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(ots) - Am gestrigen Sonntagmittag, den 29. Dezember, sind in Norderstedt zwei Frauen nach einem schweren Verkehrsunfall verstorben. Ein 58-jähriger Mann aus Ellerau befuhr gegen 13.10 Uhr mit einem Ferrari Spider die Schleswig-Holstein-Straße in Richtung Henstedt-Ulzburg. In einer langgezogenen Linkskurve geriet er in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden Chevrolet Matiz. Die Fahrerin des Chevrolet, eine 57-jährige Norderstedterin, verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Ferrari konnte unverletzt das zwischenzeitlich brennende Fahrzeug verlassen. Seine 59-jährige Lebensgefährtin wurde durch Augenzeugen aus dem brennenden Fahrzeug befreit. Trotz sofort eingeleiteter Ersthilfe und notärztlicher Versorgung an der Unfallstelle erlag die 59-Jährige im Laufe des Nachmittags im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Die polizeilichen Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Ursache sind noch nicht abgeschlossen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine zu hohe Geschwindigkeit zum Kontrollverlust über den Ferrari führte. Zur Unterstützung der polizeilichen Unfallermittlungen wurde durch die Staatsanwaltschaft Kiel die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen angeordnet. Das Ergebnis des Gutachtens steht aus. Beide Fahrzeuge sind für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt worden. Die Polizei konnte aufgrund mehrerer Zeugenaussagen Verdachtsmomente dafür erlangen, dass der Ferrari möglicherweise mit hoher Geschwindigkeit geführt wurde. Gegen den Ferrarifahrer wird aufgrund fahrlässiger Tötung ermittelt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf zirka 100.000 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme und aufgrund der Verunreinigung der Straße war die Schleswig-Holstein-Straße für mehrere Stunden voll gesperrt.
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(ots) - Bei zwei Unfällen am Samstag sind zwei junge Norderstedter schwer verletzt worden. Sie sind, so der jetzige Ermittlungsstand der Polizei, auf die Motorhauben genommen worden, weil sie sich nicht an die Verkehrsregeln gehalten haben. Nach dem bisherigen Stand der polizeilichen Unfallermittlungen war ein 21-Jähriger auf Inline-Skates gegen 00.30 Uhr ohne auf den Verkehr und die Vorfahrtsregelung zu achten vom Langenharmer Weg kommend über die Ulzburger Straße gefahren. Ein 52-jähriger Fahrer eines Opels erblickte den dunkel gekleideten Inline-Skater zu spät. Im Kreuzungsbereich kam es bei abgeschalteter Ampelanlage zur Kollision. Der 21-Jährige schleuderte über die Motorhaube und blieb mit schwersten Verletzungen auf dem Asphalt liegen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Opelfahrer erlitt einen deutlichen Schock. Auch er kam in eine Klinik. Am Samstagmorgen, gegen 8.50 Uhr gab es einen zweiten, ähnlichen Unfall. Ein 26-jähriger Rennradfahrer hatte, darauf deutet derzeit vieles hin, die Lichtzeichen an der Ampelanlage Schleswig-Holstein-Straße/ Einmündung Henstedter Weg nicht beachtet und war dort von einem Auto erfasst worden. Der Rennradfahrer kam mit diversen Prellungen und Schnittwunden noch einmal einigermaßen glimpflich davon. Sein Helm hatte ihn möglicherweise vor schweren Kopfverletzungen bewahrt. Sein Rad ist völlig zerstört. An dem Auto, einem Chevrolet, entstand ebenfalls hoher Sachschaden (zirka 5000 Euro). Der Fahrer, ein 47-jähriger Norderstedter und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Sie wollten zur Unfallzeit vom Henstedter Weg nach rechts in die Schleswig-Holstein-Straße abbiegen, als auf dem Radweg von rechts kommend der Rennradfahrer mit hohem Tempo kam. Trotz Bremsung konnte er einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern, teilte der 47-Jährige mit.
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