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(ots) Ein Trickdieb machte am Mittwochnachmittag (02.10.2019) auf einem Parkplatz im Nürnberger Südosten mehrere hundert Euro Beute. Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet um Zeugenhinweise und warnt vor der Masche des Täters. Der bislang unbekannte Täter sprach gegen 14:00 Uhr einen 61-jährigen Mann auf dem Parkplatz eines Baumarkts in der Trierer Straße an. Unter dem Vorwand, sich eine 2-Euro-Münze wechseln lassen zu wollen, griff der Trickdieb geschickt in die Geldbörse seines Opfers und entwendete zunächst unbemerkt mehrere hundert Euro Bargeld. Als der 61-Jährige kurz darauf das Fehlen des Geldes bemerkte, war der Unbekannte bereits verschwunden. Täterbeschreibung: Ca. 55 Jahre alt, ca. 165 cm groß, bekleidet mit grauer Jacke. Zeugen, die Hinweise zur Identität des Täters geben können oder entsprechende Tathandlungen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Unabhängig von diesem Fall hat die mittelfränkische Polizei wiederholt Trickdiebstähle mit gleichartiger Begehungsweise registriert. Die Täter treten oftmals auf öffentlichen Parkplätzen (z.B. vor Supermärkten) auf. Dort sprechen sie meist gezielt ältere Menschen an, um sich kleine Geldbeträge wechseln zu lassen. Während sie ihre Opfer in ein Gespräch verwickeln, gelingt es ihnen immer wieder, selbst in deren Geldbörse zu greifen und unbemerkt große Bargeldbeträge zu entwenden. Die Polizei rät daher zu erhöhter Vorsicht, wenn Sie an entsprechenden Örtlichkeiten darum gebeten werden, Kleingeld zu wechseln und gibt folgende Verhaltenstipps: - Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Geldbörse greifen! - Machen Sie auf sich aufmerksam und rufen Sie um Hilfe, wenn Sie von Personen bedrängt werden. - Rufen Sie die Polizei, wenn Sie feststellen, dass verdächtige Personen wiederholt Passanten ansprechen und um das Wechseln von Kleingeld bitten. Michael Konrad/n
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(ots) /- Der Überfall auf eine Rentnerin im eigenen Haus im Nürnberger Stadtteil Worzeldorf (Meldung 1128 vom 02.08.2018) scheint geklärt. Ein Tatverdächtiger wurde verhaftet. Am 02.08.2018 gegen 04:30 Uhr teilte die damals 75-jährige Geschädigte per Notruf mit, dass sie in ihrem Haus im Heckenrosenweg von zwei unbekannten Männern überfallen und beraubt worden sei. Die ersten eingesetzten Streifen trafen kurz nach der Mitteilung am Tatort auf die stark verängstigte Frau. Nach vorliegenden Erkenntnissen wurde die allein anwesende Rentnerin gegen 03:30 Uhr wach, weil sie Geräusche im Haus im Heckenrosenweg hörte. Als sie sich vergewisserte, griff sie plötzlich ein Unbekannter an, überwältigte sie und hielt sie fest, während ein zweiter Täter das Haus nach Wertgegenständen durchsuchte. Anschließend flüchteten die Täter mit ihrer Beute (Schmuck in unbekannter Höhe). Die Seniorin erlitt seinerzeit leichte Verletzungen und stand unter dem Eindruck des Erlebten. Sie wurde durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen, bei dem auch der Polizeihubschrauber eingesetzt war, verlief erfolglos. Die vom Fachkommissariat der Kripo Nürnberg geführten Ermittlungen führten bereits vor einiger Zeit auf die Spur eines 35-jährigen Tatverdächtigen, der aber wegen seines unbekannten Aufenthalts nicht festgenommen werden konnte. Er hatte am Tatort seine DNA hinterlassen. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurden die Ermittlungen nochmals intensiviert, so dass ein Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg gegen den Beschuldigten Haftbefehl erließ. Im Oktober 2018 reiste der Mann in die Niederlande ein und wurde verhaftet. Nach Abschluss der Auslieferungsformalitäten überstellte man ihn nach Deutschland. Er kam sofort in eine Justizvollzugsanstalt. Zum Sachverhalt macht er derzeit keine Angaben. Die Ermittlungen bezüglich seines Komplizen sind noch nicht abgeschlossen. Bert Rauenenbusch / mc
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