Sag uns, was los ist:

Streit um zu laute Musik endet in Messerstecherei

(ots) - BÜCKEBURG (mie) - Streit um zu laute Musik endet

in Messerstecherei

In der Nacht zum Mittwoch, 16.12.09, endet ein Streit unter

Nachbarn über zu laute Musik in einer Messerstecherei, wobei der

50-Jährige Beschuldigte zwei 24 und 57 Jahre alte Männer schwer

verletzt.

Aus einer Wohnung im Mehrparteienwohnhaus in der Trompeterstraße

dringt überlaute Musik. Ein 50-Jähriger Mieter begibt sich zur

Wohnung seines Nachbarn und will für Ruhe sorgen. An der Wohnungstür

kommt es zu einem verbalen Streit zwischen ihm und den zwei Männern.

Die Lage eskaliert und der Bückeburger sticht mit einem Messer auf

seine Gegner ein. Der 24-Jährige wird am Hals verletzt und der

57-Jährige trägt eine Stichverletzung im Oberbauch davon.

Anschließend flüchtet der Messerstecher in seine Wohnung, in der

er von der gerufenen Polizei widerstandslos festgenommen wird. Hier

kann das Tatmesser aufgefunden und sichergestellt werden.

Das 24-Jährige Opfer wird mit der lebensgefährlichen

Halsverletzung dem Klinikum Minden zugeführt. Er befindet sich

inzwischen außer Lebensgefahr. Für das zweite Opfer, das in das

Krankenhaus Bethel gebracht wird, besteht keine Lebensgefahr.

Noch in der Nacht hat das Polizeikommissariat Bückeburg die

Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen. Der

Täter, der unter Alkoholeinfluss steht und polizeilich noch nicht in

Erscheinung getreten ist, räumt die Tat ein und erklärt ausgerastet

zu sein.

Durch die Staatsanwaltschaft Bückeburg wird Haftbefehl wegen

versuchten Totschlags gegen den 50-Jährigen Messerstecher beantragt.

"Der Bückeburger ist noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt

worden, der Haftbefehl erlassen hat", erklärt Oberstaatsanwalt Jochen

Schmidt abschließend.

Ort
Veröffentlicht
17. Dezember 2009, 13:33
Autor