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(ots) /- STOLZENAU / LEESE (jah) - In der Nacht vom vergangenen Freitag, 15.02.2019, auf Samstag, 16.02.2019, drangen bislang unbekannte Täter zwischen 15 Uhr und 09.30 Uhr zielgerichtet durch Einschlagen eines Bürofensters, in den ansonsten alarmgesicherten Kindergarten Spuk-Schloss in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 7 in Leese ein. Zuvor wurde von den Tätern der außen am Gebäude angebrachte Bewegungsmelder von der Wand gerissen und die Telefon- und Internetleitung durchtrennt. Im Gebäudeinneren hebelten die Täter einen 50 kg schweren Tresor von der Wand und entfernten sich mitsamt des Tresors wieder durch das Fenster vom Tatort. Andere alarmgesicherte Räumlichkeiten innerhalb des Gebäudes wurden durch die Täter nicht betreten. Der Tresor wurde am darauffolgenden Montag unterhalb einer Windenergieanlage (Windrad) westlich der B 441 zwischen Loccum und Leese in Höhe der ehemaligen Bahnüberführung von einem Jagdberechtigten geöffnet aufgefunden. Aufgrund der vorgefunden Spuren dürfte der Tresor von den Tätern vom Treppenpodest des Windrades einige Male aus ca. 3m Höhe auf den Betonboden hinuntergeworfen worden sein, bis er schlussendlich aufgrund von massiven Verformungen geöffnet werden konnte. Aus dem Tresor wurde Bargeld entwendet. Das im Tresor befindliche Laptop (ebenfalls beschädigt) wurden von den Tätern zurückgelassen. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Um beim Agieren unterhalb des Windrades unerkannt zu bleiben, wurde der dortige Bewegungsmelder von den Tätern zerstört. Möglicherweise war aber die Beleuchtung durch den dazugehörigen Strahler weiterhin eingeschaltet geblieben, da der Strahler durch die Täter massiv nach oben "gen Himmel" verdreht worden war. Es ist anzunehmen, dass vorbeifahrende Fahrzeuge entsprechende Beobachtungen gemacht haben könnten. Die Polizei in Stolzenau bittet um Hinweise, 05761-92060.
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(ots) /- (BER)Am Donnerstagmorgen, 14.02.2019, gegen 03.20 Uhr, wurde in der Volksbankfiliale in Pennigsehl ein Alarm ausgelöst. Beim Eintreffen der Polizeikräfte stellten diese einen Brand im Gebäude fest. Insgesamt 74 Feuerwehrleute der umliegenden Wehren rückten mit 10 Fahrzeugen an und löschten das Feuer. Nach ersten Ermittlungsergebnissen hatten bisher unbekannte Täter versucht, den Geldausgabeautomaten durch das Einleiten eines zündfähigen Gemisches, meistens wird ein Gasgemisch verwendet, zu sprengen, um so an das Geld zu gelangen. Durch den Sprengvorgang entzündeten sich Einrichtungsgegenstände und Gebäudeteile zunächst im Vorraum der Bank. Schnell griff der Brand auf die Decke über und die Flammen schlugen beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits aus dem Dach. Am gesamten Gebäude entstand ein Schaden in sechsstelliger Höhe. Positiv zu berichten ist, dass es den Tätern nicht gelungen war, den speziell gesicherten Aufbewahrungsbereich für das Bargeld im Automaten zu öffnen. So mussten die Aufbrecher sehr schnell und ohne Beute fliehen. Zur Fahndung sowie zur Tatortaufnahme setzte die Polizei 6 Fahrzeuge aus der Polizeiinspektion (PI) Nienburg/Schaumburg, 6 Funkstreifenwagen aus den benachbarten Dienststellen Sulingen, Syke, Weyhe und Diepholz sowie einen Polizeihubschrauber ein. Die Täter konnten unerkannt entkommen. Diese Begehensweise durch überörtliche Tätergruppen ist zwischenzeitlich ein deutschlandweites Phänomen und wird neben den Ermittlern vor Ort auch durch spezielle Ermittlungsgruppen in nahezu allen Landeskriminalämtern untersucht und bekämpft.
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