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Lieber Geld sparen als rasen!

(ots) -

Stadtgebiet, Januar 2010

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor in

Oberhausen zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch

bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern- zu Unfällen.

Zur Bekämpfung und zur Verhinderung dieser Unfälle führte die Polizei

Oberhausen auch im Januar 2010 im gesamten Stadtgebiet

Geschwindigkeitskontrollen durch.

Lieber Geld sparen als rasen! Die drastische Erhöhung der

Geldstrafen war gestern genau ein Jahr her. Das scheinen viele

Autofahrer zu ignorieren.

Aus diesem Grund nochmals zur Verinnerlichung einige Beträge aus dem

Bußgeldkatalog.

Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit innerhalb

geschlossener Ortschaften:

21 - 25 km/h zu schnell kosten jetzt 80 Euro vorher 50 Euro,

26 - 30 km/h zu schnell 100 Euro vorher 60 Euro, 31 - 40 km/h zu

schnell 160 Euro vorher 100 Euro, 51 - 60 km/h zu schnell 280 Euro

vorher 175 Euro, 61 - 70 km/h zu schnell 480 Euro vorher 300 Euro.

Über 70 km/h zu schnell 680 Euro vorher 425 Euro

Dazu kommen noch Gebühren, Punkte in Flensburg und je nach

gemessener Überschreitung auch noch ein Fahrverbot von 1 bis 3

Monaten hinzu.

Insgesamt mussten 531 Fahrzeugführer ein Verwarnungsgeld bezahlen.

Bei 22 Kraftfahrzeugführern mussten die Beamten wegen gravierender

Geschwindigkeitsüberschreitungen Anzeigen schreiben. 7 dieser

Verkehrsteilnehmer werden ihr Fahrzeug stehen lassen müssen, da sie

neben einer Geldbuße zwischen 160 und 280 Euro, Punkten in Flensburg,

auch ein mindestens vierwöchiges Fahrverbot erwartet.

Auf der Bebelstraße wurde ein Porsche aus Krefeld mit 114 Km/h

gemessen, ein Opel-Fahrer aus Wesel brachte es auf 94 Km/h auf der

Bottroper Straße, gefolgt von einem Autofahrer aus Krefeld, der die

Buschhausener Straße mit 90 Km/h befuhr.

In den 30iger-Zonen, wie auf der Mecklenburger Straße, fuhr ein

Autofahrer aus Coesfeld mit 64 Km/h. Auf der Emmericher Straße war

es ein Oberhausener der ebenfalls 64 Km/h fuhr.

Auf der Königstraße wurde ein Oberhausener angehalten. Er fuhr mit 45

Km/h und war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Die Oberhausener Polizei wird auch weiterhin im gesamten

Stadtgebiet Geschwindigkeitskontrollen durchführen. (Nr. 72, UWe)

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Veröffentlicht
02. Februar 2010, 14:10
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