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(35) Nicht ausreichend belüftet - Lebensgefahr

(ots) - Mit einer lebensgefährlichen

Kohlmonoxidvergiftung mussten am 05.01.2010 zwei Mieter einer Wohnung

in der Sebalder Altstadt in Nürnberg in eine Klinik eingeliefert

werden.

Gegen 21:30 Uhr hatten Polizei und Rettungsdienst den Notruf einer

27-jährigen Frau aus der Oberen Krämersgasse erhalten. Wie sich

herausstellte hatte kurz vorher ihr Lebensgefährte, der sich im

Badezimmer befunden hatte, das Bewusstsein verloren. Die Frau die

ebenfalls über erhebliches Unwohlsein klagte hatte noch über Notruf

Hilfe anfordern können. Beide Personen wurden umgehend in eine Klinik

eingeliefert. Ihr Zustand hat sich mittlerweile stabilisiert.

Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben, dass in

der zwei Zimmer Wohnung (ca. 40 qm) eine Gastherme zur

Warmwasseraufbereitung betrieben wird. Außerdem war ein sogenannter

Schwedenofen in Betrieb. Zusätzlich hatten die Mieter zur

Kältedämmung alle Türen und Fenster mit einem elastischen Klebeband

abgedichtet. Aus diesem Grunde kam es nach Ansicht der Ermittler zu

einem Ausbleiben ausreichender Sauerstoffzufuhr, was letztlich bei

den beiden Mietern zu der schweren und lebensgefährlichen

Kohlmonoxidvergiftung führte.

Beim Betrieb derartiger Anlagen sollte deshalb immer auf eine

ausreichende Belüftung der Wohnung geachtet werden.

Peter Schnellinger /hm

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Veröffentlicht
07. Januar 2010, 13:44
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