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Manipulierte Mofas zu schnell unterwegs

(ots) - Am frühen Abend des 28.11.2012 fiel einer Polizeistreife ein 17-jähriger Oberhausener auf, der mit seinem Mofa, mit einer Geschwindigkeit von über 50 km/h, die Mülheimer Straße befuhr. Als er den Streifenwagen bemerkte verringerte er schlagartig seine Geschwindigkeit.

Beim genaueren Hinsehen entdeckten die Polizisten die technischen Veränderungen an dem Roller, durch die der junge Mann anstatt der erlaubten 25 Km/h Höchstgeschwindigkeit mehr als doppelt so schnell fahren konnte. Durch diese Manipulationen wurde sein Mofa verkehrsrechtlich gesehen nun aber zu einem Kleinkraftrad, für das er einen Führerschein benötigte. Er gab dazu an, dass er gerade auf dem Weg zu einer Fahrschule sei.

Ähnlich erging es einem 38-jährigen Essener, der in der Nacht zum 29.11.2012 mit seinem 19-jährigen Sozius auf der Bebelstraße kontrolliert wurde. Auch an seinem Mofa stellten die Polizisten technische Veränderungen fest, die eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 50 Km/h ermöglichte.

Wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Straßenverkehrs- und Pflichtversicherungsgesetz wurden gegen beide Fahrzeugführer Strafverfahren eingeleitet.

Die Polizei weist darauf hin, dass technische Veränderungen an Mofas empfindliche Strafen nach sich ziehen. So führen Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis in der Regel zu einer Sperrfrist, in der keine neue Fahrerlaubnis erteilt werden darf.

Auch bei Verkehrsunfällen mit technisch veränderten Mofas fordern die Versicherungsunternehmen die gezahlten Schadenssummen in der Regel zurück, da manipulierte Mofas keinen ausreichenden Versicherungsschutz besitzen.

(Nr.: 1010, Li)

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Veröffentlicht
29. November 2012, 07:09
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