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(ots) - Ermittlungsgruppe wirft fünf Tatverdächtigen bandenmäßigen Drogenhandel vor - Haupttatverdächtiger in Haft Cuxhaven. Ein Schlag gegen die örtliche Rauschgiftszene ist einer Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Cuxhaven / Wesermarsch gelungen. Fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 21 und 41 Jahren, darunter auch eine Frau, wurden bereits Anfang Dezember vorläufig festgenommen, fünf Wohnungen in Cuxhaven durchsucht. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, vornehmlich mit Heroin, aber auch mit Marihuana, Kokain und Amphetamin gedealt zu haben. Die Durchsuchungsmaßnahmen führten zum Auffinden zahlreicher Beweismittel. In einer Wohnung trafen die Beamten auch einen Mann an, der in anderer Sache per Haftbefehl gesucht wurde. Den Durchsuchungsmaßnahmen vorausgegangen war eine rund zweimonatige, umfangreiche Ermittlungstätigkeit der Polizeibeamten. Die Tatverdächtigen wurden mangels Haftgründen zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Am Mittwoch dieser Woche wurde einer von ihnen auf offener Straße in Cuxhaven verhaftet. Der 29-Jährige befindet sich wegen Verdacht des wiederholten Drogenhandels in einer Justizvollzugsanstalt. Die Staatsanwaltschaft Stade hatte beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehl gegen ihn erwirkt. Die Ermittlungen dauern weiterhin an. +++++++++++++++ Silvesterknaller - selbstgebastelt und hochgefährlich In wenigen Tagen ist es soweit: der Jahreswechsel naht und damit das alljährliche Feuerwerk am 31. Dezember, das sich insbesondere bei Jugendlichen großer Beliebtheit erfreut. Einigen reicht jedoch der sicherheitsgeprüfte Böller aus dem Laden nicht. Stattdessen werden Feuerwerkskörper selbst gebastelt - oft mit fatalen Folgen. Was viele nicht wissen: Selbst hergestellte Explosivstoffe (Selbstlaborate) unterliegen dem Waffengesetz und/oder dem Sprengstoffgesetz und gelten als Sprengvorrichtungen. Demnach macht sich auch derjenige strafbar, der einen Sprengsatz beispielsweise anhand einer Anleitung aus dem Internet herstellt. Bei entsprechenden Vergehen droht dann eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Die Polizei warnt davor, selbst Feuerwerkskörper herzustellen - die Risiken beim Abbrennen dieser sind enorm. Stattdessen sollten alle Liebhaber von Silvesterfeuerwerk auf sicherheitsgeprüfte Raketen, Böller und Knaller setzen - und damit sicher ins neue Jahr starten. Die Polizei hat eine Handreichung herausgegeben, die über diese Thematik informiert. Diese ist kostenlos als Download verfügbar unter: http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/details/form/7/43.html +++++++++++++++ Jugendliche entreißen Kundin die Handtasche - Polizei ermittelt zwei Tatverdächtige Cadenberge. Donnerstagabend traten zwei junge Männer auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Bergstraße an eine 52-jährige Frau aus der Samtgemeinde Am Dobrock heran. Diese hatte gerade ihre Einkäufe verladen und stieg in ihren Pkw ein. In dem Moment entrissen die beiden jungen Männer der Frau die Handtasche. Laut rufend machte sich die Frau bemerkbar, so dass ein Passant auf die Situation aufmerksam geworden war. Dieser nahm noch kurz die Verfolgung auf, verlor die beiden Flüchtigen jedoch in der Dunkelheit aus den Augen. Umfangreiche Ermittlungen führten noch im Laufe der Nacht zu zwei jugendlichen Tatverdächtigen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. +++++++++++++++ Ich möchte mich auf diesem Weg bei Ihnen für die angenehme Zusammenarbeit bedanken und wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für das kommende Jahr! Anke Rieken
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(ots) - Braker Polizei erkennt berauschte Fahrer Am Sonntag fielen der Polizei aus Brake gleich drei Autofahrer auf, die unter der Wirkung von Betäubungsmitteln standen. Gleich morgens war es ein 30-jähriger Mann aus Cloppenburg, der in Ovelgönne-Altendorf an der B 211 mit seinem Ford Ka angehalten wurde. Bei der Kontrolle fiel der Mann durch körperliche Ausfallerscheinungen auf. Ein Alcotest ergab über 0,3 Promille, ein Drogen-Vortest zeigte Spuren von THC und Kokain, so dass eine Blutprobenentnahme durch das Amtsgericht Oldenburg angeordnet wurde. Während der Blutprobenentnahme sackte der Mann mehr und mehr zusammen, bis er schließlich auf der Untersuchungsliege einschlief. Die mit der Blutprobe beauftragte Ärztin wies den Mann aufgrund des Vergiftungsverdachts in das St.-Bernhard-Hospital ein. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und verblieb auf der Dienststelle. In Elsfleth an der Oberrege fiel am Nachmittag ein 19-jähriger Elsflether mit seinem Ford Mondeo in der Kontrolle auf, als der Drogen-Vortest den Konsum aller möglichen Drogen anzeigte. Nachts wurde an gleicher Stelle ein 24-jähriger Mann aus Elsfleth mit seinem Renault Clio kontrolliert. Auch bei ihm schlug der Drogen-Vortest an. Beiden jungen Fahrern wurden Blutproben entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Beide sind bereits zum wiederholten Male als Fahrzeugführer unter Drogeneinfluss aufgefallen. Sie müssen mit einem hohen Bußgeld und mit einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen. Bereits am Sonnabendmorgen hatte es einen gleichartigen Vorfall in Brake gegeben. Ein 21-jähriger Braker hatte ebenfalls bei einem Drogenvortest entsprechende Werte aufgewiesen, die die Polizei veranlassten, ihm die Weiterfahrt zu untersagen. Verschiedene Tests, aber auch die gezielte Schulung der Polizei haben dazu beigetragen, dass das Erkennen und der Nachweis von Drogenkonsum bei Polizeikontrollen und Unfällen in den letzten Jahren deutlich verbessert worden ist. Heutzutage arbeitet die Polizei mit Drogen-Schnelltests, welche selbst geringe Spuren von Drogensubstanzen in Körperschweiß, Speichel oder Urin direkt vor Ort nachweisen können. Diese Schnelltests zeigen schon kleinste Mengen an; auch dann, wenn die Einnahme von Heroin, Kokain, Cannabis, Ecstasy etc. bereits längere Zeit zurückliegt. Doch dazu muss es nicht kommen. "don't drug + drive", eine Initiative der Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, informiert über die Auswirkungen einzelner Drogen, erklärt wie eine Drogenkontrolle abläuft und zeigt auf, welche strafrechtlichen und finanziellen Folgen bei Drogenkonsum im Straßenverkehr zu erwarten sind. Näheres über die Initiative erfahren Sie im Internet unter www.dont-drug-and-drive.de
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