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(ots) /- Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg führte in den zurückliegenden Tagen im Stadtgebiet von Nürnberg Schwerlastkontrollen durch und deckte dabei technische Manipulationen an Lastkraftwagen auf. Hohe Sicherheitsleistungen für Fahrer und Unternehmen waren die Folge. Bei drei im Hafengebiet kontrollierten Sattelzugmaschinen stellten die Beamten fest, dass der Geschwindigkeitssensor für den Fahrtenschreiber manipuliert worden war. Dies hatte zur Folge, dass die Weiterfahrt unterbunden und die Fahrzeuge zur Überprüfung und Reparatur in eine Fachwerkstatt in Nürnberg verbracht wurden. Darüber hinaus leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetzt ein und das Bundesamt für Güterfernverkehr (BAG) ordnete Sicherheitsleistungen in Höhe von jeweils 15.000 Euro an. Nach erfolgter Reparatur und Einzahlung der Sicherheitsleistungen konnten die Fahrer der betroffenen Lkw ihre Fahrt wieder fortsetzen. Bei weiteren Kontrollen stellten die Spezialisten der Verkehrspolizei bei zwei Sattelzugmaschinen fest, dass die Abgasreinigungsanlagen und der damit verbundene Schadstoffausstoß unter Verwendung sog. AdBlue-Emulatoren manipuliert worden waren. Hintergrund kann sowohl die Einsparung des für den Katalysator benötigten Harnstoffs AdBlue sein als auch die Möglichkeit bei bereits defekten Anlagen, vorgeschriebene Störungsmeldungen sowie Notlaufprogramme durch Adblue-Emulatoren zu unterdrücken. Des Weiteren besteht dadurch die Möglichkeit bei älteren Fahrzeugen auf diesem Weg höhere Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6, die in der Lkw-Maut begünstigt sind, vorzutäuschen. Für beide Fahrzeuge wurde die Weiterfahrt bis zur Wiederherstellung des vorschriftsmäßigen Zustands durch eine Fachwerkstatt untersagt. Das BAG ordnete in beiden Fällen Sicherheitsleistungen wegen Verstoßes gegen das Bundesfernstraßenmautgesetz in Höhe von jeweils 1.000 Euro gegen den Halter und 500 Euro gegen den Fahrer an. Im Stadtgebiet Nürnberg konnten im Jahr 2018 bereits 36 Manipulationen an Abgasreinigungsanlagen in Lkw aufgedeckt werden. Robert Sandmann /gh
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(ots) /- In Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Stadt Nürnberg, dem Hauptzollamt Nürnberg und der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg richtete die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte am Mittwochvormittag (09.05.2018) eine Kontrollstelle im Stadtteil Gostenhof ein. Über 40 Verkehrsteilnehmer mussten beanstandet werden. Ziel der vierstündigen Kontrollaktion in der Kohlenhofstraße war es, neben verkehrsrechtlichen Verstößen auch arbeitsrechtliche Verfehlungen sowie Zuwiderhandlungen nach der Verordnung über den Verkehr mit Taxen (Taxi-VO) und dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) festzustellen. Darüber hinaus ermöglichte das Ordnungsamt über eine Verbindungsstelle die Überprüfung außereuropäischer Fahrerlaubnisse. Die Verkehrspolizeiinspektion unterstützte hinsichtlich des Erkennens von Fälschungsmerkmalen bei mitgeführten Dokumenten sowie in Bezug auf Ladungssicherung der kontrollierten Fahrzeuge. Insgesamt erstatteten die Beamten 30 Anzeigen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten, darunter Handyverstöße, mangelnde oder fehlende Kindersicherung, nichtangelegter Gurt und Verstöße gegen die Ladungssicherung. Viermal wurden Verwarnungen wegen nicht angelegtem Gurt ausgesprochen. Gegen einen Fahrer lag ein Haftbefehl vor, dessen Freiheitsstrafe durch Zahlung eines dreistelligen Geldbetrages abgewendet werden konnte. Zweimal erstattete das Ordnungsamt Anzeige nach der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft). Ein Dutzend fahrerlaubnisrechtlicher Überprüfungen erfolgt noch im Nachgang durch das Ordnungsamt. Das Hauptzollamt übernahm die EU-Prüfung von mitgeführten Geschäftsunterlagen. Insgesamt wurden durch den Zoll die Personalien von 22 Personen erfasst, um im weiteren Verlauf die ordnungsgemäße Anmeldung als Arbeitnehmer zu prüfen. Robert Sandmann /gh
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