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(ots) /- Am 29.05.2019, in den frühen Morgenstunden, befuhr ein deutsches Binnenschiff mit 36 Containern beladen die Weser von Bremerhaven kommend weseraufwärts nach Wolfsburg. In Höhe der Fahrwassertonne 68 / Buhnentonne 48 kam das Binnenschiff gegen 04.35 Uhr auf einer dortigen Buhne fest. Das Schiff kam nach ca. einer Stunde mit dem auflaufenden Wasser aus eigener Kraft wieder frei. Der Nautiker des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes, Revierzentrale Bremerhaven, gestattete daraufhin die Weiterfahrt bis zum Binnenschiffanleger Brake, bei Weser-km 41,5. Eine Fortsetzung der Fahrt des Schiffes durfte erst nach Erlaubnis der zuständigen Schiffsuntersuchungskiommission erfolgen. Im Rahmen der Schiffsunfallaufnahme durch die Beamtern der Wasserschutzpolzeistion Brake wurde beim 36 jährigen deutschen Schiffsführer Atemalkohol wahrgenommen. Dieses hatte, nach an Bord erfolgter Atemalkoholmessung, für den Schiffsführer zur Folge, dass eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde, weil der Verdacht der Begehung einer Verkehrsstraftat besteht. Der Schiffsführer wurde mit dem Kleinen Küstenboot "W 4" zur Durchführung dieser Maßnahme an Land gebracht. Zur Gefahrenabwehr wurde dem Schiffsführer die Weiterfahrt durch die einschreitenden Beamten untersagt, bis dieser ausgenüchtert ist. Bei dem Schiffsunfall entstanden keine Personenschäden oder Sachschäden am Schiff. Es traten keine Schadstoffe aus. Das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt wird die Buhne auf Beschädigung überprüfen. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache erfolgen durch die Wasserschutzpolizeistation Brake.
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(ots) /- Nach einem Fall von Straßenverkehrsgefährung hat die Polizei die Ermittlungen gegen einen bislang unbekannten Autofahrer aufgenommen. Einer Streifenwagenbesatzung war am Mittwochabend gegen 21.30 Uhr in der Hauptstraße in Oldenburg ein BMW aufgefallen, dessen Fahrer in deutlichen Schlagenlinien in Richtung Stadtmitte fuhr. Dabei geriet das mit fünf Personen besetzte Fahrzeug mehrmals auf die Gegenfahrbahn sowie gegen den rechtsseitigen Bordstein. Die Beamten gaben dem Fahrer ein Haltezeichen, um ihn und das Fahrzeug zu kontrollieren. An der Einmündung in den Marschweg gab der Mann jedoch plötzlich Vollgas und flüchtete in hoher Geschwindigkeit über den Marschweg in Richtung Autobahnauffahrt. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn nahmen die Beamten mit dem Streifenwagen die Verfolgung auf. In Höhe der Autobahnunterführung überholte der Fahrer zwei links abbiegende Fahrzeuge; nur eine Vollbremsung eines Autofahrers konnte den Zusammenstoß mit dem flüchtigen Fahrzeug verhindern. Der unbekannte Mann setzte seine Flucht fort, fuhr auf die A 28 in Richtung Bremen auf und überholte in der Folge rücksichtslos mehrere Fahrzeuge. Zwischen dem Kreuz Oldenburg-Ost und der Anschlussstelle Hatten brachen die Beamten die Verfolgung aus Gründen der Gefahrenabwehr ab und forderten weitere Streifenwagen zur Unterstützung an. Einige Minuten später fiel einem Zeugen der BMW auf der Munderloher Straße in Hatten auf; die Insassen hatten das Fahrzeug mitten auf der Straße stehenlassen und waren offenbar geflüchtet. Eine Fahndung mit Unterstützung des Polizeihubschraubers und Diensthunden führte nicht zum Antreffen der Personen. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (1517784)
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