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++ Westerstede: Häufung von betrügerischen Anrufen durch falsche Polizeibeamte ++ Warnhinweise der Polizei

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(ots) /- In den vergangenen beiden Tagen (21. und 22.01.19) wurden der Polizei Westerstede erneut mehrere Fälle von betrügerischen Anrufen gemeldet, bei denen sich die Täter als Polizeibeamte ausgaben. Insgesamt wurden 15 Fälle zur Anzeige gebracht.

In den Telefonaten wurde den Angerufenen vorgegaukelt, dass die Polizei nach einem Einbruchdiebstahl in der Nachbarschaft Täter festgenommen hätten. Bei den Tätern hätten die vermeintlichen Polizisten mehrere tausend Euro Beute und diverse Goldbarren sicherstellen können. Auf einer bei den vermeintlichen Tätern aufgefundenen Liste hätte auch der Name der Angerufenen gestanden. Deshalb sollte die Angerufene ihre Wertgegenstände sicherheitshalber der "Polizei" übergeben. In dieser oder ähnlicher Form wiederholten sich die Anrufe auch bei anderen Geschädigten. Glücklicherweise ging keiner der Angerufenen auf die Täuschung ein.

Auffällig war jedoch, dass in vielen Fällen keine Rufnummer im Display angezeigt wurde. Es wurden jedoch auch Rufnummern (04488-110) angezeigt, die nicht existent sind, welches auf das sogenannte "Call-ID- Spoofing" hindeutet. Den Tätern ist es somit möglich, ihre wahre Rufnummer zu verschleiern und eine falsche Identität vorzutäuschen.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei folgende Hinweise:

  • Wenn die Polizei bei Ihnen anruft, wird niemals die Rufnummer "110" auf dem Display erscheinen; es handelt sich um eine Servicerufnummer für die Bürger - Machen Sie am Telefon nie Angaben zu Ihren Vermögensverhältnissen - Vereinbaren Sie niemals ein Treffen oder hinterlegen irgendwelche Gegenstände - Das Telefonat sollte bei Zweifel sofort beendet werden. Falls möglich sollte die angezeigte Rufnummer notiert und anschließend die örtliche Polizeidienststelle kontaktiert werden - Erzählen Sie Ihren Kindern und/oder anderen Vertrauten von etwaigen Anrufen.

Weitere Hinweise finden Sie auch im Internet unter www.polizei-beratung.de unter der Rubrik "Betrug".

Ort
Veröffentlicht
23. Januar 2019, 16:04
Autor
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