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++ Rocker ++ Raub auf Spielhalle ++ Verstoß Waffengesetz ++ Trunkenheitsfahrt ++ Widerstand

(ots) - ++ Rocker

Am Freitag, 12.03.10, gegen 23.30 Uhr, wurden 50 Rocker in der

Innenstadt von Oldenburg gemeldet. Diese seien teilweise vermummt und

hätten Baseballschläger dabei.

Nach Zusammenziehung starker Polizeikräfte aus dem Stadtgebiet und

benachbarten Dienststellen, einschließlich Hundeführer, wurde die

Gruppe des MC Gremium Cloppenburg am Waffenplatz aufgehalten.

Für die bevorstehende Personalienfeststellung wurden die Zufahrt und

der Waffenplatz für 45 Minuten gesperrt.

Die Gruppe begab sich nach der Maßnahme zum Damm, wo die Fahrzeuge

der Mitglieder abgestellt waren. Hier wurde der Damm für ca. 30

Minuten gesperrt, um die mehr als 20 mitgeführten Pkw zu durchsuchen.

Es wurde lediglich ein Baseballschläger aus gefahrenabwehrenden

Gründen sichergestellt. Dieser wird in den nächsten Tagen wieder

ausgehändigt.

Insgesamt waren die Mitglieder des MC ruhig und kooperativ. Sie

folgten dem erteilten Platzverweis und verließen Oldenburg. Der

Einsatz endete gegen 01.00 Uhr.

In einem Gespräch wurde durch den Präsidenten des MC mitgeteilt, dass

Oldenburg weder eine Devil, noch eine Banditen Stadt sei. Nach

Bestätigung des Einsatzleiters vor Ort, dass es nur eine Blau-Silber

Stadt, Farben der Polizei in Anspielung auf die Club Couler der

anderen MC, sei, gab man sich zufrieden.

Nach derzeitiger Vermutung war der Auftritt lediglich eine

Provokation an die anderen Clubs, in Bezug auf Gebietsansprüche.

Es bleibt zu Vermuten, dass Oldenburg, wie auch andere Städte, in

Zukunft von Revalitätskonflikten nicht verschont bleibt.

++ Raub auf Spielhalle

Am Samstag, 13.03.10, gegen 22.40 Uhr, kam es zu einem

Raubüberfall auf eine Spielhalle.

Zwei männliche Täter betraten die Spielhalle an der Hauptstraße,

wobei ein Täter gleich bei Betreten zwei Schuss aus der mitgeführten

Gaspistole in Richtung des Angestellten abgab.

Der 62 Jahre alte Mitarbeiter musste nun das Geld aus der Kasse

geben.

Bei der Flucht gab ein Täter erneut zwei Schuss in Richtung des

Angestellten ab. Dieser musste aufgrund der aus nächster Nähe auf ihn

abgegeben Schüsse durch einen Rettungswagen in ein Oldenburger

Krankenhaus gebracht werden. Die Täter erhielten nur wenige hundert

Euro.

Beschrieben werden sie wie folgt: männlich, 20-25 Jahre alt, einer

180 cm und kräftig, einer 170 cm und schmächtig. Dunkle Kleidung.

Fluchtrichtung stadtauswärts.

Hinweise an die Polizei unter 0441/790-4115 oder jede andere

Dienststelle.

-

Aufgrund der Temperaturen von ca. 5 Grad und keinem Regen war der

Zoo in der Oldenburger Innenstadt wieder geöffnet.

++ Verstoß Waffengesetz

Am Samstag, 13.03.10, gegen 01.20 Uhr, teilte ein Taxifahrer mit,

dass eine männliche Person mit einer Schusswaffe in die Wallstraße

gegangen sei.

Vorausgegangen war wohl ein Streit zwischen dem Waffenträger und

einer Personengruppe. Dabei sei die Schusswaffe durch das geöffnete

Fenster ins Taxi gefallen. Der Fahrer habe die Waffe, auch aus Angst,

wieder ausgehändigt und sofort die Polizei benachrichtigt.

Aufgrund der Personenbeschreibung wurde der 19 Jahre alte Mann aus

Ovelgönne in einem Schnellrestaurant ausgemacht und aus

Eigensicherungsgründen gleich fixiert und mit Handfesseln gesichert.

Diese Maßnahme erwies sich im Nachhinein als Notwendig. Im Ärmel

hatte der junge Mann eine durchgeladene und entsicherte Gaspistole,

bei der der Abzugshahn bereits gespannt war. Nach Angaben des

19-Jährigen fühlte dieser sich in Oldenburg sehr unsicher.

Ein auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,74

Promille. Die Pistole wurde eingezogen und eine Anzeige wegen

Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt. Dem erteilten

Platzverweis kam er nach, indem er Oldenburg per Taxi verließ.

++ Trunkenheitsfahrt

Am Samstag, 13.03.10, gegen 04.10 Uhr, nahm eine junge Frau an der

Einmündung Neue Straße/Wallstraße einer Funkstreifenbesatzung die

Vorfahrt. Sie fuhr mit ca. 30 km/h durch den Fußgängerzonenteil der

Wallstraße über Heiligengeistwall in die Lange Straße. Hier hielt sie

unvermittelt. Auf Nachfrage der Beamten, gab die 19 Jahre alte

Oldenburgerin an, dass sie nur schnell zum Schalter des

Schnellrestaurants habe fahren wollen. Da Atemalkoholgeruch

festgestellt wurde und bis 21 Jahre für Kraftfahrzeugführer ein

Alkoholverbot gilt, wurde ein entsprechender Test durchgeführt.

Dieser ergab 1,45 Promille. Statt Burger zu erhalten musste die junge

Dame eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, ihren Führerschein

abgeben und erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im

Verkehr.

++ Widerstand

Bei der Sachverhaltsaufnahme zur o.a. Trunkenheitsfahrt prügelten

sich unvermittelt mehrere Personen vor dem Ausgabeschalter des

Restaurants. Die zur Unterstützung gerufenen Beamten trennten die

Kontrahenten und nahmen entsprechende Anzeigen auf. Anlass war ein

Streit über die Reihenfolge in der Warteschlange.

Während der Sachverhaltsaufnahme wurde ein Polizeibeamter

unvermittelt von einem vollkommen unbeteiligten 22 Jahre alten

Oldenburger mit der Faust gegen die Brust geschlagen. Weitere Schläge

in Richtung des Polizeibeamten wehrte dieser durch Einsatz von

Pfefferspray ab. Der Beschuldigte konnte nach kurzer Flucht zu Boden

gebracht und gefesselt werden.

Nach Entnahme einer Blutprobe wurde er für den Rest des Tages, zur

Verhinderung weiterer Straftaten, in Gewahrsam genommen.

Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.

Ort
Veröffentlicht
14. März 2010, 11:28
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