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Damit die Tafel in Nümbrecht auch morgen noch eine Zukunft hat

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Damit die Tafel in Nümbrecht auch morgen noch eine Zukunft hat

Wir erinnern: Vor nunmehr sechs Jahren richtete die Tafel Oberberg Süd eine Ausgabestelle (im katholischen Pfarrheim) ein. Ab sofort konnten registrierte Tafelnutzer aus Nümbrecht - die bis dahin die Ausgabe in Waldbröl aufsuchen mussten - einmal wöchentlich ihre Lebensmittel vor Ort in Empfang nehmen. Die damit einhergehende Zeitersparnis und der jetzt auch zum Teil körperlich entlastende Weg bedeutete für nicht wenige Tafelkunden ein Stück mehr an Lebensqualität. Kaum vorstellbar, wenn im Jahr 2015 sich die immense Zahl an Asylbewerbern / Flüchtlingen immer wieder auf den Weg nach Waldbröl hätte machen müssen, um dort in der Zentrale versorgt zu werden. Unter dem Strich lässt sich heute feststellen: Mit der Einrichtung einer Tafelausgabe in Nümbrecht, den sich dort stets verpflichtet fühlenden 13 Ehrenamtler/innen und einer reibungslos "rollenden" Logistik in Form von Lebensmitteltransporten sähe es in unserer Gemeinde hinsichtlich des Gemeinwohls für alle nicht "ganz so rosig" aus.

Wir erinnern: Arbeitslosengeld II Bezieher, Rentner (i.V.m. Wohngeld oder Grundsicherung), Empfänger von Grundsicherung (wg. Sozialhilfe oder Erwerbsminderung) und Asylbewerber (mit Asylbewerberleistungsbescheid) - augenblicklich sind dies in unserer Gemeinde 205 Menschen (davon 63 Kinder und Jugendliche) - können für einen kleinen Kostenbeitrag das Angebot an Backwaren, Gemüse, Obst, Salat, Molkereiprodukten, Fleischwaren u.v.m. in Anspruch nehmen.

Was auf den ersten Blick als eine Erfolgsgeschichte anmutet, wird mit dem zweiten auf unsere Finanzen getrübt, denn sie sind kein Quell der Freude, sondern immer mehr der Sorge(n)!!

Mit Dankbarkeit erfahren wir von Beginn an die Großzügigkeit der katholischen Kirche bei einer kostenfreien Überlassung der Räumlichkeiten im Pfarrheim.

Dennoch mussten wir bereits im zurückliegenden Jahr den Kostenbeitrag bei der Lebensmittelausgabe von zwei auf drei Euro pro Haushalt erhöhen.

Dieser besitzt auch mehr Symbolkraft, denn unsere Tafelnutzer sollen sich nicht als Almosenempfänger empfinden. Doch die wahren Kostenstellen lassen sich damit nicht ausgleichen. Die "großen Brocken" wie der Kfz-Einsatz (unsere Kühltransporter legen pro Woche jeweils 600 Kilometer zurück, ihre Fahrer sammeln dabei 4,5 Tonnen an Lebensmitteln ein), der Betrieb der Geschäftsstelle Waldbröl mit Miete, Energie und Entsorgung sowie nicht zuletzt die Personalkosten (ja, wir sind auch Arbeitgeber, ja es schaffen bei uns nicht nur Ehrenamtler/innen!) erfordern ein Budget, welches zunehmend nur durch großzügige Spenden gedeckt werden kann.

Doch der jetzt dringend notwendig werdende Ersatz eines Kühlfahrzeuges mit seinen anfallenden Betriebskosten übersteigt den Rahmen unserer Möglichkeiten.

Deswegen heute unser Appell, unsere ganz herzliche Bitte: Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende! Sie stellt sicher, dass die Tafel Oberberg Süd mit ihrer Ausgabestelle in Nümbrecht auch morgen noch eine Zukunft hat. Träger: Evangelische Kirchengemeinde Waldbröl

**http://www.tafeloberbergsüd.de

**

Spenden:

Evangelische Kirchengemeinde Waldbröl

IBAN DE40 3846 2135 1001 2960 15

Vermerk: Tafel Oberberg Süd

Ort
Veröffentlicht
13. September 2019, 05:20
Autor
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