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(ots) - Ein 25-jähriger Mann aus Stade ist in der Nacht zu heute von der Polizei gestoppt worden. Ihm wird Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Polizeibeamte und das Führen eines Fahrzeuges ohne Versicherungsschutz vorgeworfen. Um die vorgeworfene Alkoholfahrt zu vertuschen, hat er sich den Beamten widersetzt und gefährliche Einfälle gehabt. Die Beamten waren gegen 1.15 Uhr auf Streife in der Ohechaussee, als ein schwarzer Mercedes mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit an ihnen vorbei fuhr. Sie folgten dem Wagen und stellten fest, dass sich daran keine Kennzeichen befanden. Mehrfach mussten die Polizisten den Fahrer mit Leuchtschrift und Blaulicht auffordern anzuhalten. An die Verkehrsregeln hielt sich der Verfolgte nicht, doch passierte dabei glücklicherweise nichts. Seine Fahrweise war auffällig ruckartig, der Wagen wurde mehrfach beschleunigt und wieder langsamer. Ecke Speckenbarg stoppte der Fahrer endlich. Den Beamten kam deutlich sein Atemalkohol entgegen. Der Fahrer sollte mit zur Wache für eine Blutprobe. Dort zeigte sich der Beschuldigte zunehmend aggressiver. Auch hier war er zu einem freiwilligen Atemalkoholtest nicht bereit. Beinahe gelang es ihm, Desinfektionsmittel zu trinken. Vermutlich wollte er das Ergebnis der anstehenden Blutprobe damit beeinflussen. Die Beamten konnten ihm die Flasche rechtzeitig entreißen. Die Blutentnahme mussten sie mit einfacher körperlicher Gewalt durchsetzen, weil der Beschuldigte sich fortwährend körperlich sträubte.
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(ots) - Bei zwei Unfällen am Samstag sind zwei junge Norderstedter schwer verletzt worden. Sie sind, so der jetzige Ermittlungsstand der Polizei, auf die Motorhauben genommen worden, weil sie sich nicht an die Verkehrsregeln gehalten haben. Nach dem bisherigen Stand der polizeilichen Unfallermittlungen war ein 21-Jähriger auf Inline-Skates gegen 00.30 Uhr ohne auf den Verkehr und die Vorfahrtsregelung zu achten vom Langenharmer Weg kommend über die Ulzburger Straße gefahren. Ein 52-jähriger Fahrer eines Opels erblickte den dunkel gekleideten Inline-Skater zu spät. Im Kreuzungsbereich kam es bei abgeschalteter Ampelanlage zur Kollision. Der 21-Jährige schleuderte über die Motorhaube und blieb mit schwersten Verletzungen auf dem Asphalt liegen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Opelfahrer erlitt einen deutlichen Schock. Auch er kam in eine Klinik. Am Samstagmorgen, gegen 8.50 Uhr gab es einen zweiten, ähnlichen Unfall. Ein 26-jähriger Rennradfahrer hatte, darauf deutet derzeit vieles hin, die Lichtzeichen an der Ampelanlage Schleswig-Holstein-Straße/ Einmündung Henstedter Weg nicht beachtet und war dort von einem Auto erfasst worden. Der Rennradfahrer kam mit diversen Prellungen und Schnittwunden noch einmal einigermaßen glimpflich davon. Sein Helm hatte ihn möglicherweise vor schweren Kopfverletzungen bewahrt. Sein Rad ist völlig zerstört. An dem Auto, einem Chevrolet, entstand ebenfalls hoher Sachschaden (zirka 5000 Euro). Der Fahrer, ein 47-jähriger Norderstedter und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Sie wollten zur Unfallzeit vom Henstedter Weg nach rechts in die Schleswig-Holstein-Straße abbiegen, als auf dem Radweg von rechts kommend der Rennradfahrer mit hohem Tempo kam. Trotz Bremsung konnte er einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern, teilte der 47-Jährige mit.
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