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Plätzchen backen, den Tannenbaum schmücken oder die Krippe aufbauen – das alles gehört für die meisten zu Weihnachten dazu. In manchen Ecken Deutschlands gibt es jedoch auch skurrile Traditionen... Wusstet ihr zum Beispiel, dass es Brauch ist, Weihnachtsbäumen Komplimente zu machen, um einen Schnaps zu bekommen? # Norddeutschland: * Horrorgeschichten vor der Bescherung Das Warten auf die Bescherung bringt eigentlich viel Vorfreude mit sich, doch im Norden Deutschlands ist das ganz anders. Hier ist es Tradition gruselige Überlieferungen, wie „der Mann mit dem Kopf unterm Arm“ weiterzugeben. * Besenstiel als Weihnachtsbaum Auf Sylt war es lange Brauch, einen einfachen Besenstiel als Weihnachtsbaum zu nutzen und ihn mit Früchten, Pflanzen und Salzteig-Schmuck zu dekorieren. Für manche von uns gar nicht vorstellbar. Dieses Ritual entstand, weil der Baumbestand auf der Insel sehr gering ist. Heutzutage ist der sogenannte „Jöölboom“ wieder häufiger zu sehen. # Ostdeutschland: * Linsen bringen Geld Zu Heilig Abend kommt im Erzgebirge und auch im Vogtland das „Neunerlei“ auf den Tisch. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um neun verschiedene Gerichte. Meistens wird Bratwurst, Sauerkraut, Linsensuppe, Herings- und Selleriesalat, Kartoffeln, Schweine- oder Kasslerbraten, Kartoffelsalat sowie Blut- und Leberwurst serviert. Praktisch an der Sache ist, dass jedes Gericht etwas Gutes bringen soll. Linsen zum Beispiel sorgen dafür, dass das Geld nicht ausgeht. # Süddeutschland: * Schreckensgestalt als bester Freund vom Nikolaus Am Krampustag macht der Begleiter des Nikolaus unartige Kinder ausfindig und bestraft sie. Die Ausstattung vom „Krampus“ besteht aus Schaf- oder Ziegenfellen, einer Holzmaske, einer Rute und Kuhglocken. Die Glocken sollen möglichst viel Lärm machen, um die Bewohner zu erschrecken. * böse Gestalten nach Weihnachten Nach Weihnachten wird es auch im Alpenland angsteinflößend: Dort finden die Perchtenläufe statt. Ein Percht ist eine böse Gestalt, die den Winter austreiben soll. Oft sind es örtliche Vereine, die noch Perchtenkostüme herstellen und die Läufe veranstalten. * Das Christkind erschießen? Beim Christkindlschießen wird natürlich nicht auf das Christkind geschossen, sondern in die Luft. Die Weihnachtsschützen treffen sich eine Woche vor Weihnachten immer um 15 Uhr, um die Freudenschüsse abzufeuern. * Komplimente gegen Schnaps Um in Oberschwaben ein Gläschen Schnaps zu bekommen, muss man nur ein paar Komplimente aussprechen. Dort ist es Sitte von Haus zu Haus zu ziehen und die Weihnachtsbäume zu loben, der Eigentümer bedankt sich dann mit einem Kurzen. # Südwesten: * Feuer und Flamme Im Nagoldtal wird die Geburt Christi nicht wie gewohnt gemütlich im Wohnzimmer gefeiert. Hier sind die Bewohner wortwörtlich Feuer und Flamme für Jesus, sie zünden große Feuer an und es gibt mehrere hundert Handfackeln. # Westdeutschland: * Krippenfahrt In den Kirchen gibt es zur Weihnachtszeit viele schöne Krippen zu sehen. Aus diesem Grund bietet KölnTourismus seit vielen Jahren Krippenfahrten in Kölner Vororte an, bei denen über die einzelnen Krippen und -figuren aufgeklärt wird. (Meike Thierfeldt)
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Gesangs- und Klaviersolisten der Musikschule und Musikakademie MuSAH und warteten mit einem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm auf. Der 9jährige Arian Bibo (Klavier) erhielt einen ersten Preis für „Klaviersolisten unter 10 Jahren“. Wolfgang Schrader gefiel mit seiner Interpretation des Liedes des Zaren aus Lorzings Oper „Zar und Zimmermann“, wofür er einen ersten Preis in der Kategorie „Interpretation einer deutschsprachigen Opernarie“ erhielt. Die 16jährige Paula Walter (Klavier) überzeugte mit Sicherheit und Einfallsreichtum in ihren Improvisationen und erhielt einen ersten Preis für „Klavierimprovisation“. Ulrike Franke (Sopran) gefiel mit spanischen Weihnachtsliedern und erhielt für die „Interpretation europäischer Volkslieder“ einen ersten Preis. Kathrin Becker (Sopran) konnte mit ihrem souveränen Vortrag des „Senza l’amabile” von Nicolo Vaccai überzeugen und erhielt einen ersten Preis für die „Interpretation italienischer Vokalwerke“. Robby Seemann (Klavier) spielte „Fantasie d-moll“ (KV 397) von W.A. Mozart und erhielt einen ersten Preis für die „Interpretation eines klassischen Klavierwerkes“. Gerlinde Fischer-Sous (Mezzosopran) gefiel mit ihrem emotionalen Vortrag eines Songs von Buffy Sainte-Marie (Until its time..) und erhielt einen ersten Preis für die „Interpretation eines anglo-amerikanischen Songs“. Johannes Besgen (Tenor) sang differenziert die Heine-Vertonung „Der Mond ist mein Begleiter“ von Stefan Wolf und erhielt einen ersten Preis für die „Interpretation eines Deutschen Kunstliedes“. Anna Ingrid Fournier (Klavier) gefiel mit ihrem sensibel gespielten „Liebestraum-Notturno III“ von Liszt und erhielt einen ersten Preis für die „Interpretation eines Klavierwerkes von Liszt“. Cristina Torres Cortijo (Sopran) setzte mit der Seguidilla der Carmen aus Bizets Oper ein funkelndes Schlusslicht und erhielt einen ersten Preis für die „Interpretation einer französischen Opernarie“. Axel Schmidt-Lonhart (Klavier) spielte - technisch wie musikalisch höchst anspruchsvoll - Chopin- und Liszt Etüden und erhielt einen ersten Preis für die „Interpretation romantischer Klavierwerke“.
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