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(ots) /- Am Mittwochmittag (06.06.2018) fuhr ein LKW-Fahrer auf der B 207 auf Fehmarn in ein Stauende und schob dabei drei weitere Fahrzeuge zusammen. Eine Person wurde dabei verletzt. Es entstand hoher Sachschaden. Um 13.50 Uhr wurde der Polizeistation Fehmarn ein Unfall auf der B 207 gemeldet. Die Unfallstelle befand sich zwischen den Abfahrten Avendorf und Landkirchen in Fahrtrichtung Puttgarden. Nach bisherigen Ermittlungen mussten Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße verkehrsbedingt bremsen. Ein marokkanischer LKW-Fahrer übersah das Stauende und fuhr mit seinem Sattelzug auf das vor ihm fahrende Wohnmobil auf. Das Wohnmobil des 59-jährigen Hessen wurde durch die Wucht des Aufpralles weiter geschoben, so dass noch ein zusätzliches, vorausfahrendes Wohnmobil und eine Sattelzugmaschine zusammengedrängt wurden. Der Hesse erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Er wurde durch eine RTW-Besatzung versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die zwei anderen Fahrzeugführer aus den Niederlanden (71 Jahre) und Rumänien (26 Jahre) sowie der 46-jährige Unfallverursacher blieben unverletzt. Die Staatsanwaltschaft Lübeck setzte für den Marokkaner eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250,- Euro fest, die vom LKW-Fahrer entrichtet wurden. An den vier Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 34.500,- Euro. Die zwei Wohnmobile und der unfallverursachende LKW mussten aufgrund der Beschädigungen durch Abschleppunternehmen von der Unfallstelle abtransportiert werden. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde die B 207 halbseitig gesperrt, der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigelenkt. Insgesamt zehn Beamte von der Polizeistation Fehmarn, der Wasserschutzpolizei und dem Zoll waren im Einsatz. Gegen 18.00 Uhr konnte die gesamte B 207 für den Verkehr wieder frei gegeben werden. Ann-Christin Schreiber
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(ots) /- Weil ihm der spätabendliche Besuch seiner Freundin am Dienstag (09.01.2018) in einer Klinik in Heiligenhafen verweigert wurde, schlug ein 41-jähriger Mann die diensthabende Ärztin und eine ihr zu Hilfe eilende Kollegin nieder. Ohne Erfolg durchsuchte er ihren Rucksack nach einem Generalschlüssel und begab sich anschließend mit Rucksack und Handy der Geschädigten auf die Flucht. Den Ermittlungen der Polizei zufolge war der Mann mit einem Taxi aus Kiel nach Heiligenhafen gekommen. Er ließ den Taxifahrer vor der Tür warten, um seiner Freundin einen Besuch abzustatten. Um 21.30 Uhr kam es schließlich zu dem ablehnenden Gespräch mit dem Personal der Station, worauf der Beschuldigte in der beschrieben aggressiven Form reagierte. Nachdem der gesuchte Schlüssel für ihn nicht auffindbar war, begab sich der Flüchtende zurück zu dem wartenden Taxi und ließ sich zunächst weiter nach Oldenburg chauffieren. Dort versuchte der 41-jährige, ebenfalls ohne Erfolg, mit der entwendeten EC-Karte der Ärztin Geld abzuheben. Unter Ankündigung eines großzügigen Geldbetrages wurde der Taxifahrer nunmehr aufgefordert, seinen Fahrgast auf die Insel Fehmarn zu befördern. Um 22.35 Uhr wurde den im Einsatz befindlichen Streifenwagen über Funk mitgeteilt, dass sich das gesuchte schwarze Taxi mit Kieler Kennzeichen mittlerweile auf dem Gelände einer direkt an der Bundesstraße 207 liegenden Tankstelle befinden würde. Der 50-jährige Kieler Taxifahrer berichtete den Einsatzkräften wenig später, dass der flüchtige Mann sofort beim Befahren des Tankstellengeländes aus dem noch rollenden VW Touran gesprungen und in Richtung eines hinter dem Tankstellengelände befindlichen Knicks davongelaufen sei. Den in der Klinik geraubten Rucksack hatte der Tatverdächtige im Taxi zurück gelassen. Mit Unterstützung eines Diensthundes und unter Zuhilfenahme von Wärmebildkameratechnik und eines Hubschraubers der Bundespolizei-Fliegerstaffel aus Fuhlendorf konnte der Flüchtige um 23.52 Uhr in der "Alten Sundstraße" vorläufig festgenommen werden. Der Beschuldigte wurde zur Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen dem Zentralen Polizeigewahrsam in Lübeck zugeführt.
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