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Osterfeuer 2016

Zu Ostern ist es auch in Nümbrecht bei Ortsgemeinschaften, Vereinen, Kindergärten u.a. Gruppen Tradition, ein sogenanntes „Brauchtumsfeuer" durchzuführen.

Damit diese Feuer nicht zu einer Belästigung für die Anwohner oder gar zu einer Gefahr für alle Beteiligten werden, hier einige wichtige Grundregeln, die zu beachten sind:

• Nicht in jedem Garten darf ein Osterfeuer entzündet werden; der öffentliche Charakter ist ein wesentlicher Bestandteil des Brauchtums. Unzulässig ist deshalb nach wie vor, pflanzliche Abfälle durch Verbrennen zu beseitigen.

• Als Brennmaterial darf nur Baum- und Strauchschnitt verwendet werden. Osterfeuer dürfen nicht für die Abfallbeseitigung missbraucht werden. Daher ist das Verbrennen von häuslichen Abfällen, Papier und Pappe, Sperrmüll, Kunststoffen, behandeltem Holz, Reifen und ähnlichem Unrat nicht gestattet.

• Mit dem Aufschichten des Brennmaterials sollte frühestens zwei Wochen vor Ostern begonnen werden, da das Lagern derartiger Materialien über einen längeren Zeitraum erfahrungsgemäß auch zum Ablagern von Abfällen führt.

• Große Reisighaufen sind ein idealer Lebensraum für Kleintiere. Käfer, Kröten, Kleinvögel, Igel und Wiesel sind nur einige Arten, die hier ein vermeintlich sicheres Versteck finden. Damit die Tiere Gelegenheit zur Flucht haben, sollte das Brennmaterial am Tag vor dem Abbrennen daher noch einmal umgeschichtet werden, zugleich können dabei ungeeignete Stoffe aussortiert werden.

• Beim Anzünden dürfen keinesfalls flüssige Brennstoffe, wie z. B. Benzin oder Öl verwendet werden, da diese Stoffe bei unsachgemäßer Handhabung nicht nur gefährlich sind, sondern auch zu einer Verschmutzung von Boden und Grundwasser führen können.

• Auch ist unbedingt die Windrichtung zu beachten: das Feuer darf nur so abgebrannt werden, dass nicht durch Rauch oder Funkenflug Personen oder benachbarte Grundstücke beeinträchtigt oder gefährdet werden. Dass das Feuer stets beaufsichtigt wird und einfache Löschmittel für alle Fälle in der Nähe sind, sollte selbstverständlich sein.

• Das Feuer sollte innerhalb weniger Stunden (i.d.R. von Einbruch der Dämmerung bis Mitternacht) vollständig abgebrannt sein. Ein mehrere Tage dahinschwelendes Feuer ist mit dem Brauchtum nicht vereinbar.

• Ist das Brennmaterial schließlich zu Asche verbrannt, ist die restliche Glut zu löschen und gegen Funkenflug mit Erde abzudecken. Innerhalb einer Woche nach dem Abbrennen sind die Feuerplätze zu säubern und die Verbrennungsrückstände zu entsorgen.

• Nicht vergessen sollte man, das beabsichtigte Abbrennen des Osterfeuers der Gemeinde Nümbrecht schriftlich zu melden.

Entsprechende Anzeige-Vordrucke liegen beim Ordnungsamt (Rathaus, Hauptstr. 16, Zimmer 303) bereit oder können über das Internet http://www.nuembrecht.de, Formulare Ordnungsamt, herunter geladen werden.

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Veröffentlicht
03. März 2016, 00:00
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