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(ots) Am Donnerstag, 28. November 2019, hat die Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg in der Zeit von 8:30 bis 15:00 Uhr eine Verkehrskontrolle des gewerblichen Güterverkehrs auf der Tank- und Rastanlage "Wildeshausen-Süd" an der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen durchgeführt. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Prüfung von technischen Mängeln an Nutzfahrzeugen. Eingesetzt waren Beamte aus verschiedenen Inspektionen der Polizeidirektion Oldenburg, die derzeit speziell für diesen Bereich fortgebildet werden. Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 13 Nutzfahrzeuge, von denen acht in Bezug auf Verkehrs- und Betriebssicherheit beanstandet wurden. Zum Teil wurden erhebliche Mängel an Hilfsrahmen, Lenkung sowie der Bereifung festgestellt. Bei einem 57-jährigen polnischen Lkw-Fahrer, der Papier beförderte, stellte sich bei der Kontrolle des Sattelaufliegers heraus, dass ein Reifen einen ca. 20 Zentimeter langen Riss an der Innenseite aufwies. Der 57-Jährige durfte seine Fahrt erst fortsetzen, nachdem der Reifen vor Ort ausgetauscht worden war. Einem 63-jährigen Rumänen, der Stahlspundwände geladen hatte, wurde die Weiterfahrt untersagt, da er mit einer gerissenen linken Bremsscheibe der Lenkachse unterwegs war. Eine eingehende Untersuchung bei der Prüfstation des TÜV Nord in Wildeshausen bestätigte den Anfangsverdacht der Polizei. Die defekte Bremsscheibe des Sattelzuges wurde in einer Werkstatt ausgetauscht. Der Fahrer musste vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 180 Euro bezahlen. Für einen 52-jährigen Polen, der Stückgüter transportierte, war die Fahrt nach Vorführung beim TÜV Nord ebenfalls beendet. Anlass der Kontrolle war die Beobachtung der Polizeibeamten, dass der Sattelauflieger gewissermaßen über die Autobahn "hüpfte". Zu Beginn der Kontrolle erkannten die Einsatzkräfte den gesamten Ausfall der Luftfederung und darüber hinaus eine mit einer Plastiktüte abgedeckte Bremse. Die ausführliche Kontrolle bei der Prüfstation des TÜV Nord ergab, dass die Luftfederung aufgrund eines technischen Defekts ausgefallen war. Ein Blick unter die Plastiktüte an der Bremse ergab, dass kein Bremszylinder mehr verbaut war. Der Sattelauflieger wurde unter Begleitung der Polizei zu einer naheliegenden Werkstatt gelotst und darf erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn sämtliche Mängel behoben wurden und eine erneute Vorführung beim TÜV erfolgt ist. Der Fahrer musste noch vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 380 Euro bezahlen. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Oldenburg Pressestelle Theodor-Tantzen-Platz 8 26122 Oldenburg Tel.: 0441/799-1041/-1042/-1044/-1045 E-Mail: pressestelle@pd-ol.polizei.niedersachsen.de Homepage: www.polizei-oldenburg.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62353/4454467 OTS: Polizeidirektion Oldenburg Original-Content von: Polizeidirektion Oldenburg, übermittelt durch news aktuell
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(ots) Mit Abschluss der kürzlich durchgeführten Kontrollen in der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland ist die letzte Geschwindigkeitsmesswoche des Jahres 2019 im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Oldenburg zu Ende gegangen. Seit dem Frühjahr hatten die Geschwindigkeitsmesswochen - ein wesentlicher Teil der schwerpunktorientierten Verkehrssicherheitsarbeit - in den Polizeiinspektionen Cloppenburg/Vechta, Diepholz, Cuxhaven, Verden/Osterholz, Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, Wilhelms-haven/Friesland und Oldenburg-Stadt/Ammerland stattgefunden. Bei der Aktion waren zumeist in den jeweils bekannten Unfallschwerpunktbereichen Messstellen errichtet worden, an denen im Verlauf der einzelnen Überwachungszeiträume die gefahrenen Geschwindigkeiten von insgesamt 254.721 Fahrzeugen gemessen wurden. Bei den vorwiegend außerhalb geschlossener Ortschaften durchgeführten Messungen überschritten insgesamt 12.691 Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Der überwiegende Anteil kam mit einem Verwarngeld davon, 1.997 der Geschwindigkeitsverstöße ziehen ein Bußgeld nach sich. 122 Personen müssen mit einem Fahrverbot rechnen. In 7 Fällen stand der kontrollierte Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln, in 6 Fällen war der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer entsprechenden Fahrerlaubnis. Die Geschwindigkeitsmesswochen sind Teil der landesweiten Verkehrssicherheitsinitiative 2020. Ziel dieser Initiative ist es, die Anzahl der getöteten und schwerverletzten Personen im Straßenverkehr in Niedersachsen bis ins Jahr 2020 um mindestens ein Drittel zu reduzieren. Rückfragen bitte an: Christopher Deeken Polizeidirektion Oldenburg Pressestelle Theodor-Tantzen-Platz 8 26122 Oldenburg Tel.: 0441/799-1041 E-Mail: pressestelle@pd-ol.polizei.niedersachsen.de Homepage: www.polizei-oldenburg.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62353/4452401 OTS: Polizeidirektion Oldenburg Original-Content von: Polizeidirektion Oldenburg, übermittelt durch news aktuell
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