalten. Durch die Feststellung der Personalien fanden die Beamten heraus, dass die Staatsanwaltschaft Oldenburg mit Haftbefehl nach dem 35-jährigen Marokkaner fahnden ließ. Er hatte eine gegen ihn verhängte Geldstrafe über 745,- Euro aus einer Verurteilung wegen Körperverletzung nicht bezahlt. Da er sich auch der Ladung zum Antritt einer 37-tägigen Restersatzfreiheitsstrafe nicht gestellt hatte, wurde er jetzt von der Staatsanwaltschaft per Haftbefehl gesucht. Nachdem dem Mann der Haftbefehl eröffnet wurde, klagte der 35-Jährige plötzlich über heftige gesundheitliche Probleme. Sofort wurde ein Rettungswagen alarmiert. Der medizinische Check ergab allerdings, dass der Mann nur simuliert hatte. Weil er den Geldbetrag nicht selbst aufbringen konnte, bat er seine ehemalige Fahrlehrerin um Hilfe. Sie kam zur Dienststelle der Bundespolizei und bezahlte für ihren früheren Fahrschüler die offene Geldstrafe, plus der angefallenen Kosten in Höhe von 70,- Euro. Damit blieb dem 35-Jährigen der drohende Gefängnisaufenthalt erspart. Wegen des Erschleichens von Leistungen wurde eine Strafanzeige gegen den 35-Jährigen gefertigt.
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(ots) /- ++ Am 25.08.2019 gegen 12:27 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der A 28 in Fahrtrichtung Wilhelmshaven kurz vor der Baustelle an der Anschlussstelle Zetel. Vor der Baustelle kam es durch hohes Verkehrsaufkommen zu einem Stau. Eine 19-Jährige aus Oldenburg übersieht das Stauende und kollidiert mit ihrem Mitsubishi mit dem vor ihr befindlichen Audi eines 46-Jährigen aus Bremen. Der Audi wird dadurch auf den VW eines 42-Jährigen aus Wittmund und dieser auf den Volvo eines 70-Jährigen aus Rotenburg an der Fulda aufgeschoben. Alle vier beteiligten Pkw befinden sich auf dem Hauptfahrstreifen und blockieren diesen. Mit Ausnahme des Volvos sind die alle anderen Pkw nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Durch den Unfall werden vier Personen aus den beiden ersten Pkw verletzt, eine davon schwer. Vorbildlich gehandelt haben mehrere Ersthelfer an der Unfallstelle, die die Verletzten z.T. hinter die Außenschutzplanke gebracht und dort versorgt haben. Die schwerverletzte Person wird mit dem Rettungshubschrauber, die anderen Verletzten mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zur Versorgung der Verletzten, der Landung des Rettungshubschraubers sowie zur Unfallaufnahme wird die Autobahn zunächst voll gesperrt. Der in Richtung Wilhelmshaven fließende Verkehr wird an der AS Varel-Bockhorn abgeleitet. Nach Abflug des Rettungshubschraubers und Abfahrt der ersten beiden Rettungswagen bleibt der Hauptfahrstreifen gesperrt, der Verkehr wird über den Überholfahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Vollsperrung dauerte von ca. 12:35-13:16 Uhr, die halbseitige Sperrung anschließend bis 13:52 Uhr. Neben drei Streifenwagen der Polizei waren auch drei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Obenstrohe, ein Rettungshubschrauber, ein Notarzt- sowie drei Rettungswagen im Einsatz. Während die Rettungsgasse auf der Anfahrt vorbildlich gebildet wurde, stockte der abfließende Verkehr aufgrund von Gaffern immer wieder. Zwischen einzelnen Fahrzeugen bildeten sich unnötige Lücken von z.T. deutlich mehr als 100 m. Zwei Motorradfahrer missbrauchten die Rettungsgasse zum schnelleren Vorankommen. Gegen diese werden Verfahren wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit eingeleitet. Ein weiteres Verfahren erwartet den Fahrer eines Kleintransporters, der einem anfahrenden Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn über mehrere Kilometer auf dem Überholfahrstreifen keinen Platz machte. ++
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