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Silvesterfeuerwerk: Was erlaubt ist und was nicht Viele Menschen wollen an Silvester wieder Böller krachen und Raketen steigen lassen. Dazu durfen nur zugelassene Feuerwerkskörper verwendet werden. Auch ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern an einigen Orten ganz verboten, Einzelheiten erläutern wir gerne nachstehend: Womit darf geböllert und geschossen werden? An Silvester durfen nur Feuerwerkskörper der Kategorie 1 und 2 verkauft und abgebrannt werden, die eine Registriernummer oder ein Zulassungszeichen mit dem Kurzel BAM sowie das CE-Zeichen haben. Die BAM-Nummer oder das BAM-Zeichen dokumentieren, dass diese Feuerwerkskörper von der Bundesanstalt fur Materialforschung und -prufung gepruft und zugelassen worden sind. Das Verwenden von ungepruften Feuerwerkskörpern aus dem Ausland hat wiederholt zu schweren Verletzungen bei Benutzern und Personen im Umfeld geführt und wird deshalb mit erheblichen Bußgeldern geahndet. Feuerwerkskörper der Kategorie 2 durfen nicht an Personen unter 18 Jahren verkauft oder abgegeben werden, Feuerwerkskörper der Kategorie 1 (sogenanntes Jugend- oder Tischfeuerwerk) durfen an Kinder ab 12 Jahren abgegeben werden. Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern müssen zur eigenen Sicherheit und der von umstehenden Personen die Gebrauchsanleitungen und allgemeinen Sicherheitshinweise unbedingt beachtet werden. Mit Schreckschuss-, Reizstoff- oder Signalwaffen (sogenannte PTB-Waffen) dürfen auch mit dem "Kleinen Waffenschein" in der Öffentlichkeit keine pyrotechnischen Gegenstände abgeschossen werden. Bei Verstößen können Bußgelder bis zu 10.000 Euro verhängt werden. Außerdem wird ein Verfahren zum Widerruf des "Kleinen Waffenscheins" eingeleitet. Wann darf geböllert werden? Silvesterfeuerwerkskörper durfen in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar bis 3.00 Uhr abgebrannt werden. Wo darf nicht geböllert werden? Feuerwerkskörper der Kategorie 2 dürfen nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern gezündet werden (§ 23 Abs. 1 Erste VO zum SprengG). Ein angemessener Schutzradius von 100m zu den geschützten Gebäuden ist einzuhalten. Damit gilt insbesondere im Bereich der Ortskerne, rund um die Kirchen, die Senioren- und Pflegeheime und ähnlich schutzwürdige Einrichtungen grundsätzlich ein bundesrechtliches Feuerwerksverbot. Entsorgung von abgebranntem Silvesterfeuerwerk Wer sich am Silvestertag mit Böllern am Feuerwerk beteiligt, ist verpflichtet, Straßen, Gehwege und Anlagen von den Resten zu säubern, wenn diese ausgekühlt sind. Sie können dann mit dem Hausmüll entsorgt werden. Weitere Auskünfte erteilt das Ordnungsamt gerne unter dem Zentralruf 02426/101-222 oder per Email unter
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