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+++ Landesweite Schwerpunktkontrolle +++ 1.797 Verkehrsverstöße in der Polizeidirektion Oldenburg in der Zeit von Donnerstag, 22.08.2013, 06:00 Uhr bis Freitag, 23.08.2013, 06.00 Uhr

(ots) - In den vergangenen 24 Stunden wurden zur Bekämpfung von Aggressionsdelikten im Straßenverkehr über 30.000 Fahrzeuge im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Oldenburg kontrolliert. Im Rahmen dieser länderübergreifenden Schwerpunktkontrolle wurden dabei mehr als 1.797 Verkehrsverstöße registriert. 845 Verkehrsteilnehmer müssen in der Folge mit einem Bußgeldverfahren rechnen. In 90 Fällen war die Geschwindigkeitsüberschreitung sogar derart hoch, dass den Betroffenen zusätzlich ein Fahrverbot droht.

Die flächendeckende Kontrollaktion, die zeitgleich in Nordrhein-Westfalen und in den Niederlanden durchgeführt wurde, verfolgte jedoch nicht das Ziel, den Bürger zur Kasse zu bitten. Vielmehr sollten die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam gemacht werden. So ist die überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit nicht nur die häufigste Unfallursache, sondern hat auch die schlimmsten Unfallfolgen. Über 36 % der in Deutschland registrierten tödlichen Unfälle aus dem Jahr 2012 lassen sich auf ein zu hohes Tempo zurückführen. Gerade Motorradfahrer sind hier einer besonderen Gefahr ausgesetzt: Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall getötet zu werden, liegt für Kradfahrer ca. 14-fach höher als für Pkw-Nutzer. Ob dies einem Motorradfahrer aus dem Landkreis Oldenburg klar war, ist zu bezweifeln. Statt der erlaubten 100 km/h war der Kradfahrer mit mit 229 km/h auf der B 213 unterwegs. Aber auch ein Porschefahrer stand dem motorisierten Zweiradfahrer in nichts nach: Er überschritt auf der gleichen Strecke die erlaubten 100 km/h um 119 km/h. Beide Fahrzeugführer müssen mit einem Bußgeld und einem Fahrverbot rechnen.

Neben Temposündern gerieten auch "Drängler" in den Fokus der 138 Kontrollkräfte. Bei Abstandsmessungen wurden 247 Unterschreitungen des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstandes festgestellt.

Einem Niederländer konnte man weder Abstandsunterschreitung noch Geschwindigkeitsüberschreitung auf der BAB 28 vorwerfen. Dennoch musste der Pkw-Fahrer noch an Ort und Stelle seine Weiterfahrt beenden. Ebenso wie seine drei Begleiter stand der Niederländer unter dem Einfluss von Marihuana.

Auch in Zukunft wird die Polizei mit einem hohen Personaleinsatz und ständig wechselnden Messstellen alles daran setzten, auf das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer nachhaltig einzuwirken. Denn eins steht fest: Eine angepasste Fahrweise führt zur mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Rücksichtvolles und vorausschauendes Fahren hilft, schwere Verkehrsunfälle zu vermeiden. Insofern sollten sich Verkehrsteilnehmer auch außerhalb solcher Aktionen auf Verkehrskontrollen bei Tag und Nacht einstellen.

Ort
Veröffentlicht
23. August 2013, 12:29
Autor
Rautenberg Media Redaktion