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Hinweise des Ordnungsamtes

Informationen - Hinweise - Anregungen und Tipps des Ordnungsamtes

„Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt".

Wer kennt sie nicht, diese Lebensweisheit, die der deutsche Dichter Friedrich Schiller seinem Helden Wilhelm Tell vor mehr als 200 Jahren in den Mund gelegt hat. Auch heute hat dieser Ausspruch einen überaus hohen Wahrheitsgehalt.

Es gibt Verhaltensregeln, die eigentlich selbstverständlich sind, doch leider oft nicht beachtet werden.

Abgemeldete Kraftfahrzeuge

Abgemeldete oder schrottreife Autos, mit oder ohne Kennzeichen, dürfen nicht im öffentlichen Verkehrsraum (z.B. Fahrbahn, Gehweg, Parkplatz) oder in der freien Landschaft abgestellt werden.

Hierin liegt ein Verstoß gegen das Straßen- und Wegegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen und der Straßenverkehrsordnung.

Der Eigentümer wird aufgefordert, das Fahrzeug innerhalb einer bestimmten Frist (in der Regel eine Woche) aus dem öffentlichen Verkehrsraum zu entfernen. Sollte das Fahrzeug innerhalb der Frist nicht entfernt sein, wird der letzte Fahrzeughalter/-eigentümer ermittelt. Schlagen diese Ermittlungen fehl oder entfernt der Verantwortliche das Fahrzeug nicht innerhalb einer ihm aufgetragenen Frist, wird die Sicherstellung oder Entsorgung des Fahrzeuges veranlasst. Die damit verbundenen Kosten werden dem Fahrzeughalter/-eigentümer in Rechnung gestellt.

Das Abstellen nicht zugelassener Fahrzeuge im öffentlichen Verkehrsraum stellt darüber hinaus einen bußgeldbewährten Verstoß dar, der mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Anleinpflicht für Hunde

Innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile sind Hunde grundsätzlich an der Leine zu führen. Die Anleinpflicht gilt darüber hinaus für alle der Allgemeinheit zugänglichen Park- und Erholungsflächen, Sportanlagen und Schulflächen.

Verstöße gegen die Anleinpflicht stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden kann.

Haussammlungen

Das Sammlungsgesetz von NRW wurde bereits 1998 ersatzlos aufgehoben. Das Gesetz sah vor, dass alle Sammlungen im Vorfeld beim Ordnungsamt zu beantragen und zu genehmigen waren. Seit der Aufhebung wird jedem Bürger eigenverantwortlich die Entscheidung überlassen, ob und an wen er etwas spendet.

Hundekot

Sicher gibt es schlimmere Beeinträchtigungen der Umwelt, als die durch Hundekot. Die Masse an Beschwerden über verunreinigte Straßen, Gehwege oder die Kurparkanlage zeigen jedoch, dass über dieses Problem nicht so locker hinweg gesehen werden darf.

Durch Rücksichtnahme und Umsicht könnte das Zusammenleben von Mensch und Hund problemloser sein.

Hundehalter/innen sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Tiere Straßen, Gehwege, Anlagen etc. nicht verunreinigen. Sollte es dennoch einmal dazu kommen, ist der/die Hundehalter/in dazu verpflichtet, den Hundekot unverzüglich zu entfernen.

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
28. April 2016, 00:00
Autor
Rautenberg Media Redaktion